Freitag, 9. Dezember 2016

Warnung vor Einsatzbildern in Netzwerken

4. April 2014 von  

Aichach-Friedberg (BY) – Der Kreisbrandrat im Landkreis Aichach-Friedberg sensibilisiert seine Feuerwehrleute im Kreisgebiet in Sachen Social Media-Veröffentlichungen. Das berichtet die „Augsburger Allgemeine“. Hintergrund ist ein Vorfall, bei dem Angehörige durch eine Facebook-Veröffentlichung eines Schaulustigen von einem tödlichen Unfall erfahren haben – lange bevor die Polizei die schlimme Nachricht überbringen konnte. Während der KBR ohne Reglementierung das Thema anschneiden will, gehen andere Feuerwehren deutlich weiter. In München gäbe es bereits ein dreiseitiges Werk, dass das Verhalten von Feuerwehrleuten in sozialen Netzwerken regele.

Artikel: „Feuerwehr: Unfall-Fotos bei Facebook können schlimme Folgen haben“ (Augsburger Allgemeine, 4. April 2014)

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Kommentare

3 Kommentare zu “Warnung vor Einsatzbildern in Netzwerken”
  1. Klaus sagt:

    Einsatzbilder gehören NICHT ins Netz!!!!!
    Es werden dabei immer Persönlichkeitsrechte angegriffen.
    Konzentrieren wir uns lieber auf unsere Aufgabe.

    Wer einen passenden Weisungstext hat, schickt ihn mir bitte.
    Klaus1279@aol.com

  2. Erik sagt:

    Moin!

    Natürlich ist das geregelt.
    Das Presserecht und das BGB geben da sehr genau vor, was geht und was nicht geht.

    Unseren Einsatzkräften ist das Fotografieren an Einsatzstellen mit Personenopfern grundsätzlich verboten. An allen anderen Einsatzstellen werden die Gruppenführer und die Einsatzleiter ihre Leute fragen, ob sie denn im Einsatz nichts Besseres zu tun hätten.

    Ich bin Pressesprecher für 15 Ortsfeuerwehren und bei Weitem nicht bei allen Einsätzen dabei.
    Habe ich mal im Einsatz keine Kamera dabei und ein Kamerad hat eine Kamera, dann bitte ich ihn, das eine oder andere Foto zu machen, achte dabei aber immer darauf, was derjenige fotografiert.

    Tauchen ungeeignete Fotos in der Öffentlichkeit auf und es ist klar, dass diese nur aus den eigenen Reihen stammen, kann das enorm unangenehme Folgen haben.

    Fotografieren an der Einsatzstelle ist grundsätzlich Journalisten vorbehalten, die sich entsprechend ausweisen können oder aber den bestellten Pressesprechern/Pressewarten.

  3. AK sagt:

    Feuerwehrleute und auch Angehörige von HIOrgs sollten private Handys auf der Wache bzw. in de rUnterkubft lassen, dann kommt man auch nicht in Versuchung. Ich schalte mein Handy grundsätzlich beim Einsatz vor dem Betreten der Wache aus!

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