Feuerwehrmann auf Einsatzfahrt verunfallt

Niederwerrn (BY) – Ein freiwilliger Feuerwehrmann ist am Samstagvormittag in Niederwerrn (Kreis Schweinfurt) auf der Einsatzfahrt zum Gerätehaus verunfallt. Der 30-Jährige kollidierte mit seinem Privat-Pkw mit einem landwirtschaftlichen Gespann. Dabei entstand ein Schaden von rund 14.000 Euro.

Der Unfall ereignete sich auf einer Ortsdurchfahrt. Ein 49-jähriger Traktorfahrer war mit einem Anhänger aus einer Nebenstraße eingebogen. Die Stelle ist tückisch, ein Spiegel soll den einfahrenden Fahrzeugen eine bessere Sicht ermöglichen. Nach eigenen Angaben hatte sich der 49-Jährige mehrfach versichert, dass auf der Durchgangsstraße kein Verkehr herrschte, erst danach sei er mit seinem langsamen Fahrzeug eingefahren. Sekunden später krachte der Pkw des Feuerwehrmannes in den Anhänger des Gespannes. Die Aufprallwucht war so stark, dass die Hinterachse des Hängers brach. Am Pkw entstand Totalschaden. Nach Polizeiangaben war der Feuerwehrmann mit “hoher Geschwindigkeit” unterwegs gewesen. Dadurch habe der Treckerfahrer das Fahrzeug nicht vorab sehen können. “Der Einsatz musste für den eifrigen Feuerwehrmann ausfallen”, teilten die Beamten mit.

27 Kommentare zu “Feuerwehrmann auf Einsatzfahrt verunfallt”
  1. Martin Horn

    Ich kann den süffisanten Kommentar der Polizei verstehen. Deswegen sollte auch bundesweit wieder die FFW mit Sirenen alarmiert werden. Dann haben die Bürger wenigstens 20 Sekunden Zeit, ihre Kinder von der Straße zu retten… P.S.: Früher gab es mal Demos gegen Tiefflieger! 🙁

  2. Wenn man alle einstäze wieder per sirene alamiert werden, hat es einen großen nachteil, das wieder viele schaulustige zu den einsatzstellen unterwegs sind und somit die arbeit der rettungskräfte behindert

  3. Felix Kuhn

    So etwas muss ab und zu passiern doch viele FFW`ler lassen sich dadurch nicht beirren .

    Bei mir in einer kleinen Dorffeuerwehr gibt es auch solche Verrückten deren Gehirn ausschaltet wenn die Sierene geht. Diese meinen wegen einenm Schild auf dem Dach mit 120 oder mehr kmh durch unsere Kreisstadt blasen zu müssen.
    Dies halte ich für völlig lebensmüde, denn es heisst ja: Ankommen und nicht umkommen!

  4. Heinz Hilbrecht

    Ich habe auch Verständnis für den Kommentar der Polizei und von Martin Horn. Aber ich bitte auch um die Sicht der Feuerwehr. Ich lebe auf dem flachen Land, mein Sohn ist bei der FFW. Wenn ich mir die Wege anschaue, die nach der Alarmierung zum Gerätehaus gefahren werden müssen, den Zeitverlust für mögliche Opfer oder Gefahrenabwehr, dann sehe ich auch den Grund für ziemlich schnelles Fahren. Die wollen helfen und rechtzeitig da sein, wenn die Gruppe ausrückt.
    Was wir brauchen ist eine gute Idee für die Alarmierung auf dem flachen Land. Die Zentralisierung der Stützpunkte wird das Weg-Problem noch verschärfen. Und dann brauchen wir immer wieder die Regel: Selbstschutz geht vor Hilfeleistung, auch schon auf dem Weg zum Gerätehaus.
    Ich grüße alle bei der Feuerwehr und sage herzlich Danke für Eure Arbeit.

  5. Martin Horn

    @Norbert: Vom Begriff “Ironie” hast Du schon mal was gehört, oder?

  6. raphael-wiesbaden

    Wäre der Helfer, dessen Verhalten und Einstellung ich nur mit “mutwillig” bezeichnen kann, bei dieser Aktion tödlich verunglückt, hätte er bestimmt ein wunderschönes Begräbnis von seiner FF bekommen!
    Bei allem Verständnis für längere Wegstrecken, weit auseinander liegende Gerätehäuser u.v.m.: der EIGENSCHUTZ geht vor!

