Donnerstag, 19. Januar 2017

Interschutz 2015: Die Messe der Rekorde

15. Juni 2015 von  

Hannover – Eine Messe der Extraklasse, das ist das Fazit nach der Interschutz 2015. Die Rekordbeteiligung von rund 1.500 Ausstellern aus 51 Ländern sorgte für eine Fülle an Präsentationen aus den Bereichen Brand- und Katastrophenschutz, Rettung und Sicherheit. 157.000 Besucher, zirka 30.000 mehr als vor fünf Jahren, besuchten die Messe. Damit ist die Interschutz 2015 die bisher größte und bestbesuchte Interschutz.

Der Besucherrekord war nicht zu übersehen. In den Gängen wimmelte es von Besuchern. Bei vielen Ausstellern standen die Interessenten, auch aufgrund toller Giveaways, Schlange. Ein beliebtes Ziel in Halle 27 war die Rosenbauer-Rettungstreppe. Aus einigen Metern Höhe konnten die beiden neuen Panther-Modelle fotografiert werden.

Feuerwehr-Magazin-Chefredakteur Jan-Erik Hegemann: „Wir sind mit unserem Messe-Auftritt sehr zufrieden, an unserem Stand war an allen sechs Tagen mächtig was los. Für die Messebesucher hatten wir  8.000 Eventbändchen herstellen lassen. Was noch zu wenig war. Persönlich freut mich vor allem, dass unser Sonderheft ,Erneuerbare Energien‘ gut eingeschlagen ist.“

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Freigelände der Interschutz 2015. Foto: Patzelt

Außerhalb der Hallen boten zahlreiche Drehleitern die Möglichkeit in luftige Höhen aufzusteigen. Aus bis zu 104 Metern Höhe hatten die Besucher einen beeindruckenden Blick auf das Außengelände. Hier schlugen Flammen und Rauch aus den Übungsanlagen. Zahlreiche Einsatzfahrzeuge schrumpften auf Modellgröße.

„Das Interschutz-Ergebnis ist in diesem Jahr ein starker Dreiklang: beeindruckende Innovationen, herausragende Internationalität und höchstes Interesse beim Fachpublikum“, stellt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG, fest.

Der  Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes e.V., Hans-Peter Kröger, ging auf die Bedeutung der Messe für die vielen ehrenamtlichen Einsatzkräfte ein. Von der Messe gehe eine große Kraft für das Ehrenamt aus. Diese wirke auch in den kommenden Jahren. „Diese Messe ist keine Verkaufsausstellung, sondern Feuerwehrkult“, betonte Kröger.

Mini_Bild YouTubeFeuerwehr-Magazin TV:

Austausch und Informationen standen bei den Verbänden im Vordergrund – insbesondere am Gemeinschaftstand der AGBF Bund (Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren) und der vfdb (Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes). Hier konnten sich die Besucher mit den Chefs der großen deutschen Feuerwehren austauschen und den Einstellungstest in einem Probelauf absolvieren.

Feuerwehr-Magazin-Chefredakteur Jan-Erik Hegemann: „Ich habe eine gigantische Messe erlebt. Die vielen Eindrücke, neuen Infos und richtig guten Gespräche halten noch einige Zeit nach.“

In den sechs Tagen begeisterte die Messe 157 000 Besucher aus allen Teilen der Welt. Foto: Deutsche Messe AG

In den sechs Tagen begeisterte die Messe 157 000 Besucher aus allen Teilen der Welt. Foto: Deutsche Messe AG

Neben einem umfangreichen Ausstellerangebot, gab es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Produktpräsentationen, Wettbewerben und Liveshows. Darüber hinaus konnte sich das Publikum in Vorträgen über aktuelle Entwicklungen aus Brand- und Katastrophenschutz, Rettung und Sicherheit informieren.

Die Interschutz in Bildern:

Gerade die Liveshows boten spannende Erlebnisse. Mit teils akrobatischen Vorführungen zeigten verschiedene Hersteller den Einsatz von Löschtechnik und Rettungsgeräten. Viele der mit Sondersignalen einfahrenden Fahrzeuge ließen den Atem stocken. Wettbewerbe wie der „Toughest Fire Fighter Alive“ oder die „Deutsche Meisterschaft der Höhenretter“ ließen die Besucher immer wieder verweilen und die Teilnehmer bei ihren Höchstleistungen anfeuern.

Das offizielle Ende der Interschutz markierte eine ohrenbetäubende Tradition. Alle Fahrzeuge schalteten um 18.00 Uhr ihre Signalhörner ein und dröhnten über das Freigelände und in den Hallen.

Kommentare

4 Kommentare zu “Interschutz 2015: Die Messe der Rekorde”
  1. A. Kraus sagt:

    Dafür,dass ich zum ersten Mal überhaupt bei der Interschutz war, war es ein sehr schöner und abwechslungsreicher Tag!

    Ich bedanke mich hiermit noch einmal bei Frau Müller von der Firma Lentner, die mir eine Freikarte und auch einen Essensgutschein zur Verfügung gestellt hat.

    Besonders gelungen fanmd ich die Vorträge der Berliner Feuerwehr, Dr. Rolf Erbe und Sven Gerling haben das sehr schwungvoll und mit einer guten Portion Humor gemacht!Hut ab!

    Schade war, dass ich abends wieder zurück mußte, beim nächsten Mal werde ich mit wohl ein Zimmer nehmen und 2 Tage in Hannover bleiben.

    Wäre zu hoffen, dass die Interschutz mal in Köln stattfindet!

  2. M. Fischer sagt:

    Köln und Leipzig wohl eher nicht mehr( Gelände zu klein). München und D-Dorf wären vom Platz her die einzigsten möglichkeiten, bei dem veranstalter aber sehr unwahrscheinlich.

  3. Christian sagt:

    Die Interschutz 2015 hat flächenmäßig 106.000 m² bespielt (AfterShow Report des Veranstalters). Damit könnte sie flächenmäßig auf mindestens zehn Messegeländen in Deutschland stattfinden. Die Koelnmesse hat 284.000 m² Hallenfläche (übrigens die drittgrößte in Deutschland und größer als Düsseldorf) plus 100.000 m² Freigelände, Leipzig hat 111.300 m² Hallen und 70.000 m² Freigelände

  4. Hans-L. Sämann sagt:

    Wieder mal eine gelungene und kompetente Veranstaltung!
    Schade nur, dass wir Oldtimer-Fahrer am Samstag schon um 17.00 Uhr, statt der vereinbarten 18.00 Uhr das Gelände verlassen mußten.
    So fehlte im überwiegend elektronisch gedudelten „Abschlußkonzert“ manch ein historischer Rasselwecker …
    Die Art und Weise, wie ein kleiner Bestimmer der Messe-AG die Oldtimer des Geländes förmlich verwies war übrigens wenig geeignet, sich ehrenamtlich solche Events anzutun.

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