19 Feuerwehrmänner in USA getötet

Yarnell (Arizona) – Bei Buschbränden im US-Bundesstaat Arizona sind am Sonntag 19 Feuerwehrmänner ums Leben gekommen. Sie waren Teil einer Elite-Einheit, die eigentlich eine Brandschneise schlagen sollte.

USADer Wind hatte während des Einsatzes plötzlich gedreht. Eigentlich gibt es Sicherheitszonen und Fluchtrouten für solche Situationen. Doch zu schnell frischte der Wind auf und überraschte die Einsatzkräfte. „Das Feuer war sehr aggressiv. Es hat sie einfach überholt“, erklärt der Sprecher der Polizei im Bezirk Yavapi, Steve Skurja, gegenüber örtlichen Medienvertretern.

Die Feuerwehrleute waren Teil der Einheit „Granite Mountain Hotshots“ und spezialisiert auf Einsätze bei Wald- und Buschbränden. Lediglich einer der 20 Feuerwehrleute des Elite-Teams überlebte den Einsatz bei Yarnell, rund 120 Kilometer nördlich von Phoenix. Er wird derzeit in einem Krankenhaus behandelt.

Die Buschbrände wüten weiter im Bundesstaat. Bei Temperaturen um 40 Grad Celsius und starken Winden ist die Lage kritisch. Rund 1.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

20 Kommentare zu “19 Feuerwehrmänner in USA getötet”
  1. Klaus

    sowas würde in deutschland nicht passieren…

    trotzdem herzliches beiled

  2. Polle

    Mein Beileid, ruht in frieden und dem Überlebenden gute Besserung.

  3. traurig das in der heutigen zeuit so etwas noch passiert
    mein beileid

  4. Uhde, Peter

    meine aufrichtige Anteilnahme den Kameraden, den Famielienangehörigen und auch denen, den diese tapfern Kameraden nun nicht mehr helfen können.
    Besonders bitter erscheint mir, dass es leider solch tragischer Ereignisse bedarf, um den Menschen, für die die Hilfe der Feuerwehr etwas selbstverständliches ist, ins Gedächtnis zu rufen, die meisten Feuerwehrleute in Deutschland sind ehrenamtliche Frauen und Männer, die sich neben den Profis in den größeren Städten den Gefahren für Mensch, Tier, Umwelt und Sachwerte entgegen stemmen. Ja, und das sooft auch unter Einsatz ihres Lebens.

    Ist die Gesellschaft diesen Frauen und Männern nicht zu besonderen Dank verpflichtet? Sollte das Feilschen um die Kosten der Hilfen in den Kommunen und Parlamenten nicht zuerst einer möglichst sicheren Hilfeleistung dienen? Ist die Sparsamkeit bei der Sicherheit der Helfer, nicht Sparsamkeit am falschen Fleck. Ist Geiz auf Kosten der Helfe wirklich geil?
    Denke ein jeder darüber nach, was passiert, wenn es brennt und keiner kommt helfen.

    Ob nun bessere Einsatzmittel das Leben der Kameraden hätte retten können, weis hier niemand.
    Ich verneige mich vor allen, die im Kampf gegen drohende Gefahren im Einsatz sind.

    Uhde
    1.HBM

  5. @Klaus:Sowas kann in Deutschland nicht passieren?Bist Du Dir da sicher?

    Dann lese mal Berichte über die Katastrophe in der Lüneburger Heide 1975!

    Ich wünsche den Betroffenen mein Beileid!

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