    Komischerweise wird immer das Gehirn eingeschaltet, wenn ein Angriffstrupp mit Atemschutz in ein brennendes Objekt geht.
    Warum nicht auch hier?

    Wann zeigt die erste Wehrführung deutlich, was sie von derartigen Aktionen hält, d.h. sie zeigt diese so genannten Kameraden einfach selbst an, weil sie sich Rechte herausnehmen, die ihnen einfach nicht zustehen?
    Das Recht auf körperliche Unversehrtheit steht nämlich auch unbeteiligten Personen auf der Fahrstrecke zu.

  7. Hallo,

    ich finde manche Kommentare sind ja zum Teil richtig. Natürlich ist man sich einig wenn der Melder geht, meinen manche sie müssen bäume ausreißen gehen. Jetzt sehen wir aber mal die andere Seite.
    Melder geht – man läuft zum Auto – fährt los und man hat ein Tempo von 45 bis 55 km/h drauf. Auf einmal in ein sehr unübersichtlichen kurve, in der aber noch eine kleine Einmündung in einer Strasse sich befindet, wobei der, der sich auf der Hauptstrasse befindente nur eine Sichtweite von nicht mal 30 m hat,und ein Reaktionszeit von 3 Sekunden,schon recht schwierig ist noch zu reagieren.Der Bulldog-Fahrer hat in dem gegenüberliegende Spiegel eine Sichtweite von 300 m. Das würde heißen das der PKW bei 300 m Sichtweite eine Geschwingkeit von knapp 360km/h drauf haben hätte müssen, damit der Bulldog-Fahrer ihn gar nicht sehen hätte können. Natürlich kann man das ganze richtig schön auseinander nehmen. Was auch gemacht wurden ist von einem Gutachter. Und wenn auch immer auf den Feuerwehrlern rumgehackt wird und es erstmal nicht immer geglaubt wird. Aber es gibt auch VU´s wo der Feuerwehrle nix dafür kann, wie in dem Fall. Weil es nämlich eine Vorfahrtsverletzung war und der Feuerwehrle eine Geschwindigkeit zwischen 45 – 55 km/h drauf hatte. Auch eine Polizei schenkte dem Feuerwehrle nicht viel entgegen und und meinte auch das er schuld wäre. wahrscheinlich weil er bei der Feuerwehr ist.
    Ich kann das hier so detailliert beschreiben weil ich der jenige bin dem dies passiert ist. Und das ich unschuldig bin wir auch grad bewiesen. Also nicht immer ist ein Freiwilliger Feuerwehrler schuld und auch nicht immer schaltet der Kopf aus bei einem Einsatz.

    LG Mogli

  8. Speed-CH

    2 Merksätze
    Fahre schnell aber komme an.
    Fahre nur so schnell wie dein Schutzengel fliegen kann.

  9. Bei uns wird immer wieder darüber gesprochen, vorallem wenn längere zeit nichts gewesen ist, vor der winterperiode wird darüber geredet, ein Mitglied der Jugend in die Ative Abteilung übergeht wir mehr darüber gesprochen, 80 % unser mitglieder arbeiten außerhalb des Wohnortes, daher haben wir uns angewöhnt nur zu kommen wenn eine nachalamierung kommt. Die letzten 10 Jahr gab es bei uns dadurch zu keinen eigenunfällen. Bei uns heißt die Parole: “Wer selbst hilfe braucht kann keinem helfen.”

  10. @Mogli: Danke für Deine Erklärung. Ich denke mal, das wird vor Gericht landen und eine Gutachterentscheidung. Und der wird genau sagen können, wie lange der Trecker schon auf der Straße war. Aber das ist eine Einzelfall-Entscheidung. Wäre interessant zu erfahren, was dabei rauskommt.

  11. Hätte der Landwirt mehr EU-Hilfen bekommen, hätte er sich einen stärkeren Traktor kaufen und damit auch schller fahren können … dann wäre er längst weg gewesen als der Feuerwehrler daherkam … also ist die EU schuld !

