Vier Pressluftatmer in der Kabine

Neunkirchen (NW) – Ein neues Löschgruppenfahrzeug (LF) 20/16 konnten jetzt die Kameraden vom Löschzug Neunkirchen im Kreis Siegen-Wittgenstein in Dienst nehmen. Das neue Fahrzeug ersetzt ein 20 Jahre altes Tanklöschfahrzeug (TLF) 16/25. Die Firma Rosenbauer aus Österreich erstellte den Aufbau in Aluminiumtechnologie (AT) auf einem Mercedes Atego-Fahrgestell Typ 1629.

Eine umfangreiche Beladung für die Brandbekämpfung verstaute Rosenbauer im AT-Aufbau. Foto: Patrik Bieler/Feuerwehr
Eine umfangreiche Beladung für die Brandbekämpfung verstaute Rosenbauer im AT-Aufbau. Foto: Patrik Bieler/Feuerwehr

Ausgestattet mit permanentem Allradantrieb sowie automatisiertem Schaltgetriebe und einer Motorleistung von 210 kW/285 PS werden an Löschmittel 3.000 Liter Wasser, 200 Liter Schaummittel, Pulverlöscher sowie ein Kohlendioxid-Löscher mitgeführt. Die eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe liefert 2.000 l/min bei 10 bar. Ein in alle Richtungen drehbarer elektropneumatischer Lichtmast mit sechs Xenon-Strahlern ist ebenso vorhanden wie ein fernsteuerbarer 14-kVA-Generator.

Fahrgestell des neuen LF 20/16 der FF Neunkirchen ist ein Mercedes Atego 1629. Foto: Patrik Bieler/FeuerwehrWeitere Besonderheiten des neue Löschfahrzeugs: Schaumzumischanlage Fix-Mix, Schnellangriffseinrichtung mit 50 Meter formbeständigem Druckschlauch,  Wasserwerfer Leader Vector auf dem Fahrzeugdach, Verkehrswarneinrichtung am Heck, vier Pressluftatmer im Mannschaftsraum, Wärmebildkamera MSA Auer Evolution 5000, Umfeldbeleuchtung mit Halogen-Strahlern sowie Rangierscheinwerfer an den Rückspiegeln. Weitere Informationen zum Fahrzeug und zur Beladung unter www.loeschzug-neunkirchen.eu unter der Rubrik Fahrzeuge. (Text und Foto: Patrik Bieler/Feuerwehr)

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