Feuerlöscher konnten nicht mehr helfen

München – Nach einem Feuer in einem Münchener Studentenwohnheim mussten am Mittwoch zwei Studenten vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die jungen Männer hatten versucht den Zimmerbrand selbst zu bekämpfen.

Als die Männer am Mittwochnachmittag von der Universität nach Hause kamen, sahen sie Rauch aus einem der Apartments im vierten Obergeschoss dringen. Darauf hin brachen sie gewaltsam in die Wohnung ein und versuchten mit zwei Pulverfeuerlöschern das Feuer zu löschen. Dies gelang ihnen aber nicht.

Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus dem Fenster. Die Einsatzkräfte gingen geschützt durch Atemschutz über den Treppenraum vor. Gleichzeitig bekämpften sie das Feuer von außen über eine Drehleiter. Kurze Zeit später war der Brand gelöscht.

Ein Notarzt behandelte die zwei jungen Männer, die die ersten Löschversuche unternahmen, sowie einen weiteren Mann und eine Frau, da sie eine geringe Menge Rauch eingeatmet hatten. Vorsorglich brachte sie ein Rettungswagen und ein Notarztwagen der Berufsfeuerwehr in Münchner Kliniken zur weiteren Überwachung. Die Brandursache wird von der Brandfahndung der Polizei ermittelt. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 70.000 Euro.

Rauch dringt aus dem Münchener Studentenwohnheim. Foto: BF München
Branddirektion München, An der Hauptfeuerwache 8, 80331 München
Rauch dringt aus dem Münchener Studentenwohnheim. Foto: BF München

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