  12. Garfield112

    Beim letzten Fahrsicherheitstraining unserer Feuerwehr wurde von der Polizei definitiv bestätigt, das wenn der Piepser geht, sich der Feuerwehrmann im Einsatz befindet und Sonderrechte in Anspruch nehmen darf (bei Rot über die Ampel fahren, Geschwindigkeitsbegrenzungen überschreiten, Einbahnstraßen entgegengesetzt befahren, auf Gehsteigen parken etc.), das wird aber immer gern verschwiegen bzw. verneint. Zur besseren Kenntlichmachung des Fahrzeuges dienen Dachaufsetzer, leuchrote Fahne, Fernlicht und Warnblinkanlage und dürfen verwendet werden. Natürlich muß jedem Feuerwehrmann klar sein: “Trotz der Sonderrechte VORSICHT” das gilt ja auch mit den Einsatzfahrzeugen!
    Also nicht immer gleich vorverurteilen, nur weil ein freiwilliger Feuerwehrmann auf Einsatzfahrt verunfallt ist.

  13. EU – Schuld – Okay angenommen :o)

    Nein Spaß bei Seite.

    Der Bulldog fahrer gab an mehrfach in einen Spiegel geschaut zu haben. -Sichtweite 300 m

    Bulldog mit Anhänger stand ca.3 – 4 in der Straße – ich hatte Sicht des Bulldogs lag von meiner Seite aus bei knapp 25 -27m bei 50 km/h kann man selber rechnen.

    Aus Seite des Bulldogs – er hatte 300 m Sicht und hat mich ´nach mehrfachen schauen nicht gesehen ?

    Also habe ich theoridisch geschafft 300m in unter einer Sekunde zu fahren – also Geschwindigkeiten von annähernd 3330 bis 360 (laut Gutachter) und das mit nem Fiat Stilo RESPEKT.

    Polizei hatt keine Abmessung auf der Straße vorgenommen. Es gibt 3 Zeugen – 1 Davon ist unglaubwürdig weil er im Gegenverkehr schon am Unfallpunkt vorbei war. Kann also die Geschwingkeit schwer abschätzen. Er 50 ich 50 ergibt 100. Könnte ich auch sagen er wäre 70 ich 30 gefahren. Anderen 2 Zeugen Vermut ich mal das sie befangen sind. Der Polizist ist auch ausgestiegen und hat gleich mal gemeint , na ja bei der Feuerwehr Einsatzfahrt selber schuld bist garantiert gerast. Mmhh gibt mir zu denken da er mir nix beweisen kann und mir eigentlich Zeug unterstellt und dementsprechend auch den Unfallbericht schreibt.
    Heut wollte er das ich gleich mal 35 € bezahl und eine teilschuld bekomm. Zahl ich natürlich nicht weil mir nur angehängt wird das ich zu schnell war. Wurde aber nciht geblitzt und nicht gelasert. Da auch keine Beweisaufnahme vor ort stattgefunden hat, gehts morgen zum Anwalt.

    Nach Telefonat mit seiner Versicherung wurde mir telefonisch bestätigt das er den Schaden als Vorfahrtsverletzung gemeldet hat und links abgebogen sei und ich zu schnell gewesen sei. Das war alles was er bei der VS angab. Sie sagt mir gleich das ich mir mal kein kopf machen brauch weil es eindeutig war bzw. ist.

    Fazit bis jetzt:

    Ich 2 geprellte Knie, geprellten rechten Arm und Fußgelenk sowie Gehirnerschütterung, BWS,HWS, Flankenprellung rechts, Omg Rechts,

    1 Gutachter, 3 Versicherungen, 1 Anwalt sprechen für mich und 1 Polizist spricht gegen mich.

    Schauen wir mal. Bis dahin´. Meld mich wieder.

    PS.:

    Persönlich Meinung von mir – Nur weil du als Feuerwehrle helfen wolltest und zum Gerätehaus im normalen fahren wolltest und dir einer reinfährt heißt es immer gleich,
    das der Feuerwehrle schuld ist. (Auch wenn er es doch nicht ist). Komische Vorurteile von Leuten wo ich nicht versteh.

    Bsp1.: Fragen wir die doch mal ob es denen lieber ist, wenn denen ihr haus abbrennt und noch Angehörige drinnen sind, ob wir nicht lieber später kommen können weil wir alle erstmal in ruhe zum Gerätehaus fahren müßen. Ganz ehrlich liebe Leute. ihr würdet froh sein wenn ihr so schnell wie möglich nur Hilfe seht bevor eure angehörigen vollenden.

