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Wer ist wer?

Im Einsatz geht es meistens hektisch zu – besonders bei Lagen mit vielen Feuerwehrleuten aus unterschiedlichen Orten und Einheiten. Umso wichtiger ist es, dass die Kräfte richtig gekennzeichnet sind, damit sie sich schnell unterscheiden lassen. Wir sagen, welche Möglichkeiten Kennzeichnungsschilder bieten.

Feuerwehrkräfte lassen sich durch reflektierende Rückenschilder ihren Einheiten zuordnen. Auch Kennzeichnungen von Fahrzeugen und Funktionen sind damit möglich. Das schafft einen besseren Überblick an der Einsatzstelle. Foto: benjaminnolte © www.fotolia.de
Feuerwehrkräfte lassen sich durch reflektierende Rückenschilder ihren Einheiten zuordnen. Auch Kennzeichnungen von Fahrzeugen und Funktionen sind damit möglich. Das schafft einen besseren Überblick an der Einsatzstelle. Foto: benjaminnolte © www.fotolia.de

Jeder hat dieses Bild von einer Einsatzstelle vor Augen, wo die Vielzahl an Einsatzkräften irgendwie gleich aussieht. Die Schutzkleidungen sind genormt und innerhalb einer Organisation werden selten unterschiedliche Kleidungen angeschafft. Im Einsatzfall ist es jedoch wichtig, die Kräfte zu unterscheiden. Da gibt es die Führungskräfte, Abschnittsleiter, Spezialeinheiten, Atemschutzträger, Seelsorger, Pressesprecher sowie diverse Fachberater, die gekennzeichnet werden müssen. Ebenso wichtig ist es zu erkennen, wie der Name der Einsatzkraft ist, zum Beispiel für die Überwachung von Atemschutzgeräteträgern.

Für die Kennzeichnung von Funktionen und Namen eignet sich eine Reihe von verschiedenen Schildern. Auf der Einsatzschutzbekleidung sind standardmäßig Klettverschlüsse auf dem Rücken und der Brustseite angebracht. Diese Flächen sind für abnehmbare Schilder vorgesehen. Um auch bei Dunkelheit gut erkennbar zu sein, eignen sich diese Flächen besonders für reflektierende Brust- und Rückenschilder. Dabei wird zwischen drei Varianten unterschieden:

1. Reflektierendes Gewebe mit Glaskugeln.
2. Retroreflektierende Mikroprismen auf Kunststoff.
3. Textil mit reflektierender Aufschrift

„Bei Feuerwehrbekleidung wird überwiegend reflektierendes Gewebe mit Glaskugeln in den Farben Zitronengelb, Silber und Leuchtrot eingesetzt, da das Material in flammenhemmender Ausführung erhältlich ist“, erklärt Diplom-Ingenieur (FH) Roger Binke, Inhaber des Reflexmaterial-Systemlieferanten PACO Deutschland. Retroreflektierendes Mikroprismen-Material auf Kunststoffträger sei häufig auf Kleidung des THW und der Rettungsdienstorganisationen zu finden. „Das Material ist durch die leuchtend, glänzende Wirkung und farbige Reflexion besonders gut zu erkennen“, so der Firmeninhaber und Gründer. „Wenn die Kleidung nicht vollflächig mit Reflexschildern versehen werden soll, kommen – zum Beispiel bei Ordnungsämtern und Polizeiuniformen – Textilschilder mit reflektierender Beschriftung zum Einsatz.“

Für viele Feuerwehren sei es allein aus Identitätsgründen wichtig, dass auf ihrer Einsatzkleidung auch Schilder des Standortes zu sehen seien. „Erst mit diesen Schildern wird die anonyme Schutzkleidung zur individuellen Ausrüstung der eigenen Einheit “, sagt Binke.

Individuelle Beschriftungen von Reflexschildern im Digitaldruckverfahren bietet PACO Deutschland an.

Manche bevorzugten dabei nur den Schriftzug „FEUERWEHR“ plus den Ortsnamen, manche setzten beispielsweise noch das Fahrzeug oder die Funktion des Trägers hinzu „Das hängt auch vom Platz ab, der auf der Einsatzkleidung zur Verfügung steht“, so der Experte. „Es gibt Hersteller, die nähen auf dem Rücken ihrer Jacken nur einen Klettstreifen auf. Bei anderen sind es zwei oder ein großer Klettstreifen, auf den zwei Schilder passen.“

Auf die Drucktechnik kommt es an

Vielfach wollten die Feuerwehren auch das Logo oder Wappen der Einheit aufgedruckt haben. „Das ist drucktechnisch gar nicht so einfach“, verrät Binke. „Denn dann kommen filigrane Formen mit vielen verschiedenen Farben oder gar Farbverläufen ins Spiel.“

Mit dem konventionellen Siebdruckverfahren lasse sich das nur aufwändig oder gar nicht realisieren. Bei diesem Verfahren gelangt die Farbe durch ein feinmaschiges Gewebe auf das Schild, wobei die nicht zu bedruckenden Partien durch Schablonen ausgespart bleiben. „Die Zahl der Farben ist hierbei beschränkt, außerdem muss für jede Farbe ein Sieb erstellt werden“, sagt der Experte.

Beim Foliendruck, einem gängigen Verfahren beim Beschriften von Schildern, seien keine Farbverläufe möglich. In diesem Verfahren werden zunächst Folien ausgeschnitten und diese dann auf das Schild gepresst – Farbe für Farbe. „Das lässt sich theoretisch auch mit einem günstigen Plotter realisieren“, so Binke. „Aber ein weiterer großer Nachteil dieser Technik ist die geringe Haltbarkeit des Drucks.“

Er empfehle den Digitaldruck als Methode. Hierbei trägt ein Druckkopf mit allen Farben – ähnlich wie bei einem Office-Tintenstrahldrucker – die gewünschten Motive und Schriften direkt auf das Schild auf, anschließend härten diese aus. Zum einen seien damit alle noch so bunten und kleinteiligen Vorlagen darstellbar. Zum anderen könne der Nutzer eine deutlich bessere Widerstandsfähigkeit gegen Abrieb erwarten. „Wenn bei Atemschutzgeräteträgern die Flaschen auf dem Rückenschild scheuern, muss die Bedruckung schon einiges aushalten“, meint der Experte. Er rät Feuerwehren, bei der Wahl des Anbieters auf Folgendes zu achten:

• Verfügbarkeit ohne Mindestbestellmenge, auch in Einer-Stückzahlen ohne Aufpreis.
• Lieferung von Sonderanfertigungen, beispielsweise Sondergrößen.
• Einfaches Planen mit Wunschtext und Bild per Online-Konfigurator.

„Wenn Feuerwehren noch nicht über ein umfassendes Kennzeichnungssystem verfügen, ist die Beschaffung von neuer Einsatzkleidung eine gute Gelegenheit“, betont Binke. „Die Kosten für individuell bedruckte Reflexschilder sind im Vergleich zu denen moderner Schutzanzüge äußerst gering.“