Produkt: Feuerwehr-Magazin 4/2019
Feuerwehr-Magazin 4/2019
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Familie verliert Haus und Hof durch Großbrand.

Dank-Schreiben sorgt für Gänsehaut bei Feuerwehrleuten

Südbrookmerland (NI) – Unerwarteter Besuch bei der Feuerwehr: Eine Familie bedankte sich bei Kräften der FF Südbrookmerland (Kreis Aurich) für deren Einsatz. Drei Wochen zuvor hatte es auf dem landwirtschaftlichen Anwesen der Familie einen Großbrand gegeben.

Eine Familie verliert in Forlitz-Blaukirchen (Kreis Aurich) bei einem Brand Haus und Scheune.

Während die fünf Ortsfeuerwehren der FF Südbrookmerland (Wiegboldsbur, Uthwerdum, Münkeboe-Moorhusen, Oldeborg und Victorbur) ihren wöchentlichen Übungsdienst abhielten, stand plötzlich eine Familie in der Tür. Sie überreichte den Einsatzkräften ein Dank-Schreiben, das die Feuerwehrleute sprachlos zurückließ.   

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In dem Brief bedankte sich die Familie für den schnellen Einsatz der Feuerwehren beim Brand ihres Anwesens, die fürsorgliche Betreuung und die vielen Hilfsangebote.

Sechsjähriger wählt Notruf

Kurzer Rückblick: Bei einem Großbrand hatte die Familie ihr landwirtschaftliches Anwesen in Forlitz-Blaukirchen verloren. Der sechsjährige Junge der Familie hatte den Brand einer Scheune bemerkt, den Notruf gewählt und sich anschließend bei den Nachbarn in Sicherheit gebracht. Die Eltern waren nicht zu Hause.

Wenige Augenblicke später waren Einsatzkräfte der FF Südbrookmerland und der FF Middels mit einem Einsatzleitwagen (ELW 2) und Kräfte der Feuerwehr Aurich mit einer Drehleiter vor Ort und begannen mit der Brandbekämpfung. Kurz darauf trafen auch die Eltern an der Einsatzstelle ein. Nachbarn hatten sie über den Brand informiert. Stundenlang waren die Kräfte mit den Löscharbeiten beschäftigt.

Helfer in der Not

Im Dank-Schreiben hebt die Familie die vielen Menschen hervor, die sie an der Einsatzstelle vorgefunden hatten, die freiwillig und ehrenamtlich zur Stelle waren, um zu helfen. Es sei gut zu wissen, Helfer in der Not zu haben. Alle Familienmitglieder hätten den Brand körperlich unversehrt überstanden – und das sei schließlich das Wichtigste!

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Ich finde es gut dass der Junge zuhause geblieben ist. Wenn er nicht da gewesen wäre, wäre der Brand lange unbemerkt geblieben. Er hat großen Mut bewiesen und das ist gut so er hat nämlich schlimmeres verhindert

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  2. Wie wichtig heutzutage ein Dankeschön für die Retter von FW, RD, THW, DLRG, Wasserwacht und vielen anderen ORG ist und wie Wenige diesen Weg gehen ist leider schade, doch vereinzelt finden Menschen noch alte Tugenden wieder. Danke denen die Danke sagen und überhaupt den Mut dazu noch finden.
    Ein dickes Lob an einem 6 jähirgen Buben, der sein Zuhause letztendlich durch das Notrufabsetzen rettet.

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  3. Alle Achtung und auch ein herzliches Dankeschön für
    Die Familie…..wer macht so etwas heute noch??.
    Die meisten gehen einfach zur Tagesordnung über ein
    Wort des Danke wird meistens vergessen…….schreibt ein ehemaliger Leiter einer Freiwilligen Feuerwehr mit etwa 200 Einsätzen im Jahr…….Alles Gute für diegeschädigte Familie aber auch für die Feuerwehrkameraden und Kameradinnen

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  4. Wir erleben es auch immer wieder das es heißt die Idioten fahren schon wieder mit Sonderrechten durch die Nacht. Ein Danke zu bekommen ist eher selten geworden. Diese Idioten machen das aber an 365 Tagen im Jahr ohne Bezahlung und stellen ihre persönlichen Interessen hinten an. Trotzdem gelingt es uns immer wieder junge Menschen für diesen Job zu begeistern.

