TSF von Magirus mit Gruppenkabine

Wesel (NI) – Ein neues TSF ist bei der FF Wesel (Kreis Harburg) in Dienst gestellt worden. Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug löst ein Vorgängerfahrzeug auf einem VW LT 35-Fahrgestell ab, das nicht mehr den technischen Anforderungen entsprach. Das neue Weseler Fahrzeug ist auf einem Iveco Daily 72-170 aufgebaut und von der Magirus Brandschutztechnik ausgebaut worden. Eine Besonderheit bei dem neuen TSF ist die Kabine, dabei handelt es sich um die Gruppenkabine, die auf Wunsch der Weseler Kameraden um Ortsbrandmeister Dirk Röhrs auf das Fahrgestell gesetzt wurde. Die Besatzungsstärke beträgt jedoch 1/5.

In jeder neuen Ausgabe des Feuerwehr-Magazins stellen wir neue Fahrzeuge bei den Wehren vor. Im aktuellen Heft, der Ausgabe 06/2017, sind das unter anderem ein GW-L2 der FF Treuchtlingen (BY), eine DLAK 23/12 der FF Nünchritz (SN), ein HLF 20 der BF Trier (RP) oder das KLF der WF Adidas in Scheinfeld. Ihr könnt das Heft hier direkt versandkostenfrei bestellen. Dazu gibt es natürlich in jeder Folge Aus den Wehren einen Alten Schatz, ein Modell des Monats sowie neue Häuser und Termine.

Für die FF Wesel im Kreis Harburg lieferte Magirus dieses TSF. Es rückt zusammen mit einem TLF 8/18 aus, weswegen die Feuerwehr auf einen Wassertank verzichtet hat.

„Damit haben die Kameraden deutlich mehr Platz und können sich die Atemschutzgeräte schon auf der Anfahrt anlegen“, betont Röhrs. Zwei PA-Geräte sind dabei in der Mannschaftskabine in den Sitzen verstaut. Diese sind entgegen der Fahrtrichtung angeordnet und haben nach beiden Seiten genügend Platz. Der Wassertrupp sitzt in Fahrtrichtung direkt nebeneinander. So kann der Angriffstrupp auch besser aussteigen.

Viel Bewegungsfläche bietet die Gruppenkabine, die dennoch nur mit vier Sitzen ausgestattet ist. Beide Atemschutzgeräteträger haben genügend Luft zu den Seiten zum Ausrüsten. Auch die Flächen vor den Türen sind großzügig bemessen.

Dass die Weseler Wehr ein TSF und nicht etwa ein TSF-W oder ein MLF (Mittleres Löschfahrzeug) erhalten hat, begründet Röhrs damit, dass mit dem Tanklöschfahrzeug (TLF) 8/18 auf Mercedes Unimog ein wasserführendes Fahrzeug vorhanden ist. Das neue Fahrzeug hat eine zulässige Gesamtmasse von 7,2 Tonnen, sein tatsächliches Gewicht beträgt derzeit 5,5 Tonnen. Motorleistung: 170 PS. Es verfügt weiterhin über ein 6-Gang-Schaltgetriebe. Über die Normausstattung eines TSF hinaus gehören ein 2-kVA-Stromerzeuger von Honda sowie ein Halligan Tool zur Beladung.

Das TSF basiert auf einem Iveco Daily 72-170. Die zulässige Gesamtmasse beträgt also 7.200 Kilogramm. Das aktuelle Einsatzgewicht liegt aber mit 5.500 Kilogramm deutlich darunter.

Mehr neue Fahrzeuge gibt es in der Rubrik Aus den Wehren in jedem neuen Heft. Hier die aktuelle Ausgabe versandkostenfrei bestellen.

Zusätzlich verfügt das TSF außerdem über einen pneumatisch ausfahrbaren TekLite-Lichtmast mit vier LED-Strahlern. Abgerundet wird die Ausstattung mit einer PFPN 10-1000 von Ziegler. Die Sondersignalanlage besteht aus zwei Magirus M-Flash LED-G-Blitzern auf der Fahrerkabine, zwei Hänsch Sputnik nano-Frontblitzern und zwei M-Flash LED-K2-Blitzern heckseitig. [1078]

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