Lada 1200 als Kommandowagen

Als Kommandowagen gebaut wurde der Lada 1200 (Exportname, für den einheimischen Markt Shiguli 2101), den Busch als Vorbild für sein Modell herangezogen hat, und basierte auf dem Fiat 124, dessen Lizenznachbau er ist. Ab Mitte der 1960er Jahre wurde er in der eigens dafür gegründeten Autostadt Togliatti an der Wolga gefertigt. Unter dem gleichen Namen wurde er ab der 1970er Jahre auch in der DDR bekannt. Erst später setzte sich der Name Lada durch.

Lada 1200 als Modell der Firma Busch. Foto: Olaf PreuschoffObwohl das Ministerium des Innern eine große Zahl dieser Fahrzeuge für den Polizeidienst beschaffte, kamen die Feuerwehren erst nach der Wende in den Genuss dieses seinerzeit teuren Importfahrzeugs. Begründet wurde dies mit der geringen Laufleistung der Fahrzeuge bei den Feuerwehren. So waren ELW des Typs Lada 2101 bei der FF Lauscha als ELW sowie an der Feuerwehrschule in Nardt als Dienst-Pkw.

Auch das Busch-Modell zeigt einen Lada aus der Zeit nach der Wende. Türen und Motorhaube sowie der Kofferraumdeckel des ansonsten weißen Fahrzeugs sind Feuerrot beklebt. Neben der Aufschrift “Feuerwehr” sind auf den beiden hinteren Türen Aufkleber mit der Notrufnummer 112 angebracht. Auf dem Dach thront ein Dachträger mit zwei blauen Rundumkennleuchten sowie zwei weißen Druckkamerlautsprechern. Neben silbernen Radkappen besitzt der Lada verchromte Stoßstangen sowie vorne einen silbernen Kühlergrill und einen silbern eingefassten Nummerschildträger. Auch die Heckleuchten sind silbern eingefasst, neben der rechten ist ganz fein der Lada-Schriftzug aufgedruckt.

Neben den in Silber eingefassten Heckleuchten prangt der Lada-Schriftzug. Foto: Olaf PreuschoffDas Modell des Lada 1200/Shiguli 2101 kostet 14,99 Euro, Hersteller Busch, Artikelnummer 50105, Maßstab 1:87 (H0).

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