Rettungsaktion am Crash-Elektroauto getestet

München – Nach einem Crashversuch mit dem Elektroauto Mitsubishi i-MiEV hat der ADAC auch eine Rettungsaktion von der Feuerwehr testen lassen. Dabei wollte der Autoclub wissen, ob eine gefahrlose und sichere Befreiung möglich ist. Die Tester zeigten sich zufrieden.

Beim ADAC-Crashtest des ersten Elektroautos aus einer Großserienproduktion, das es in Deutschland zu kaufen gibt, erzielte der Mitsubishi i-MiEV eine gute Sicherheitsbilanz. Die Sicherheitsabschaltung des Hochvoltkreises nach dem Crash funktionierte einwandfrei. Also kann das Elektromobil trotz Leichtbauweise, kurzen Vorbaus und Hochspannungssystems bei einem Unfall in Sachen Sicherheit mit einem vergleichbaren Pkw mit Verbrennungsmotor mithalten.

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Im Anschluss an den Crash führte die Feuerwehr eine technische Rettung durch, bei dem das Fahrzeug nach Vorgabe der ADAC Rettungskarte mit dem Schneid- und Spreizgerät geöffnet wurde. “Vorbildlich hat Mitsubishi schon bei der Markteinführung eine Karte bereitgestellt, die noch weitere wichtige Informationen über die Hochvolttechnik für die Retter bereithält”, teilte der Autoclub mit. Weiter heißt es seitens des ADAC: “Die Verunglückten können mit der Rettungskarte auch nach einem Unfall mit ihrem Elektroauto gefahrlos aus der Karosserie befreit werden, und auch die Rettungskräfte waren zu keiner Zeit Gefahren ausgesetzt.”

Rettungsaktion am Crash-Auto: Die Feuerwehr testet das Vorgehen am Mitsubishi i-MiEV. Foto: ADAC
Foto©Ralph Wagner
Rettungsaktion am Crash-Auto: Die Feuerwehr testet das Vorgehen am Mitsubishi i-MiEV. Foto: ADAC

4 Kommentare zu “Rettungsaktion am Crash-Elektroauto getestet”
  1. Martin Horn

    Welche Feuerwehr führt denn solche Tests durch? Ist das eine Werksfeuerwehr? Oder die BF München?

  2. Pressestelle Feuerwehr München

    Also die BF München war es nicht!

  3. F.Schulz

    Das Bild sieht heftig aus ja, das ist aber nach einem Front UND einem Heck Crash Normal.
    Desweiteren sieht es schlimmer aus als es ist denn im Frontbereich ist kein Motorblock vorhanden aus diesem Grund ist der Deformationsbereich viel Höher und es kann sich kein Motor in den Innenbereich Drücken. Und wer sich das Video von dem Crash Anschaut erfährt noch mehr Details.

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