Sonntag, 28. Mai 2017

Rettungsgasse blockiert: Feuerwehr zeigt 30 Fahrer an

17. März 2017 von  

Mörfelden (Hessen) – Sie lernen es einfach nicht: Wieder haben Autofahrer eine Rettungsgasse blockiert. Wieder musste ein Verunglückter länger auf Hilfe warten, weil uneinsichtige Fahrzeugführer sich sogar vordrängeln wollten. Am Mittwoch musste die Freiwillige Feuerwehr Mörfelden (Kreis Groß-Gerau) zu einem Einsatz auf die A5 ausrücken und blieb mit ihren drei Großfahrzeugen in der Rettungsgasse stecken. Grund: Einige Autofahrer hatten zwar einen Streifenwagen sowie zwei Rettungswagen durchgelassen. Dann meinten einige jedoch, sie könnten die Rettungsgasse nutzen, um schneller am Stau vorbeifahren zu können. 800 Meter vor dem Unglücksort ging nichts mehr. Die Helfer mussten zu Fuß zur Einsatzstelle gehen. Und nicht nur das. Als sie die uneinsichtigen Fahrzeugführer auf ihr Fehlverhalten hinwiesen, wurden sie sogar angepöbelt. Gegen 30 von ihnen will die Feuerwehr nun mit einer Anzeige vorgehen.

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Was ist nur so schwer daran: Wieder einmal blockierten Autofahrer eine Rettungsgasse. Diesmal in Hessen. Symbolfoto: Polizei Münster

Hier geht’s zum Originalbeitrag: „Feuerwehr zeigt 30 Rettungsgasse-Blockierer an“

Kommentare

3 Kommentare zu “Rettungsgasse blockiert: Feuerwehr zeigt 30 Fahrer an”
  1. Sven sagt:

    Fahrverbot Punkte Geldstrafe.
    Wie in Österreich 2000 Euro Strafe.
    Wie lange will sich die Politik das armselige Schauspiel noch ansehen?
    Spätestens wenn einer von den hohen Herren Hilfe braucht aber sie nicht ankommt…?
    Hoffentlich werden die 30 angezeigten mal ordentlich bestraft.

  2. Mr. X sagt:

    Gut so! Die lernen daraus nix (sind nur 20€, in Österreich bis zu 2000€).

  3. Jürgen Heiner sagt:

    Bin auch bei der Feuerwehr jetzt in der Altersabt. Habe an meinem Auto einen Aufkleber Rettungsgasse freihalten. Hinter mir jedes Auto 4. SPUR aufgemacht. Wenn ich dann die Autofahrer auf die Rettungsgasse aufmerksam machen werde ich auch angemalt.

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