Neue DLAK für die Hauptamtliche Wache

Plettenberg (NW) – Die Stadt Plettenberg (Märkischer Kreis) stellte für ihre hauptamtliche Feuer-und Rettungswache eine neue Drehleiter aus dem Hause Metz in Dienst. Es handelt sich dabei um eine DLAK 23/12 – Typ L32A-XS -, aufgebaut auf einem Mercedes Atego 1529 F 4×2. Die erst 10 Jahre alte Vorgängerleiter erlitt bei einem Großbrand eines chemischen Industriebetriebes im benachbarten Herscheid einen Totalschaden durch freigesetzte Stoffe.

Metz lieferte an die FF Plettenberg eine DLAK 23/12 auf Mercedes Atego 1529. Foto: Feuerwehr
Metz lieferte an die FF Plettenberg eine DLAK 23/12 auf Mercedes Atego 1529 mit 15.500 Kilogramm zulässiger Gesamtmasse. Foto: Feuerwehr

Bei einer zulässigen Gesamtmasse von 15.500 Kilogramm besitzt das Hubrettungsfahrzeug eine Motorleistung von 210 kW/286 PS. Sein Radstand beträgt 4.760 Millimeter bei einer Gesamtlänge von 10.310 Millimetern. Seine Besatzungsstärke liegt bei 1/1, wobei dem Fahrzeugführer an seinem Sitzplatz ein Pressluftatmer in einem Bostrom-Atemschutzsitz zur Verfügung steht. Sämtliche Beleuchtungseinrichtungen sind komplett in LED-Technik ausgeführt.Unfalldatemspeicher, Verlerswarnanlage am Heck sowie eine Winteranfahrhilfe runden die Fahrgestell-Ausstattung ab.

Am Leiterstuhl ist ein Rosenbauer-Stromerzeuger RS14 (14 kVA) mit Fernüberwachung gelagert. Der Hauptbedienstand vom Typ Comfort ist mit einer regelbaren Sitzheizung ausgerüstet. Für Kranarbeiten stehen eine Lastöse am obersten Leiterteil (450 Kilogramm mit/600 Kilogramm ohne Rettungskorb) sowie eine weitere an der Unterleiter (4.000 Kilogramm) zur Verfügung. An einer weiteren Lastöse an der Unterleiter kann eine Absturzsicherung angeschlagen werden. Zum 450-Kilogramm-Rettungskorb führt im oberen Leiterteil eine feste Wasserleitung.

Die DLAK ist mit einem Bedienstand vom Typ Komfort ausgestattet. Am Heck ist eine Verkehrswarnanlage integriert. Foto: Feuerwehr
Die DLAK ist mit einem Bedienstand vom Typ Komfort ausgestattet. Am Heck ist eine Verkehrswarnanlage integriert. Foto: Feuerwehr

Zu den eingebauten Steuerungsfunktionen gehören TMS (Target Memory System), VRS (Vertikal-Rettungssystem, Schachtrettung), ARF (Automatische Rückholfunktion) sowie die automatische Ablage des Leitersatzes. Eine Videokamera am Korbarm in Richtung Korb sowie eine weitere im Korbboden dienen dem Maschinisten zur Überwachung des Gelenkteils. Eine schwenbare Krankentragenhalterung kann ebenso am Korb befestigt werden wie eine Einhängevorrichtung für das Abseilgerät, ein Wendestrahlrohr Metz/Alco HH365 oder eine Wenderohrdüse MZ1600. Zur weiteren Beladung gehören Schleifkorbtrage mit Auf-und Abseilgerät, Gerätesatz Absturzsicherung, Einhängevorrichtung am Rettungskorb für Schornsteinfegewerkzeugsatz, Motorkettensäge, Sprungpolster SP 16 sowie ein Lichttower zur großflächigen Ausleuchtung von Einsatzstellen.

Hinterlasse einen Kommentar

Das könnte dich auch interessieren: