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Belastung reduzieren

Bei der Technischen Hilfeleistung sind Feuerwehrleute in leichter Schutzkleidung leistungsfähiger und länger einsetzbar. Doch die hierfür notwendigen atmungsaktiven und leichten Obermaterialien sind brennbar. Jetzt lässt sich dank der Pyrad-Technologie für Gore-Tex-Funktionstextilien dennoch eine komfortable sowie bedingt flamm- und hitzefeste Schutzkleidung realisieren.

Mitarbeiter von Feuerwehr und Rettungsdienst in Espoo, der zweitgrößten Stadt Finnlands, tragen bei Technischen Hilfeleistungen leichte, bedingt flamm- und hitzefeste Schutzanzüge mit Gore Pyrad-Technologie.

Mit unserer neuen Gore-Tex Pyrad-Produkttechnologie ermöglichen wir Feuerwehren – nach einer entsprechenden Risikoanalyse –, eine leichte, komfortable und robuste Schutzkleidung speziell für die Technische Hilfeleistung zu beschaffen“, sagt Katja Christof, Produktspezialistin bei Gore. „Konventionelle Feuerwehr-Einsatzkleidung nach EN 469 ist hauptsächlich zum Schutz vor Hitze und Flammen bei Bränden mit extremer Wärmeentwicklung konzipiert. Aber bei anderen Einsätzen wie der Technischen Hilfeleistung (THL) kann sie dem Träger schnell zu warm und zu schwer werden. Das erhöht die physiologische Belastung.“

Dies habe sich auch in einem Trageversuch bestätigt, den Mitarbeiter von Feuerwehr und Rettungsdienst in Espoo, der zweitgrößten Stadt Finnlands, durchführten. Über einen Zeitraum von 12 Monaten standen ihnen – neben ihrer konventionellen Brandschutzkleidung – 50 leichte Schutzanzüge mit der Pyrad-Technologie für Einsätze und Übungen zur Verfügung.

„Dass die Belastung der Kräfte, die mit der konventionellen, schweren Schutzkleidung nach EN 469 ausgestattet sind, deutlich höher ist, wussten wir schon aus früheren Tests“, berichtet Heikki Kervinen, Senior Fire Officer der Länsi-Uudenmaan pelastuslaitos, der regionalen Feuerwehr- und Rettungsdienstbehörde. „In unserem Ausrückbereich gibt es Hochhäuser, unterirdische Anlagen, Verkehrstunnel und große komplexe Gebäude. Unsere Einsätze bestehen neben der Brandbekämpfung zu einem großen Teil aus allen Arten von Rettungseinsätzen. Nach den positiven Erfahrungen in den Trageversuchen waren wir überzeugt, dass wir dafür eine neue Art von leichtem Feuerwehranzug als Ergänzung zur bisherigen Brandschutzkleidung benötigen.“

Einsatzkraft im Rettungsanzug, mit Brandschutzkleidung nach EN 469 unter dem Arm. Der Rettungsanzug bietet eine höhere Atmungsaktivität und mehr Bewegungsfreiheit als die Brandschutzkleidung. Dadurch reduziert sich die physiologische Belastung des Trägers bei körperlicher Anstrengung.

Schutz durch Verkohlung

Nach einer Risikoanalyse definierten Kervinen und seine Kollegen die Kriterien für die Beschaffung der finalen Modelle: umfangreicher Schutz gegen mechanische Risiken, Hitze, Flammen und Umwelteinflüsse, reduzierte physiologische Belastung, hohe Sichtbarkeit sowie einfache Pflege und Instandhaltung. Die Konformität mit der EN 469 war für diese Rettungseinsätze nicht gefordert, da diese durch die bereits vorhandene Brandschutzkleidung gewährleistet ist.

„Diese Anforderungen kann THL-Schutzkleidung mit Gore-Tex Pyrad hervorragend erfüllen“, berichtet Christof. „Mit dieser Technologie kann ein leichter und robuster, aber brennbarer Oberstoff wie Polyester verwendet und dennoch ein bedingter Schutz gegen Hitze und Flammen realisiert werden. Heraus kommt eine komfortabel zu tragende Kleidung, die atmungsaktiv sowie wasser- und winddicht ist.“

Der Beflammungstest zeigt, dass bei Gore-Tex-Bekleidung mit Gore Pyrad- Technologie die Flamme sich nicht ausbreitet, kein Loch einbrennt und sofort von selbst erlischt. Foto: Gore

Diese Eigenschaften bleiben laut Gore auch nach industriellen Wäschen erhalten. So behält die Technologie die flammenhemmenden Eigenschaften über die gesamte Lebensdauer der Bekleidung. „Bei Flammkontakt bildet sich auf der Außenschicht ein stabiler Verkohlungsrückstand“, erklärt die Produktspezialistin. „Die Sauerstoffzufuhr wird unterbrochen, die Flammen verlöschen von selbst. Es entstehen keine Löcher in den darunterliegenden Schichten der Kleidung. Membran und Nähte bleiben physisch intakt – selbst bei Knickung. Und die Wärmeübertragung auf die Haut des Trägers wird verhindert. Damit ist der Träger bei plötzlich auftretender Flammenbildung wirkungsvoll geschützt, wie sie bei unvorhergesehenen Ereignissen bei der Technischen Hilfeleistung entstehen kann.“

Nach der Ausschreibung beschaffte die Länsi-Uudenmaan pelastuslaitos insgesamt 200 leichte Rettungsanzüge (Jacke und Hose) von Viking mit Gore-Tex Pyrad-Technologie. Um für alle Fälle gerüstet zu sein, haben die Einsatzkräfte immer beide Anzüge dabei. Dafür ist auf den neuen Fahrzeugen extra Platz eingeplant. „So haben wir auch immer Reservekleidung, wenn eine Garnitur kontaminiert ist“, sagt Kervinen. „Die Kosten für die zusätzlichen Anzüge sollen sich dadurch amortisieren, dass die teurere EN 469-konforme Brandschutzkleidung nur dann getragen wird, wenn sie wirklich notwendig ist. Damit verlängert sich ihre Nutzungsdauer erheblich.“

Webseite www.gore.de