Flächenbrand um Flächenbrand: Dauerstress

Bad Segeberg (SH) – Flächenbrände ohne Ende – die Feuerwehren im Kreis Segeberg kommen, wie vielerorts im Bundesgebiet, nicht zur Ruhe. Am Mittwoch brachen im gesamten Kreisgebiet mehrere Brände aus. Nachmittags brannte es in Tarbek, Damsdorf und Belau. In Belau wurde außerdem ein Mähdrescher durch das Feuer zerstört. 

Auch am Abend kehrte immer noch keine Ruhe ein. In Seedorf gingen rund 300 Strohballen in Flammen auf. “Die Ballen brannten in voller Ausdehnung”, erklärte Einsatzleiter Lothar Haaks. Mit mehreren Strahlrohren wurde das Feuer eingedämmt. Das Feuer drohte auf Buschwerk überzugreifen. Gelagerte Autoreifen zum Abdecken der Strohballen verbrannten ebenfalls. Neun Feuerwehren waren stundenlang im Einsatz. Mit einem Radlader musste das Stroh auseinander gezogen und durch die Feuerwehrkräfte abgelöscht werden. Während der Löscharbeiten musste ein Feuerwehrmann mit Kreislaufproblemen durch den Rettungsdienst versorgt werden.

Nur wenig später brannte in Stipsdorf ein Mähdrescher. Der Landwirt hatte seine Arbeit gerade beendet, als das Fahrzeug plötzlich Feuer fing. Die Flammen breiteten sich rasend schnell aus. Die Feuerwehren aus Stipsdorf und Bad Segeberg konnten das Fahrzeug nicht mehr retten.

Ein Mähdrescher steht nach Ernearbeiten im Kreis Segeberg in Vollbrand. Foto: Arne Mundt
Arne Mundt
Ein Mähdrescher steht nach Ernearbeiten im Kreis Segeberg in Vollbrand. Foto: Arne Mundt

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