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Freiwillige Feuerwehr Wangen setzt auf leistungsstarke Router-Lösungen

Ausfallsicher – auch wenn’s mal brennt!

Eine zuverlässige mobile Kommunikation bei Einsätzen von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) ist unerlässlich. So ist es bei Feuerwehreinsätzen sehr wichtig, dass die Hard- und Software ausfallsicher zur Verfügung steht. Schließlich geht es darum, schnellstmöglich und zielsicher Brände zu löschen und Leben zu retten. Zuverlässige IT-Kommunikationslösungen gehören daher neben einer einwandfreien Ausrüstung zum Standard vieler Rettungsfahrzeuge. Für die Freiwillige Feuerwehr Wangen war es wichtig, ihre Einsatzleitwagen mit Routern auszustatten, die eine unterbrechungsfreie LTE-Kommunikation ermöglichen.

Die mobile Vernetzung ist ein vor allem in den Medien deutlich zunehmendes Thema. Auch in der Automobilindustrie erhalten digitale Technologien immer mehr Einzug, und Fahrzeuge sind zunehmend mit dem Internet verbunden. Das „Connected Car“ bietet zahlreiche neue Dienste und Funktionen zur Informationsoptimierung und Verbesserung der Kommunikation. Die Vorteile der digitalen Vernetzung sind auch insbesondere für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wie die Polizei und die Feuerwehr wichtig. Denn die Einsatzfahrzeuge stehen permanent mit der Leitzentrale in Kontakt, um wichtige Informationen zum Geschehen sofort zu erhalten und den Einsatzort schnellstmöglich zu erreichen. Aus diesem Grund werden an die Hardware des Einsatzleitsystems hohe Ansprüche hinsichtlich der Ausfallsicherheit gestellt. Genau diese Anforderungen und eine bisher nicht einwandfrei funktionierende Infrastruktur haben die Freiwillige Feuerwehr Wangen dazu bewegt, nach einer geeigneten hochverfügbaren Lösung zu suchen.

Die Freiwillige Feuerwehr Wangen im Allgäu besteht aus sieben aktiven, freiwilligen (ehrenamtlichen) Abteilungen mit insgesamt etwa 250 aktiven Mitgliedern. Neben diesen Abteilungen gehören zur Feuerwehr Wangen auch die Jugendfeuerwehr mit vier Gruppen sowie die Altersabteilung. Bisher nutzte die Wangener Feuerwehr in ihrem Einsatzleitwagen, der mit vier IT-Arbeitsplätzen und diverser Kommunikationstechnik ausgestattet ist, einen mobilen LTE-Router mit einem Modem und zwei SIM-Slots. Im Einsatz wies das System leider immer wieder Fehler auf. Die bisherige Router-Lösung konnte die individuellen Anforderungen der Rettungsteams nicht erfüllen.

Optimierte Umschaltzeiten für unterbrechungsfreies Internet

Auf der Fahrt im Einsatzleitwagen muss die Internetverbindung sicher stehen, auch dann, wenn der Router von Mobilfunknetz A in Mobilfunknetz B wechselt. Bisher waren diese Umschaltzeiten zu lang. Internet-Sessions, bei denen bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort wichtige Daten wie Satellitenbilder, Karten- und Einsatzinformationen übermittelt werden, wurden deshalb einfach unterbrochen – ein inakzeptabler Umstand. 

Aus diesem Grund machte sich die Feuerwehr auf die Suche nach einer alternativen Lösung – einem mobilen LTE-Router mit Dual-SIM und zwei Modems.

Router-Lösung für härteste Einsätze

Fündig wurde sie bei Vitel, Anbieter von industriellen Kommunikations- sowie Sicherheitslösungen und Distributor der Firma Peplink. Das Unternehmen bietet zuverlässige Multi-WAN VPN-Bonding (SD-WAN)-Router und robuste Access Points. „Wir haben den Kontakt mit Vitel hergestellt, um uns genauer über die Möglichkeiten und Einsatzszenarien dieser Lösungen zu informieren“, sagt Benedikt Locher, Mitglied der Führungsgruppe und IT-Admin bei der Freiwilligen Feuerwehr Wangen. „Der Distributor hat uns eine Einführung in die Technologien gegeben und hinsichtlich des geplanten Einsatzzweckes beraten. Gemeinsam haben wir so die für die Anwendung in unseren Einsatzleitwagen sinnvollste Lösung gefunden. Aufgrund unserer Anforderungen fiel die Entscheidung schließlich auf den MAX Transit Duo Router.“