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  5. Ganz toll, dass es auch noch solche Leute gibt die sich bei den Kollegen der Freiwilligen Feuerwehren für ihre Hilfe bedanken.

    Ich war 36 Jahre bei der Berliner Feuerwehr auf sogenannte Klingelwachen und habe dort sicherlich weit über 30.000 Alarme gefahren. Leider habe ich so etwas nicht ein einziges Mal erlebt, dass sich jemand bei uns bedankt.

    Nun werden Berufsfeuerwehrleute in Berlin natürlich bezahlt. Aber all die freiwilligen Kollegen, die sich auf den Dörfern und Kleinstädten in Gefahr begeben, könnten ja auch in Ruhe vor dem Fernseher sitzen, anstatt andern zu helfen.
    Solch ein kleines „Dankeschön“ ist doch bei Gott nicht viel verlangt, und für die Einsatzkräfte eine unheimliche Motivation weiter zu machen. Vielleicht hört dann das Sterben der Freiwilligen Feuerwehren, in den ländlichen Gebieten auch mal wieder auf.

    (Im Übrigen ist die Arbeit des Feuerwehrmanns (FF u. BF) in Deutschland, laut Meinungsumfrage in den Medien, mit 98% die angesehenste Tätigkeit überhaupt.)

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  6. Eltern, die ihr Kind – ganz offensichtlich – vernünftig erziehen und ihm dadurch soviel Vertrauen entgegen bringen können, es ein paar Stunden alleine zu Hause zu lassen, anstatt es noch mit 14 bis ins Klassenzimmer zu bringen, weil es ja sonst Schaden nehmen könnte. DAS werden nachher nämlich die, die komplett uneigenständig sind und lieber nichts machen, aus Angst, etwas falsch zu machen.

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  7. Wer bitteschön lässt ein 6-jähriges Kind alleine zu Hause??
    Gut, daß keiner zu Schaden gekommen ist und der junge richtig reagiert hat. Danke an alle Kräfte.

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  8. Bei allen negativen Meldungen (Angriff auf Rettungskräfte) muss ich sagen, dass auch wir die letzten Jahre (gefühlt) vermehrt ein “Danke” zu hören bekommen (oft in Form sehr persönlicher Schreiben). Das ist schön und motiviert immer wieder aufs neue, vor allem, wenn man Mal wieder denkt “warum mache ich das eigentlich?”.

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  9. Ja Herr Reese – ich schließe mich ihrem Kommentar vollkommen an !
    Mein Sohn ist auch bei der FFW und mir ist bekannt, was sie und alle Kameraden, vielfach unter Einsatz ihres eigenen Lebens leisten und dies zu jeder Tages und Nachtzeit – 365 Tage im Jahr !
    Um so unverständlicher ist mir diieses absolut kriminelle Verhalten, entschuldigen Sie – einiger Idi und Chaoten in unserer Republik – gegen alle diese Hilfskräften – sei es die Feuerwehren, Polizei, sowie die Kräfte der medizinischen Rettung , wie z.B. das DRK
    Man könnte am Verhalten dieser Personen , den Glauben an die Menschheit verlieren und diese Leute gehören sehr, sehr hart bestraft und dies ohne jegliche Einschränkung !

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  10. Ja so sind wir alle von der Freiwilligen Feuerwehr und Dank der Familie die das Dank Schreiben überreicht haben das ist leider heutzutage keine selbstverständlichkeit viele Leute denken leider nur noch an sich selber

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