Mittwoch, 16. August 2017

Schwere Alarmpannen bei Einsatzübung

11. März 2013 von  

Zarnekau (SH) – Bei einer unangekündigten Einsatzübung in einem Kinder- und Jugendhaus in Zarnekau (Kreis Ostholstein) ist es zu schwerwiegenden Problemen bei der Alarmierung der Feuerwehren gekommen. Wie „LN online“ berichtet, blieben die Meldeempfänger bei mehreren Wehren stumm, teils kam nur ein Fax im Gerätehaus an. Auch die vorgesehene Nachalarmierung durch die Leitstelle in Bad Oldesloe unterblieb. „Im wahren Leben hätte es Tote gegeben“, heißt es in dem Artikel.

Artikel: „Großübung deckt Mängel bei der Alarmierung auf“ (LN online, 9. März 2013)

Kommentare

11 Kommentare zu “Schwere Alarmpannen bei Einsatzübung”
  1. Frank kl sagt:

    gut das sowas bei einer übung aufgedeckt wurde und so kann man der ursache auf dem grund gehen und diese probleme abstellen

  2. Feuerwehrmann200 sagt:

    Zum Glück nur eine Übung? Hier wurde eine Übung unter Realbedingungen durchgeführt, d. h. wäre es ein Ernstfall gewesen, wäre es genau so gelaufen. Hier hat ganz offensichtlich die Technik versagt. Und das darf NIEMALS passieren… Ich finde, diese Vorfälle über Alarmierungspannen häufen sich in letzter Zeit. Zu große Leitstellen? Überlastete Disponenten? Blindes Technikvertrauen? Anfällige Software?

  3. Feuerwehrmann Niedersachsen sagt:

    Solche Übungen sind nicht da, um die Alarmierung zu testen, sondern um die Abläufe im Einsatz zu trainieren. Die Alarmierung MUSS funktionieren. Das ist grundlegend elementar wichtig für die Arbeit der Feuerwehren und den Rettungsdienst. Auch bei uns gab es lange Probleme bei der Einführung der digitalen Alarmierung. Das ist für mich nicht nachvollziehbar, dass man live geht, ohne 100% sicher zu stellen, dass es auch funktioniert. Das ist für den Feuerwehren nicht akzeptabel.

  4. Sueder80 sagt:

    Ob es nur an der neuen Technik liegt?
    Wer weis schon was vor 20 jahren alles bei Alarmierungen schiefgelaufen ist. Man hat es bloss nicht erfahren.

  5. Lädar sagt:

    Ja, das hätte man vor der Inbetriebnahme der neuen Leitstelle testen können, oder war das der Test?

  6. Manuel Schneider sagt:

    Lustig lustig….. anstatt die Leitstelle weiter in Eutin zu betreiben und fertig… nein,da muß ja unbedingt alles zusammengewürfelt werden . Digitalisierung…… naja,es ist bekannt das da noch der Wurm drin ist aber leider reagiert die Industrie nicht. Die Aussage: es war ja nur ne Übung….. hui hui, egal ob Übung oder Ernstfall , die Alarmierung muß funktionieren und da darf es keine Fehler geben .

  7. Lädar sagt:

    Manuel:
    Bei uns wird schon seit Jahren digital alarmiert (2m POCSAG). Probleme sind mir nicht bekannt. Fehlerfreiheit gibt es nicht, auch bei der analogen Alarmierung gibt es Fehler.
    Zentralisierung in einem gewissen Maße ist nicht falsch, es wird weniger Raum und Personal benötigt und dadurch Geld gespart.

Kommentare

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