LF 10/6 für Dormettingen

Dormettingen (BW) – Die Feuerwehr Dormettingen im Zollernalbkreis konnte ein LF 10/6 Allrad in Dienst stellen. Das Löschgruppenfahrzeug wurde von der  Magirus-Brandschutztechnik auf einem Iveco-Fahregestell 100 E 25 augebaut. Es hat eine Motorleistung von 251 PS und ein zulässiges Gesamtgewicht von 11.000 Kilogramm. Der Aufbau wurde in der neuen Alu-Fire 3-Ausführung aufgebaut.

Die Feuerwehr Dormettingen besitzt nun dieses LF 10/6 von Iveco Magirus. Foto: Joachim Herrmann/FeuerwehrAn Löschwasser werden 600 Liter mitgeführt, außerdem 120 Liter Schaum. Eine Schaumzumischanlage von Fire-Dos, welche über die Feuerlöschkreiselpumpe im Heck betrieben wird, erlaubt der Wehr einen direkten Schaumangriff mit dem Schnellangriff. Links und rechts in den Geräteräumen sind zwei Schnellangriffsverteiler verlastet. Im Geräteraum G1 ist ein Kombigeräte mit Schere und Spreizer der Marke Weber verstaut, um kleine technische Hilfeleistungen durchführen zu können. Hebekissen, Glasmanagement, Säbelsäge sowie Unterschiebeblöcke ergänzen die Beladung ebenso wie ein mobiler Rauchverschluss und Schlauchwickelkörbe. Diese sind mit C-Schläuchen bestückt. Vier Einflaschengeräte und zwei Zweiflaschengeräte mit Überdruck-Preßluftatmer sind im Mannschaftsraum sowie im Geräteraum untergebracht.

Die TS 8/8 ist auf einem Wechselsystem befestigt, welches gegen eine Plattform mit Wassersauger und Tauchpumpe TP 8/1 getauscht werden kann. Im Geräteraum G4 ist ein Überdrucklüfter verlastet sowie die Einrichtungen für Verkehrsabsicherung und Saugschläuche untergebracht. Der zwischen Mannschaftskabine und Aufbau installierte Lichtmast mit Xenon-Lampen wird über einen am Nebenantrieb des Fahrzeugs angeflanschten Stromerzeuger gespeist und benötigt somit den unter der TS 8/8 verlasteten Stromerzeuger nicht.

Zur Beladung gehören TS 8/8, Stromerzeuger und Überdrucklüfter. In beiden Traversenkästen sind Schnellangriffsverteiler angeschlossen. Foto: Joachim Herrmann/FeuerwehrAuf dem Dach des Fahrzeuges sind die vierteilige Steckleiter sowie eine dreiteilige Schiebleiter jeweils auf einem Dachkasten links und rechts untergebracht. In den Dachkästen lagern eine Schleifkorbtrage, drei Wathosen, drei leichte Chemikalienschutzanzüge, Schlauchbrücken, Schaufeln, Besen und Rüstholz. (Text und Fotos: Joachim Herrmann/Feuerwehr)

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