Aktuelle Feuerwehr-Magazin-Ausgabe 3/2012

Ab dem 24. Februar 2012 überall im Handel: Feuerwehr-Magazin, Ausgabe 3/2012.

Feuerschein am Horizont

Auf hoher See sind Schiffsbesatzungen bei der Brand­bekämpfung zunächst auf sich allein gestellt. Gerade bei Großschadenslagen stoßen sie mit ihren Eigenmitteln schnell an Grenzen. In den deutschen Hoheitsgebieten kommt Hilfe von den Einheiten der Deutschen Gesell­schaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Wir stellen die Seenot­retter und ihre Technik vor.

Im Hovercraft übers Eis

Für die Eisrettung auf dem Steinhuder Meer (NI) setzt die FF Steinhude seit jeher besondere Fahrzeuge ein: erst Jahrzehnte lang einen Hydrocopter, eine Art Kunst­stoff-Schlitten mit Propeller­antrieb. Seit 2010 besitzt die Wehr ein Hovercraft. Wir sind einmal mitgeflogen.

Klebriger Kautschuk

Der Brand einer 3 000 Quadratmeter großen Lagerhalle entwickelte sich in Hamburg zum größten Feuerwehr-Einsatz seit mehr als zehn Jahren. Mehr als 500 Einsatzkräfte kommen zum Einsatz. Doch das eigentliche Problem für die Feuerwehr beginnt erst, als die Flammen unter Kontrolle sind.

Kinder unter Beschuss

Als im Verlauf des Zweiten Weltkrieges immer mehr freiwillige Feuerwehrleute zur Wehrmacht eingezogen wurden, schickten die Machthaber die Hitler-Jugend in den Löscheinsatz. 14- bis 18-jährige Jungen rückten noch während der Angriffe alliierter Bomberverbände aus, um Feuer zu löschen und Verschüttete zu retten. Hier berichten sie über ihre Erlebnisse.

Inselfeuerwehr auf der Alb

Die Gemeinde Bartholomä (BW) im Nordosten der Schwäbischen Alb ist nur über serpentinenreiche Strecken zu erreichen. So ist die Feuerwehr dort im Einsatzfall mindestens 20 Minuten auf sich gestellt. Deshalb bildeten sich aus der Einheit eine Klettergruppe und ein Expertenteam zur Unfallrettung. Die Brandschützer arbeiten außerdem eng mit First Respondern des DRK zusammen.

Unverzichtbar

Tragkraftspritzen sind nach wie vor als Einsatzmittel alternativlos. Von der kleinen Ortsfeuerwehr bis zur Katastrophenschutzeinheit setzen Brandschützer auf die tragbaren Pumpen. Vor vier Jahren stellten wir zuletzt aktuelle Modelle vor. Seitdem hat sich auf dem Markt einiges getan. Eine Übersicht.

Das Ende einer Budenstadt

In einer schwül-warmen Sommernacht brennt in Rüdesheim am Rhein (HE) nahezu das gesamte Inventar eines Weihnachtsmarktes ab. 88 von 93 Holzbuden werden an einem Lagerplatz zerstört. Die Feuerwehr braucht über eine Stunde, um die Brand­ausbreitung zu stoppen. Drei Kameraden erleiden eine Hitzeerschöpfung.

Weniger ist mehr

Moderne Fahrzeuge und Ausrüstung sowie Abkehr von der Typenvielfalt sind die Ziele der neuen Ausrüstungs­ver­ord­nung in Niederösterreich. Das Hilfeleistungsfahrzeug 1 ist das erste Ergebnis dieser Neustrukturierung: Kastenwagenfahrgestell, bis zu neun Mann Besatzung, ein Rollcontainer, asymmetrische Ladebordwand und eine Feuerlöscheinrichtung auch für Hochdruck im Heck sind die Eckdaten.

Motorisierte Brandstifter

Die Taktik, einem Wald- oder Flächenbrand mit einem Gegenfeuer den Brennstoff zu entziehen, ist in Deutschland so gut wie unbekannt. In Frankreich gibt es dafür sogar Spezialeinheiten. Die Feuerwehr im Departement 66 besitzt ein eigens ausgerüstetes Einsatzfahrzeug: den Gerätewagen-Gegenfeuer.

 

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