    Bsp2.: VU mit eingeklemmter Person – Man steht hilflos daneben und kann nix machen, aber man ist froh wenn hilfe eilt – was ist wenn die Hilfe 20 minuten braucht ? Hilfeleistungsfristen ist ihr mal ein Anstoß – man beachte die Zeit von alamierung bis eintreffen im Gerätehaus.

  14. Hallo Leute
    also ich glaub Ihr seht das alles zu eng. Das wichtigste ist doch nach der Alarmierung am Gerätehaus anzukommen um dann den Einsatz fahren zu können, oder ?? Leider muss ich aus meiner Praxis immer wieder feststellen, das es Kameraden gibt, die ihr Gehirn ausschalten und nur noch Bleifus kennen, wenn der Pieper oder die Sirene geht.
    Wir müssen doch mal dran denken, wir fahren mit unsrem Privatfahrzeug zum Gerätehaus, ohne Blaulicht und Getöse und kein anderer Verkehrsteilnehmer weiß, das wir in dem Fall berechtigt die Sonderrechte nach 35 StVO in Anspruch nehmen, aber wir haben in diesem Fall keine Wegerechte nach 38 StVO daran müssen wir auch denken.
    Und die Sache mit Fernlicht und Warnblinker, davor warne ich ganz besonders, denn da ist man ganz schnell im Bereich der Nötigung und das kann unangenehm werden, nichts gegen den Dachaufsetzer oder andre Hinweismittel.
    Meiner Meinung nach sollte man es mit der Geschwindigkeit auch nicht übertreiben, was passiert wenn Dir plötzlich ein Kind vors Auto läuft, dann hast Du keine Chance und dann möchte ich nicht in Deiner Haut stecken.
    Neben den Sonderrechten die uns der 35 StVO gibt solltet Ihr immer den 35 Absatz 8 StVO im Hinterkopf haben, denn wenn was passiert dann passiert was und das kann ganz schön weh tun.
    Und noch mal auf die gleiche Stelle, wenn ich nichts seh, dann muss ich halt runter mit der Geschwindigkeit, denn das Wichtigste ist immer:
    Ankommen und das sicher, unverletzt ohne Andre geschädigt zu haben.
    Dann kann man auch mit gutem Gewissen Andren helfen.

  15. Hallo,
    ganz ehrlich gesagt wurde hier schon viel wahres geschrieben und auch viel Mist gepostet.
    Richtig ist das jeder Feuerwehrmann Sonderrechte in Anspruch nehmen kann aber kein Wegerecht. Das heist bei überhöhter Geschwindigkeit, die der jeweiligen Situation angepasst sein muss (Wetter, Sicht, Örtlichkeit…), wird ein Strafverfahren oder Bußgeld ausgesetzt. Bei Unfall oder Gefährdung sieht das ganze anders aus. Bei den vorliegenden Fall denke ich allerdings das der Traktorfahrer Schuld bekommt weil ich die Ausführung von Mogli nachvollziehen kann.
    Ich muss gestehen, dass ich bei Einsatz auch schnellstmöglich zum Gerätehaus fahre. Aber mein Hirn lass ich dabei nicht zuhause oder schalte ab. Nur wenn ich ankomme kann ich auch helfen.
    Also Leute ich würde empfehlen sich erst mal über andere aufzuregen und seine eigene Fehler zu studieren als andere die Ihr Leben für andere einsetzten und riskieren zu kritisieren obwohl es nichts zu kritisieren gibt. Der Großteil der Feurwehrler sind ehrenamtlich tätig und auch verantwortungsbewußt und jeder ist froh wenn Sie schnell helfen können.
    Jeder sollte sich mal in die Lage der anderen versetzten.
    Gruß
    St.St.

  16. raphael-wiesbaden

    Mich regt es auf, wenn hier quasi als Rechtfertigungsgrund die Anzahl der (techn.) Einrichtungen am Fahrzeug erwähnt wird und sich daraus ableiten soll, daß doch alles menschenmögliche getan wurde, um den VU zu verhindern.

    Dachaufsetzer?
    Hat jedes Fahrschulauto
    Autoscheinwerfer?
    Trotz des Trends zu spez. Tagfahrleuchten fahren durchaus viele Verkehrsteilnehmer, nicht nur Motorräder, auch tagsüber mit eingeschalteten Scheinwerfen.
    Warnblinkleuchten?
    Damit fährt heutzutage jeder Hochzeitskonvoi durch’s Land.
    In jedem Kuhdorf dienen Warnblinkleuchten als “Erlaubnis”, verkehrshindernd oder sogar verkehrsgefährdend seine Karre abzustellen.
    Eine Fahne?
    Welcher Normalverkehrsteilnehmer soll das denn kennen?
    Üblicherweise wird er wohl eher vermuten, daß der FC Dingsbums gerade einen Pokalsieg errungen hat.

