Dienstag, 25. Juli 2017

Netzwasser im Turbogang

Ballendorf (BW) – Während der Interschutz stellte die Firma AWG mit dem Fire-Ex Turbo 1000 ein Produkt vor, das für viele Feuerwehren der Einstieg in ein Löschen mit Netzwasser sein kann.

In einen wiederverwendbaren Einsatz aus Kunststoff wird ein kleiner zylinderförmiger Seifenkörper eingesetzt. Die so „geladene“ Einsteckkartusche kann nun direkt in den Eingang des Strahlrohres gesteckt werden. Ohne weitere Hilfsmittel können 1.000 Liter oberflächenentspanntes Netzwasser produziert werden. Diese Wassermenge dürfte für den Großteil des Alltagsgeschäftes jeder Feuerwehr vollkommen ausreichend sein.

Die Einsteckkartusche Foto: AWG

Hohlstrahlrohr mit Einsteckkartusche. Foto: AWG

Platz- und Gewichtsprobleme sollen mit der vorgestellten Lösung vermieden werden. Jede noch so kleine Einheit kann mit ihren Rohren die bessere Eindringfähigkeit von Netzwasser nutzen. Die Einsteckkartusche kann ohne Werkzeug leicht wieder herausgenommen werden, sitzt aber nach Herstellerangaben auch so fest im Strahlrohr, dass sie nicht versehentlich rausrutscht. Ein geringer Ausbildungsaufwand und eine ausfallsichere Technik sind weitere Vorteile der Neuheit.

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