Übersichtliche Bedienung mit Managementsoftware

MAX Transit Router sind für das Transportwesen konzipiert: Mit kompaktem Formfaktor, simultanem Dual-Band 11ac Wi-Fi und bis zu zwei Embedded-Mobilfunkmodems ermöglicht der Router Redundanz und bietet weitere Reserven, sollte das Datenvolumen des ersten Sim-Slots verbraucht sein.. Zusätzlich schützt er vor weißen Flecken durch Umschaltung auf einen anderen Mobilfunknetzbetreiber, der in dem betreffenden Gebiet eine LTE-Abdeckung bietet. Mit zwei LTE-Modems und der Peplink SpeedFusion-Technologie sorgt der Router für unterbrechungsfreies mobiles Internet über LTE. Eine einfache Bedienung ist durch die Managementsoftware InControl2 gegeben. Über diese erfolgt die Administration, das Reporting und die Steuerung der Bandbreitennutzung. Die Cloud-basierte Managementlösung ist speziell als Geräteverwaltungs-, Überwachungs- und Reporting-Werkzeug konzipiert. Jedes Gerät kann in diesem System registriert werden und bietet fortschrittliche Verwaltungswerkzeuge, die volle Geräte-Übersicht sowie umfangreiche Reporting-Funktionen wie beispielsweise die Bandbreitennutzung je LTE-Modem und somit je Mobilfunknetz.

Praxiseinsatz bestanden

Die Peplink-Lösung wurde durch einen Systemintegrator von Vitel ausgeliefert und installiert. Dabei stand der Distributor jederzeit zur Seite und unterstützte bei der individuellen Einrichtung der Modems für die verschiedenen Provider, um so einen bestmöglichen Betrieb zu garantieren. Eine intensive mehrwöchige Testphase überzeugte die Feuerwehr vom MAX Transit Duo Router. Das Feedback des Teams war durchgängig positiv. „Der Router hat den Praxistest bestanden“, so Benedikt Locher. „Seit nunmehr zwei Monaten ist er mit einer stabilen und verfügbaren Internetverbindung im Einsatz. Selbstverständlich haben wir den Router auch bei diversen Einsätzen und Übungen in Betrieb, um ihn praxisnah und auf Herz und Nieren testen zu können, konnten aber keine nennenswerten Einschränkungen und Probleme feststellen.“ Das Gerät verfügt über eine intuitiv zu bedienende Oberfläche, was eine einfache Bedienung auch bei einer individuellen Konfiguration ermöglicht. Die Cloud-basierte Device Management- und Monitoring-Lösung InControl2 sieht die Feuerwehr als optimale Ergänzung, mit der sich der Router per Fernzugriff konfigurieren lässt. So können die Verantwortlichen sowohl Router als auch Fahrzeug stets im Blick behalten. Die Verbindungen zu den beiden Telekommunikationsanbietern sind nun stabil. 

Internet in Fahrzeugen und deren Vernetzung ist ein nicht aufzuhaltender Trend.

Das Connected Car ist das Auto der Zukunft. Es kommuniziert mit anderen Fahrzeugen sowie der Umgebung, und die Fahrer profitieren von erheblichen Mehrwerten. Die digitale Vernetzung bringt insbesondere auch für Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) viele Vorteile mit sich. Die Freiwillige Feuerwehr Wangen wollte diese Vorteile optimal nutzen und die Kommunikation zwischen Einsatzleitwagen und Zentrale sowie die Beschaffung von wichtigen Einsatzinformationen via Internetverbindung weiter verbessern und modernisieren. Kritisch ist jedoch beim Einsatz der entsprechenden Technologien die unterbrechungsfreie Verfügbarkeit und erforderliche Bandbreite. Da bei den Einsätzen jede Sekunde zählt, muss eine Router-Lösung sicherstellen, dass automatisch die passende Verbindung ausgewählt wird. Denn im Ernstfall hat das Rettungsteam keine Zeit, auch noch technische Probleme bei der Kommunikation zu lösen. Die Freiwillige Feuerwehr Wangen muss sich voll und ganz auf ihre Kernaufgaben konzentrieren, um so Leben schützen und retten zu können.

Autor: Tanja Heinz, freie Journalistin

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