Montag, 21. August 2017

Feuerwehr-Unimog verunfallt bei Einsatzfahrt

11. März 2013 von  

Alt Bennebek (SH) – Aufgrund eines Herzinfarktes ist am Sonntagnachmittag ein Lkw-Fahrer bei Alt Bennebek (Kreis Schleswig-Flensburg) schwer verunglückt. Der Mann verunfallte mit einem Milchtankwagen. Bei der Anfahrt zum Einsatzort kam es zu einem Unfall mit einem Feuerwehrfahrzeug.

Das erste Unglück ereignete sich gegen 16.15 Uhr auf der L 40. Der Fahrer des Milchlasters erlitt nach Angaben der Feuerwehr während der Fahrt zwischen Meggerdorf und Alt Bennebek einen Herzinfarkt. Der Lkw geriet unkontrolliert auf die Gegenfahrbahn, fuhr ungebremst eine rund drei Meter tiefe Straßenböschung hinunter und kam schließlich auf einer Wiese zum Liegen. Dabei wurden Tankfahrzeug und dessen Anhänger zerstört.

Verunfallter Milch-Tankwagen. Foto: Neubert/Feuerwehr

Verunfallter Milch-Tankwagen. Foto: Neubert/Feuerwehr

Ersthelfer und die kurze Zeit später eintreffenden Feuerwehrleute übernahmen sofort die Erstversorgung des Fahrers. Er konnte noch vor Eintreffen des Rettungsdienstes vor Ort erfolgreich reanimiert werden. Wertvolle Hilfe leistete hierbei der erst vor kurzem in Dienst gestellte Defibrillator (AED) der Feuerwehr Kropp. Nach Feuerwehrinformationen ist der Gesundheitszustand des Verunglückten aber weiterhin kritisch.

Kranwagen erforderlich

Von den rund 28.000 Litern geladener Milch versickerten über 15.000 Liter im Erdreich. Die restliche Milch wurde am späten Abend in einen zweiten Milchwagen umgepumpt und ein Kranwagen zur Bergung des Milchlasters angefordert.

Neben den Feuerwehren aus Alt Bennebek und Kropp war auch die Feuerwehr Bergenhusen zu dem Unfall alarmiert worden. Doch auf der Fahrt zum Einsatzort wurde der Rüstwagen der Bergenhusener im Meggerkoog wegen starken Windes und bei Schneefall von der Straße gedrückt. Nur mit Hilfe eines Abschleppwagens und zweier Traktoren sowie dem Hilfeleistungslöschfahrzeug der Kropper Wehr konnte der Unimog wieder auf die Straße gezogen werden.

Verunfalltes Feuerwehrfahrzeug: ein Rüstwagen ist bei einer Fahrt zu einem Unfallort von der Fahrbahn abgekommen. Foto: Neubert/Feuerwehr

Verunfalltes Feuerwehrfahrzeug: ein Rüstwagen ist bei einer Fahrt zu einem Unfallort von der Fahrbahn abgekommen. Foto: Neubert/Feuerwehr

Kommentare

15 Kommentare zu “Feuerwehr-Unimog verunfallt bei Einsatzfahrt”
  1. Olli sagt:

    Allrad und Diff-Sperre rein und weiter gehts 😉

  2. Ole sagt:

    bei dem gewicht von einem RW ist das mit dem rausziehen auch schwierig 🙂

  3. Sebastian sagt:

    Hey hey Leute das is kein Tatra das is nur ein Unimog…

  4. Brustof sagt:

    Ja deswegen fährt man ja im Feld weiter.

    Ein Unimog der kann das.

  5. Martl sagt:

    Na, da sind mal wieder ganz gescheite Kommentare unterwegs.
    Hoffe den Kameradne ist nichts passiert.
    Gratuliere den Kameraden aus Kropp zu der guten Leistung bei der Reanimation des verunfallten LKW-Fahrers.

  6. Hans sagt:

    Ich wäre mal dafür die Kommentarfunktion abzustellen . Hier versammeln sich einfach immer nur Klugscheisser , die überhaupt nicht vor Ort waren und alles immer nur viel besser wissen .
    Das ein RW1 durch seine beladung kaum noch Geländegängig ist , sollte eigentlich klar sein …

  7. Jo Meyer sagt:

    Der arme Unimog…

  8. Lars sagt:

    Nen normaler Unimog (d.h. ohne Sonderbeladung z.b. in der Landwirtschaft) schafft das locker denn EIN UNIMOG FÄHRT SICH DA FEST, WO ANDERE NIEMALS HINKOMMEN WERDEN!!! 😉

  9. Marco Saolo sagt:

    der unimog schafft das schon immer hin ist dieses ein Fahreug der BW THW und BF , oder ffw also gas und differenzial rein uns strat

Kommentare

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