Freitag, 27. Mai 2016

Gerätehaus ausgebrannt, zwei Einsatzfahrzeuge verloren

22. Februar 2016 von  

Geestland (NI) – Die Nacht auf Montag werden die Kameraden der Feuerwehr Neuenwalde (Kreis Cuxhaven) wohl nicht so schnell vergessen. Ohne etwas tun zu können, mussten sie mit ansehen, wie ihr Gerätehaus abbrannte.

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Eines der beschädigten Einsatzfahrzeuge nach dem Brand bei der Feuerwehr. Foto: NonstopNews

Als die Einsatzkräfte nach der Alarmierung am Gerätehaus ankommen, steht eines ihrer Löschfahrzeuge bereits in Brand. Durch die starke Rauchentwicklung ist es ihnen nicht mehr möglich, das Gebäude zu betreten. Die Flammen breiten sich immer weiter aus. Auch das zweite Einsatzfahrzeug wird durch das Feuer zerstört.

Benachbarten Wehren gelingt es, den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Die bittere Bilanz: Nicht nur die beiden Einsatzfahrzeuge sind total zerstört. Auch die Einsatzkleidung ist durch die starke Rauch- und  Rußentwicklung stark in Mitleidenschaft gezogen. Zwar sind die Aufenthaltsräume über der Fahrzeughalle unbeschädigt, aber es kann sein, dass die Deckenkonstruktion durch die Hitzeeinwirkung beschädigt und nicht mehr tragfähig ist.

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Die Gemeinde muss nun eine schnelle Ersatzlösung finden. Die Feuerwehr Neuenwalde war mit verschiedenen Rettungsgeräten ausgestattet, die für Technische Hilfeleistungen, insbesondere auf einer nahen Autobahn, benötigt werden. Die Nachbarwehren übernehmen zwischenzeitig den Brandschutz.

Kommentare

1 Kommentar zu “Gerätehaus ausgebrannt, zwei Einsatzfahrzeuge verloren”
  1. stefan_67 sagt:

    In vielen Bundesländern sind inzwischen Rauchmelder in Privathaushalten Pflicht. Viele Feuerwehrgerätehäuser oder Feuerwachen sind anscheinend aber nicht mit einer Brandmeldeanlage ausgerüstet. Warum? Vielleicht sind sie zu teuer. Aber gibt es nicht Alternativen?

    In der aktuellen Januarausgabe von Stiftung Warentest sind Rauchmelder getestet worden, u. a. auch Funkrauchmelder. Privat habe ich mich mit den Testergebnissen beschäftigt und mir 4 Funkrauchmelder (mit einem thermo-optische Detektionsverfahren) gekauft, die in drei unterschiedlichen Geschossen eingebaut sind. Löst einer aus, lösen auch alle anderen aus, dass hat der Praxistest gezeigt.

    Alternativ gibt es zu dem thermo-optischen Detektionsverfahren auch Hitzemelder, die über eine Ansprechtemperatur von 56° C – 64° C verfügen. Diese Hitzemelder ließen sich bestimmt in Fahrzeughallen einbauen, so dass Abgase kein Problem wären. Obendrein können die Hitzemelder auch mit einem Funkmodul ausgerüstet und damit mit anderen Rauchmeldern gekoppelt werden.

    Für diese Rauchmelder mit Funkmodul gibt es Wählgerät. Alarmmeldungen von Funkrauchmeldern werden mit dem GSM Wählgerät an bis zu 8 Rufnummern weitergeleitet. Zusätzlich wird der Alarm per SMS an die einprogrammierten Telefonnummern gemeldet. Bis zu 8 Personen bekämen also die Auslösung der Rauch- oder Hitzemelder über ihr Handy/Smartphone mit und könnten dann am Gerätehaus bzw. an der Wache nachschauen, was bzw. ob etwas passiert ist. Die Kosten für mehrere Funkrauch- oder Funkhitzemelder und das Wählgerät bewegen sich laut Internetseite eines deutschen Händlers irgendwo im dreistelligen Bereich, je nach Anzahl der Melder usw. Diese Summe ist überschaubar und vielleicht eine sinnvolle Investition um bei Bränden im Gerätehaus zeitnah eine Alarmmeldung zu bekommen. In Zeiten, wo Fahrzeuge, Funkgeräte, Handlampen durch Ladeerhaltung dauerhaft am Stromnetz angeschlossen sind, steigt die Gefahr, dass es zu Bränden kommt.

Kommentare

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