Samstag, 3. Dezember 2016

Streit um Fahrzeug: Austrittswelle droht

4. Februar 2014 von  

Bad Dürrheim (BW) – Bei der Feuerwehr Bad Dürrheim-Sunthausen (Schwarzwald-Baar-Kreis) droht angeblich eine Austrittswelle. Das berichtet der „Südkurier“. Auslöser dafür sei ein Streit um die Beschaffung von drei neuen Löschfahrzeugen für drei Feuerwehrabteilungen in Bad Dürrheim. Gemäß des Artikels plant die Gemeinde die Beschaffung von Fahrzeugen mit Doppelkabinen – nicht mit den von der Feuerwehr gewünschten integrierten Kabinen. Das würde der Gemeinde insgesamt rund 90.000 Euro sparen. Angeblich, so der Südkurier unter Berufung auf gut unterrichtete Quellen, würde bei der Beschaffung dieser Fahrzeugausführung die gesamte Abteilung Sunthausen zurücktreten.

Artikel: „Feuerwehrabteilung droht geschlossen im Austritt“ (Südkurier, 4. Februar 2014)

Kommentare

52 Kommentare zu “Streit um Fahrzeug: Austrittswelle droht”
  1. bd114 sagt:

    Für die meisten dieser Kommentare gilt, bevor ich mich nicht ausreichend informiert habe, halte ich lieber mein Maul.

  2. anonym sagt:

    Erst informieren, dann schimpfen!!!

    Zur Anschaffung stehen 3 TSF-W für 3 Abteilungswehren der FFW Bad Dürrheim.
    Die 35 Jahre alten TSFs der Abteilungen sind inzwischen in sehr schlechtem Zustand, d.h. leichte Steigungen können mit max. 30 kmh zurückgelegt werden, sollte das Fahrzeug überhaupt anspringen. Auch die TS hat regelmäßige Aussetzer.
    Ausgeschrieben wurden 2 Varianten. Eine mit intergrierter Kabine und eine mit Doppelkabine. Laut Gemeinde war ein Budget pro Fzg von 150.000 angesetzt.
    Leider wurden sehr wenig Angebote abgegeben (3), was die Auswahl beschränkte.
    Schon die billigste Variante lag über dem geplanten Budget.

    Was man bei der Beschaffung bedenken muss: Die ASG-Träger der Abteilungswehren werden sehr häufig zu Brandeinsätzen in die Kernstadt alarmiert, da diese tagsüber sehr schwach besetzt ist. Die Fahrt dort hin von ca. 10 min könnte optimal zum Ausrüsten genutzt werden, wenn die Geräte in der Kabine verbaut wären.
    Da die Stadtwehr beim Eintreffen längst eine Wasserversorgung aufgebaut hätte, wären die ASG-Träger sofort einsatzbereit.
    Dies ist bei zahlreichen Kurkliniken und Hotels durchaus ein wichtiges Argument.
    Da für die Gemeinderäte die Sicherheit der Bürger und Gäste offensichtlich nicht an erster Stelle stand, ist die Entscheidung für die 30.000 € günstigere Doppelkabine gefallen.
    Dass die Kameraden hier unzufrieden sind, hat nichts mit “Kindergarten” zu tun. Aber wenn eine Stadt Geld in den Bau einer nicht befahrbaren Mountainbikestrecke und andere “Luxusprojekte” steckt, kommt logischerweise Unverständnis unter den Kameraden auf.

    Der Austritt einer gesamten Abteilung ist jedoch sicherlich keine Lösung.
    Deshalb haben sich auch fast alle betroffenen Abteilungen mit der Entscheidung abgefunden und werden auch weiterhin Ihr Bestes geben.

Kommentare

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