Ferienfahrt: Rafting, Radeln und Klettern

Remagen (RP) – In vierzehn Bundesländern sind die Sommerferien bereits gestartet, die Jugendfeuerwehren machen Freizeitfahrten und Zeltlager. So auch die JF Remagen (Kreis Ahrweiler). Mit 25 Personen war die Jugendgruppe eine Woche in Österreich – im Pitztal in Tirol. Für die Mädchen und Jungen standen viel Action und besondere Erlebnisse auf dem Programm.

Im Hochseilgarten. Foto: JugendfeuerwehrAm ersten Tag wanderte die Gruppe auf die Untermarkter Alm in 1.550 Meter Höhe. Der weg nach unten war spektakulärer: mit dem “Alpin Coaster”, der längsten Alpen-Achterbahn, ging es in nur zehn Minuten runter ins Tal. Es musste auch schnell gehen, denn am Nachmittag fieberten die Jugendlichen mit der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft beim erfolgreichen WM-Viertelfinale gegen Argentinien mit.

Tag zwei: ab in den Hochseilgarten. Bestens ausgerüstet und eingewiesen kletterten die Mädchen und Jungen durch den Naturhoch- und Waldseilgarten. Sie mussten 70 Übungen und eine 200-Meter-Seilrutsche über den Inn überwinden. Auch am Tag darauf war Einsatz gefragt. Bei einer Mini-Rafting-Tour auf dem Inn mussten Dreier- und Viererteams in kleinen Booten ohne zu kentern durch die Wellen paddeln.

Mit zum Programm zählte der Besuch der Tiroler Landesfeuerwehrschule in Telfs. Die Remager Jugendfeuerwehrleute schauten sich das Brandübungsgebäude, spezielle Tunnellöschfahrzeuge und einen Großteil der Ausrüstung an. Von da aus fuhren sie weiter zur Berufsfeuerwehr Innsbruck und besichtigten deren Feuerwache.

JF Remagen in Österreich. Foto: Jugendfeuerwehr
Die Jugendfeuerwehr Remagen machte ihre Freizeitfahrt 2010 nach Tirol. Foto: Jugendfeuerwehr

Die Woche setzte sich fort mit Wanderungen durch eine Schlucht und einer großen Radtour mit Mountainbikes am Inn entlang. Zwischendurch badeten die Mädchen und Jungen oder kickten auf Bolzplätzen der Umgebung. Die letzten Tage hatten es noch einmal in sich. Zuerst machten die Remager eine große Rafting Tour mit vielen Teamspielen. Danach kamen die Jugendlichen bei einer Canyoning-Tour ordentlich ins Schwitzen. Sie mussten sich von einer 17 Meter hohen Brücke abseilen und sich drei Stunden über Naturrutschen, mit Sprüngen und mehrmaligem Abseilen durch eine enges Tal vorarbeiten.

Da war die Besichtigung des Rettungshubschraubers “Christophours 5” in Zams am letzten Tag fast eine Erholung. Die Abende verbrachten die Remager oft am Lagerfeuer oder Grill – mit Stockbrot und Würstchen.

(Quelle & Fotos: Jugendfeuerwehr Remagen)

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