Sonntag, 20. August 2017

Geräteablage mit Plan

2. September 2012 von  

Runkel (HE) – Bei Einsätzen zur Technischen Hilfeleistung ist der Aufbau einer Geräteablage die erste Maßnahme des Schlauchtrupps. Um dies zu erleichtern, bietet design112 eine „Bereitstellungplane“ an. Mit einer Grundfläche von 6 m² gehört die Plane laut Hersteller zu den größten auf dem Markt.

Aufgedruckte Richtungspfeile geben vor, welche Seite zur Einsatzstelle und welche zum Fahrzeug weist. Die Fläche ist in einzelne Segmente aufgeteilt, die mit „Unterbaumittel“, „Hydraulisches Rettungsgerät“, „Elektrogeräte“, „Sicherheit“, „Erste Hilfe“ und „Allgemeines Werkzeug“ beschriftet sind. Je nach Ausführung kennzeichnen Symbole oder Texte den Platz für den jeweils abzulegenden Beladungsgegenstand.

Auf Wunsch lässt sich auch eine individuelle Gestaltung ordern. An den Ecken ist die „Bereitstellungsplane“ mit Reflexstreifen versehen. Die Gesamtmaße im ausgerollten Zustand betragen 3.000 x 2.000 mm. Packmaß: 400 x 550 x 80 mm (B x T x H), Gewicht: 4,1 kg. Preis: zirka 489 Euro.

Kommentare

26 Kommentare zu “Geräteablage mit Plan”
  1. Karsten sagt:

    Eine Geräteablage macht immer Sinn. Jeder weiß, wo was zu liegen hat, auch nach dem Gebrauch findet mann jedes Teil wieder, wenn es vernünftig zurück gelegt wird. Egal ob auf einer Wies, einem Acker oder Straße. Der Gerätetrupp besteht nicht immer aus den gleichen Einsatzkräften (jedenfalls bei uns), also ist eine Anordnung mit entsprechendem Material sinnvoll, damit nichtsvergessen wird (wir sind erst seit kurzem bei TH-Einsätzen dabei!). Die Anordnung auf der viel zu teuren Plane ist aber unsinnig. Warum sollen Beleuchtungsmittel bereitgelegt werden? Entweder ist es dunkel, dann wird die Beleuchtung gleich aufgebaut oder es ist hell, dann bleibt sie im Fahrzeug! Ein Feuerlöscher gehört auch nicht da hin (WT).
    Also ein Haufen Geld für eine unüberlegte Plane!!!
    Feuerwehren mit TH-Einsätzen sollten sich besser selber gedanken über ihr benötigtes Material machen, wie sie es bereitgelegt haben möchten und dann mit einfacher Plane oder Folie und einem wasserfesten Stift so zeichnen, wie sie es brauchen.

  2. Sueder80 sagt:

    Na klar kann man siche leicht so eine Plane selbst machen. Ich denke aber das es mit den Reflexstreifen garantiert teurer ist als mit Edding und Co.

  3. Peter Lamaack sagt:

    zum Beitrag von Karsten (02.Sept. 12:55 Uhr):

    Die Beleuchtung kann auch im hellen Licht Sinn machen – wenn eine Person im Fzg. eingeklemmt ist und die Aussentemperaturen nicht hochsommerlich sind.
    Dann besteht nämlich immer die Gefahr der Aus- bzw. Unterkühlung, was letztendlich den Zustand des Patienten beeinträchtigt bzw. aus einem noch behandlungsleichten einen behandlungsintensiven Patienten macht.

  4. Kenner des Reisbärn sagt:

    @Sueder80
    Klar Reflexstreifen sind teuerer aber diese Plane gibt es für weniger als 50€, Reflexstreifen für unter 20 €.

    Wir haben die Beschriftungen ausgedruckt und dann einlaminiert, ein Spezialkleber hält Beschriftung und Folie zusammen.
    500€ ist ein sehr sehr stolzer Preis.

  5. Sueder80 sagt:

    So ich muss mich korrigieren. Ich dachte auch die Schrift wäre refelktierend. Sowas vernüftig aufzubringen wäre schon etwas aufwendiger.

    Beispiele zum leicht selbermachen gibt es genug in der Feuerwehr-technik. wenn ich sehe das teilweise einfache Eddingstifte als Spezialstifte zur Atemschutzüberwachung zu Apothekerpreisen verkauft werden komme ich auch ins Grübeln. Von den Überwachungstafeln will ich auch garn nicht erst anfangen.

    Da könnte man auch die Herstellung als Winteraufgabe an die Jugendfeuerwehr übertragen.

    Diese Planen halte ich für allgemein sinnvoll. Wie oft wird die Technische Hilfeleistung den wirklich geübt und praktiziert? Da ist eine Erinnerungshilfe wirklich nicht schlecht und das auslegen der Plane dauert nur ein paar Sekunden.

Kommentare

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