    Nichts gegen das Ehrenamt.
    Hohe Anerkennung denjenigen, die ihre freie Zeit und ihre Gesundheit riskieren, um zu helfen!
    Doch dies bedeutet eben nicht, daß der Laie, also der überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmer, um Alarmierungs- und Einsatzumstände weiss.
    Wenn bereits die Benutzung der “richtigen” Sondersignale gelegentlich eine Überforderungssituation für Laien darstellt, die sogar zu tödlichen Unfällen führte – wie ist es dann mit den geschilderten Improvisitationen?

  17. Ich möchte auch mal meinen Senf dazu geben!

    Was bringen Dachaufsetzer? Einer hat gelbe mit schwarzer Schrift, der andere einen roten mit gelber Schrift, wieder ein anderer hat einen weißen mit roter Schrift. Es gibt große und kleinere. Mal ganz abgesehen davon, das man die gelben mit dem eines Taxis verwechseln kann, glaube ich, das andere Verkehrsteilnehmer aufgrund der schnelleren Fahrt zur Wache gar nicht wahrnehmen, was auf diesen kleinen Dingern überhaupt draufsteht. Die vorraus fahrenden Fahrer sowieso nicht. Beleuchtete Dachaufsetzer sind verboten! Was bringt die Warnblinkanlage? Wir werden von den Leuten für blöd erklärt!

    Hinz und Kunz darf heut zu Tage Blaulicht und Sirene benutzen. Die Dispatcher der Deutschen Bahn und wie bei uns in Sachsen die Verkehrsunfallforschung. Mag ja sein das es seine Berechtigung hat, aber was ist mit uns von der Freiwilligen, die den eingeklemmten Verkehrsunfallopfer so schnell wie möglich helfen wollen? Ich möchte nicht eine halbe Stunde in einem Fahrzeug eingeklemmt sein!

    Ein Blaulicht auf dem Fahrzeug der Kameraden ist weit vorher zu sehen. Sirenen sind laut und gut zu hören und signalisiert den anderen Verkehrsteilnehmern ACHTUNG EINSATZFAHRZEUG!

    Missbrauch könnte durch Androhung von Strafen verhindert werden. Bei Ölspuren, BMA Alarmen hat man etwas mehr Zeit und muß nicht unbedingt ein Blaulicht verwenden. Ein Freibrief zum Rasen ist es auch nicht, aber man wird als Einsatzkraft besser wahrgenommen. Sehen und gesehen werden!

  18. also ich hab da jetzt schon ne ganze zeit mitgelesen und komme aus der nähe von schweinfurt und hab mir die strecke mal angeguckt und was `MOGLI` meint mit 300m sichtweite ist vollkommender quatsch…

    und dann dazu auf jeder einsatzfahrt sollte man immer bremsbereit fahren und bei diesem einsatz sage ich mal nach berichten von xxx war es ja nur in “wasser im keller“ und da muss man wirklich nicht mit hundert sachen durch eine unübersichtliche kurve rasen es hätte viel schlimmeres passieren können indem kinder oder eltern mit ihren kindern über der straße gelaufen wären egal bei welcher durchsage vom melder sollte man immer so fahren können indem man noch rechtzeitig reagieren kann ich bin selber bei einer ffw mach selber einsatzfahrten mit es ist nicht immer einfach vorallem wenn sich schlimmes anbannt aber wenn ich doch weiß es is doch nur was kleineres dann fahr ich doch so das ich noch bremsen kann…und da kann mir keiner sagen das der bulldog fahrer schuld is ich hab mir alles durchgelesen dann dachte ich da schauste jetz selber vorbei es sind nie und nimmer 300 m sichtweite ich finds nur schade auf der einsatzfahrt sollte man immer so fahren können das man des noch einschätzen kann und als niederwerrner muss man ja auch noch wissen das das eine enge unübersichtliche kurve ist damit muss man rechnen es kann net jeder riechen dasn einsatz ist dann muss man halt auch mal gediegen vorbei fahren net nur hopp hopp hopp….

