Vorschau Feuerwehr-Magazin 3/2013

Ab dem 22. Februar 2013 überall im Handel: Feuerwehr-Magazin, Ausgabe 3/2013.

Starke Hanseaten

Die Berufsfeuerwehr Bremen geht personell auf dem Zahnfleisch. Nur mit gut durchdachten Beschaffungen und Beamten, die zusammenhalten, bewältigt die Feuerwehr die Herausforderungen in der Großstadt. Ein Hoffnungsschimmer: Die BF bildet ihre Kräfte seit 2012 eigenständig aus. Wir blicken hinter die Kulissen.

Auf dem Hof von Wache 5 der Berufsfeuerwehr Bremen hat die 17-köpfige Mannschaft die Abrollbehälter sowie den GRTW und die beiden WLF positioniert. Foto: Patzelt

14 Tote bei Werkstatt-Brand

Es ist einer der folgenschwersten Brände seit langem in Deutschland: 13 behinderte Mitarbeiter und eine Betreuerin sterben bei einem Feuer in einer Caritas-Werkstatt in Titisee-Neustadt (BW). 87 Menschen sind verletzt oder müssen betreut werden. Rund 350 Kräfte kommen zum Einsatz.

Brand in Behinderten-Werkstatt in Titisee-Neustadt (BW): 14 Menschen kommen bei dem Feuer ums Leben. Foto: Polizei

Berliner Prototyp

Berlin setzt auf Druckluftschaum als Löschmittel der ersten Wahl. Deshalb soll die nächste LHF-Generation (Lösch- und Hilfeleistungsfahr­zeug) mit noch stärkeren Anlagen ausgestattet werden. Der Prototyp von Rosenbauer auf MAN TGL 12.250 wird jetzt unter Einsatzbedingungen getestet.

Auf einem MAN TGL 12.250 ist der Prototyp für die neue Generation der Berliner Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeuge (LHF) aufgebaut. Das Fahrzeug ist ein LHF 20/12 DLS, der Zusatz steht für Druckluftschaum. Foto: Jann

Die Lage überblicken

Wie sehen Gefahrensituation und Schadengebiet aus? Wo sind welche Kräfte und Fahrzeuge im Einsatz? Welche Maßnahmen führen sie durch? Bei der Lagedarstellung bedienen sich Führungskräfte der Feuerwehr verschiedenster Mittel. Wir zeigen die ganze Bandbreite von der einfachen Schreibfolie bis zur komplexen Software.

Lagedarstellung mit Einsatzmanagement-Software und interaktivem Whiteboard. Foto: MSA Auer

Panzerwache

Rund 23 Millionen Euro kostete die neue Hauptwache der Feuerwehr Hanau (HE). Das 23 000 Quadratmeter große Gelände teilen sich die Hauptamtliche Wachbereitschaft und die FF Hanau-Mitte. Ein Gebäudeteil wurde ursprünglich als Panzerwerkstatt genutzt.

Blick auf die Feuerwache in Hanau. Rechts der Neubau mit den Fahrzeughallen und im Hintergrund der Trakt der FF Hanau-Mitte. Foto: Hegemann

Kameraden oder Seelsorger?

Einsatzsituationen können bei den Helfern nachwirken. Je nach Schwere gilt es, das Erlebte aufzuarbeiten – einzeln oder in der Gruppe. Doch dafür gibt es kein Patentrezept. Einige fühlen sich bei einem Kameradengespräch wohler, andere nutzen professionelle Hilfe. In unserer neuen Serie „Menschenführung“, in der wir auf Fürsorge, Führungsstile und Motivation eingehen, stellen wir beide Wege vor.

Ein Gespräch unter Kameraden oder Nachsorge durch einen Seelsorger – mit wem Einsatzkräfte traumatische Erlebnisse aufarbeiten möchten, sollten sie selbst entscheiden. Foto: Hub

Eingenetzt

Der Einsatz von Netzwasser führt im Vergleich zu reinem Wasser häufig zu einem besseren Löscherfolg. Und dennoch wird dieses Vorgehen noch zu selten bei der Brandbekämpfung angewandt. Wir zeigen, wie Feuerwehren in einer kleinen Übung die unterschiedliche Wirkung beider Löschmittel sichtbar machen können.

In unserer Serie „Kleine Übungen“ zeigen Kameraden den unterschiedlichen Löscherfolg beim Einsatz von Netzwasser und reinem Wasser. Foto: Dr. Patzelt

Schnee-Raupe

Bis zu 300 Höhenmeter oberhalb des Feuerwehrhauses erstreckt sich das Einsatzgebiet der FF Seiser Alm (Italien). Es umfasst ein riesiges Wintersportgebiet. Die Skihütten und Liftstationen werden in der Saison von tausenden Touristen genutzt. Mit herkömmlichen Fahrzeugen sind sie dann nicht zu erreichen. Deshalb rückt die Feuerwehr bei Schnee und Eis mit einem Hägglunds-Raupenlöschfahrzeug an.

Mit einem Hägglunds Bv 206 D rückt die FF Seiser Alm zu Einsätzen im Winter sowie in schwierigem Gelände aus. Der feuerwehrtechnische Auf- und Ausbau stammt von BAI. Foto: Benkert

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