Donnerstag, 8. Dezember 2016

Privatisiertem Alarmfunknetz droht das Aus

31. August 2014 von  

Schleswig (SH) – Die Feuerwehren im Kreis Schleswig-Flensburg haben ein großes Problem: Ihr Funknetz für die Alarmierung funktioniert nach Angaben der „Schleswiger Nachrichten“ nicht einwandfrei. Seit 2006 stellt ein Privatunternehmen das Funknetz für die digitale Alarmierung sowie die Pager zur Verfügung. Für die Nutzung zahlen die Feuerwehren ein Entgelt. Die Feuerwehren sind über das System nun aber immens verärgert, weil die Alarmierungen bei den Feuerwehrleuten gar nicht oder nur verzögert ankommen. Letztes Jahr soll es 80 Störungen gegeben haben. Der Vertrag mit der Firma läuft im Jahr 2016 aus. Die Feuerwehren fordern den Landkreis jetzt auf, ab dann wieder ein eigenes Funknetz zu betreiben. Die Politik scheint dieser Idee dem Zeitungsbericht nach nicht abgeneigt zu sein.

Artikel: „Aussetzer beim Alarm: Feuerwehr will eigenes Netz“ (Schleswiger Nachrichten, 29. August 2014)

Kommentare

2 Kommentare zu “Privatisiertem Alarmfunknetz droht das Aus”
  1. Mark Krupp sagt:

    Ist ja wohl keine frage wenn es da Probleme bei der Alarmierung gibt dann kann es nicht bei dem Betreiber bleiben wenn wir helfen sollen dann darf es beim Funknetz keine Probleme geben !

  2. Klaus Hütten sagt:

    Alarmierung im Kreis Schleswig-Flensburg – Was ist da los
    Seit Juli 2006 nutzen ca. 2000 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren und des Rettungsdienstes in 82 Städten, Ämtern und Gemeinden die e*BOS-Alarmierung. Der Kreis Schleswig-Flensburg wählte diese Alarmierung nach umfangreichen Tests der Funkversorgung und der Funktionalität. Im Laufe der Jahre wurden zusätzliche Senderstandorte in Kappeln, Bergenhusen, Medelby und Gelting errichtet. Alle vertraglich vereinbaren Leistungen mit den Kommunen werden durch die e*Message erfüllt. Der Bereich in und um Glücksburg ist grundsätzlich versorgt, weist aber Versorgungslücken auf. Kreis und Dienstleister, die *Message W.I.S. Deutschland haben gemeinsam mit den Glücksburger Kameraden einige Standorte gesichtet, bewertet, geplant und bei der Bundesnetzagentur beantragt, leider bisher ohne der notwendigen Durchbruch. Es wird daran gearbeitet, erst vor 14 Tagen saßen der Unterzeichner und der im Artikel zitierte Kreisbrandmeister und der Verantwortliche des Kreises an einem Tisch um die Themen zu erörtern.
    Leider werden in dem Beitrag bewusst oder in Unkenntnis der Details verschiedene Fakten falsch oder in falschen Zusammenhang dargestellt. Diese polemische Darstellung muss bei den Lesern einen falschen Eindruck hinterlassen.
    Ich gehe davon aus, dass wir mit der notwendigen Sachlichkeit zu einer Zusammenarbeite zurück finden und die wahren Ursachen beseitigen, in der Arbeit und nicht in der Zeitung.
    Da ich persönlich seit Ende 2004 dieses Projekt an verantwortlicher Position bei der e*Message begleite, bin ich mit dem notwendigen Sach- und Detailwissen gern bereit zu antworten, Sie erreichen mich unter k.huetten@emessage.de.

    Klaus Hütten, 01.09.2014, 19:45 Uhr

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