    als wäre des so schlimm in den fall gewesen sowas regt mich einfach auf sorry leute wenn ich des so schreib ist aber so sowas DARF NICHT passieren auf einer einsatzfahrt absolut nicht!!!!!

    hauptsache ist doch man kommt gesund bei der ffw an und kann anderen helfen das ist doch die hauptsache egal wann man ankommt ob erster oder letzter

  19. Juhuu … die endlose Diskussion über Dachaufsetzer usw. geht mal wieder los.

    Ich muss ja zugeben ich fahre auch nicht gerade langsam zum Einsatz, wobei auch immer die gegebenen Verhältnisse zu beachten sind.
    Ist es spät nachts im Sommer, dann ist die Wahrscheinlichkeit dass mir ein Spielendes Kind in s Auto läuft geringer als bei Tag.. und Glatteis wird es warscheinlich auch nicht haben.

    Aber wenn ich Tagsüber ob von zu Hause oder von der Arbeit zur Feuerwehr fahre, was meint ihr was ich mir vorwerfen würde wenn ich einen unachtsamen Fußgänger anfahren würde.

    Natürlich hat man als Feuerwehrmann im Einsatz gewisse Rechte, diese rechtfertigen aber noch lange nicht das “blinde Rasen” durch Ortschaften, am besten noch Wohngebiete und Dachaufsetzer sollten auch nicht gerade mit Blaulicht verwechselt werden das ist nämlich ein kleiner aber feiner Unterschied !!
    Warnblinker auf der Einsatzfahrt: Stellt euch mal vor ihr kommt an eine Kreuzung und wollt rechts Abbiegen (Warnblinker an) Der der von links kommt sieht euren linken Blinker (angenommen er fährt auf einer Vorfahrtssstraße)–> er denkt ihr biegt links ab und achtet nichtmal auf euc, geschweigeden kommt er auf die Idee dass ihr “noch kurz rausziehen” könntet um schnell zum Feuerwehrhaus zu kommen. Und euer Dachaufsetzer steht (im Normalfall) so dass man ihn von vorn oder Hinten aber nicht von der Seite lesen kann.

    Und wie hier schon oft gesagt: Lieber ein paar Sekunden später als nicht ankommen, ein verletzter Helfer ist ein verdammt schlechter Helfer !!

  20. Hallo,

    @ alina : Gerne schau ich mit dir nochmal die Unfallstelle an. Wenn du in den Spiegel schaust der nach links ausgerichtet ist. Kann man ca. 300m weit schauen mit Spiegel. Dies sagt sogar der Gutachter.

    Kinder und sonstige Personen kann man auch auf gerader Strecke überfahren, wenn Sie zwischen 2 Auto´s einfach rauslaufen.

    Im weiteren ist momentan der Stand der Dinge folgender:

    Versicherung vom Gegner sagte am Tel. aus das dies eine 100% Vorfahrtsverletzung ist.
    Meine VS sagt dies ebenfalls aus.

    Mein Anwalt hat gelacht, weil die Polizei wohl doch a bisle Voreingenommen war.
    Letzte Woche rufte die Polizei an und wollte mir 35€ und eine Teilschuld geben. Dies Lehnte ich dankend ab und meinte für 35 € gibt es schönere Dinge. Nun bekomme ich eine Anzeige. Mein Anwalt ist informiert und wir warten drauf. Gutachten vom Auto ist a da schon. Naja das schaut grad net gut aus für´s Auto nach dem Wirtschaftlicher Totalschaden drinnen steht. Und nachdem dies ja auch noch mein Dienstauto war gab´s vom Chef a nochmal ein Anpfiff. Gott sei Dank hab ich ihn ja auch privat nutzen dürfen.

    Sollte sich was neues ergeben melde ich mich wieder.

    Achja – solche Kommentare wie manche loslassen kann man sich einfach ersparen. Mutter Theresa war schon da und wenn ich jemand brauch der mir erzählen soll das ich nicht schnell fahren darf usw. dann geh ich doch nochmal in den Gesprächsladen.

    Liebe Grüße

    Mogli

  21. @mogli
    dann schauen wir die unfallstelle mal gemeinsam an ich hab damit kein problem..denn wenn der spiegel 300m sichtweite hätte dann könnte man ja rein theoretisch bis ans ortsende schauen und das is ist devenitiv nicht der fall und bis zum ortsende sind es 350m und das kann nicht sein. ich schaue sehr gerne mit dir die stelle an kein problem…

  22. Harrybert

    @mogli. Du wohnst 150m vom Feuerwehrhaus entfernt und denkst du kommst zu spät…..
    Du könntest 10km/h fahren und würdest immernoch das erste Auto erwischen.

    Gruß
    Harrybert

  23. @Mogli: 1. am 10. November schreibst du bei Beispiel 1 das Feuerwehrler ncht gemütlich fahren weil sie Möglichst schnell helfen wollen -> daraus schließe ich das du zu schnell unterwegs warst… Aber bei deinem 1. Beitrag hast du gesagt das du ca. 50 km/h gefahren bist das ist für mich ein wiederspruch und was Alina gesagt hat, des is ne scheiß kreutzung dann tuns auch mahl 30 km/h vorallem weil es da noch zum Sportplatz geht und es Samstagvormittag war.

    2. Die Ffw Niederwerrn hat 2 Löschgruppanfahrzeuge und ein TSF da sind frühs am Wochenende genügend Leute da, die die Fahrzeuge besetzen. Oder bist du einer von wenigen Gruppenführern oder Atemschutzgeräteträgern das du möglichst schnell da sein musst (Fals du die durchsage deines Melders nicht hörst)?

    3. Der Spiegel funktiunirt in 2 Richtungen(sieht er dich siehst du ihn) -> soll heisen das du den Buldock hättest sehen müssen weil der fährt auch nicht innerhalb von 1 sec. in die Kreutzung, und der Buldock ist leichter zu sehn als ein PKW denn in der Straße aus der du gekommen bist parken mehr Fahrzeuge somit kann man dich auch mit einem stehendem Fahrzeug verwechseln aber einen Buldock der mitten in der Kreutzung steht?

    were nett wenn du stellung beziehst weil mich interresirt was du dazu sagst und lasse mich gerne eines besseren belehren.

  24. Hallo!

    Bei meinem letzten Einsatz für ich zum Feuerwehrhaus
    Da es am Vortag sehr viel schneite lag ja noch Schnee auf der Fahrbahn und es war rutschig und kalt…

    Genau vor der Feuerwehreinfahrt wollt ich re. abbiegen
    und das Auto folgte aber nicht mehr den Lenkradeinschlag da blieb nur mehr voll auf die Bremse aber es war leider zu spät…ein zusammen stoß mit so einem Metall Zaun war die Folge……….
    (15 km war ich schnell als ich in den Zaun gerutscht bin)
    Zum glück ist mir nichts passiert aber das Auto hat es voll erwischt!!!

  25. So nach langen hin und her gab es nun eine Entscheidung.

    Es gab ein Bußgeldbescheid in Höhe von 35 € und eine Teilschuld.
    Dank meinem Anwalt legten wir Widerspruch ein und das mit erfolg. Ein Gericht sprach und teilte mir mit das ich nix bezahlen muss weil ich nicht schuld bin.

    @Eichi – der Spiegel funktioniert nicht in 2 Richtungen. Aussage vom Gutachter.

    Zum Thema Zeugenaussagen – Zeugen aus dem Gegenverkehr können nicht aussagen wie schnell ein entgegenkommender ist. Somit unglaubwürdig.

    Ich drück es mal vorsichtig aus – ich hatte glück – und gott sei dank ist keiner schwer verletzt geworden oder so.

  26. Helli

    Ich war 28 J bei der Berufsfeuerwehr da ist es wichtig das die Eisatzkräfte auch zur Hilfe am Eifatzort ankommen !
    Alarme bei einer kleineren Ortwehr sind natürlich seltener,damit ist die Anspannung bei der Anfahrt zum Feuerwhrhaus u. zur Einsatzstelle höher !
    Warum führt Bayern nicht für die Fahrten der Freiw.-Männer zur Fahrzeughalle wie vor Jahren üblich, Hiweisschilder im Privatfahrz.mit der Aufschrift “Feuerwehr im Einsatz ” ein !
    Ein aus Zeit u. Platzgründen etwas unsachgemäß abgestelltes Fahrzeug wäre für die Polizei dann auch gleich zu erkennen !!!!
    Ebenso müsste das Licht,die Warnblinkanlage u.eventuell die Hupe bei solchen (Dienstfahrten) zulässig sein.

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