Dienstag, 17. Januar 2017

Private Feuerwehr soll Ehrenamtliche entlasten

25. Juni 2015 von  

Gießen (HE) – Zu 183 Fehlalarmen ist es in einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen (Kreis Gießen) in der Zeit von Oktober letzten Jahres bis zum Februar gekommen. Die freiwilligen Feuerwehren aus Rödgen, Wieseck und Gießen-Mitte sowie die Berufsfeuerwehr waren dort somit regelmäßig in der Einrichtung im Einsatz. Besonders die Ehrenamtlichen und ihre Arbeitgeber litten unter der hohen Fehlerquote. Über diesen Missstand berichtete jetzt die „Gießener Allgemeine Zeitung“. Im Mai war auf dem Gelände sogar ein Feuerwehrfahrzeug per Steinwürfen attackiert worden. Zuletzt fuhr die Berufsfeuerwehr die durch die Brandmeldeanlage ausgelösten Einsätze in diesem Objekt tagsüber alleine. Damit das ehrenamtliche Engagement nicht weiter überstrapaziert wird, soll ab Freitag ein privater Sicherheitsdienst nachts ein Löschfahrzeug mit sechs Brandschützern auf dem Gelände besetzten. Die Entlastung der freiwilligen Feuerwehr soll das Land Hessen der Zeitung nach jährlich rund 600.000 Euro kosten.

Artikel: Private Feuerwehr für Gießener Erstaufnahmeeinrichtung“ (Gießener Allgemeine Zeitung, 24. Juni 2015)

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BMA Symbold Thomas Weege

Feueralarm. Symbolbild: Thomas Weege

Kommentare

4 Kommentare zu “Private Feuerwehr soll Ehrenamtliche entlasten”
  1. G-Wart sagt:

    183 Fehlalrme???
    Der Betreiber der Anlage sollte dringend die BMA wechseln! Das ist doch eun Unhaltbarer zusatand.
    Zudem muß man dringend prüfen warum es zu diesen hohen Zahlen kommt.
    Defekte Melder?
    Ein zu „sensibeles“ eingestelltes System?
    oder einfache Mißachtung der Brandschutzordnung?

    Ein Fahrzeug dorhin zu stellen ist mit sicherheit nicht die schlechteste Idee, aber es löst doch nicht das Problem der Fehlalarme….

  2. kenny sagt:

    Nein, es handelt sich leider um mutwillige, bewusst unnötige Alarmierungen. Gießener Bürger erleben die Mentalität unserer “ Gäste “ täglich hautnah im Stadtbild : Gruppen von jugendlichen Migranten, denen Bürger ausweichen müssen, Security vor Geschäften, die sich nicht ohne Bezahlung Waren entführen lassen wollen, Eltern, die ihre Kinder nicht mehr mit dem Bus, sondern mit dem eigenen PKW in die Schule fahren, da die Zustände im öffentlichen Nahverkehr teilweise beklagenswert geworden sind … deshalb gehen technische Veränderungen am Problem vorbei : notwendig ist es, diesen über 5000 “ Gästen “ in der HEAG am ersten Tag dort eindringlich unter Bezug auf Konsequenzen klar zu machen, dass die Frauen und Männer der FFW und BF zu ihrem Schutz und ihrer Sicherheit, aber nicht aus Spaß oder um die Langeweile in der HEAG aufzulockern eingesetzt werden. Weil das offenbar so nicht klappt, an dieser Stelle als Gießener Bürger ein klares und deutliches DANKESCHÖN für den Bürgersinn und das Engagement jedes einzelnen Feuerwehrangehörigen ( was ich von den politisch Verantwortlichen öffentlich leider noch nicht vernehmen konnte ) !

  3. gerda wenke sagt:

    sicher 80% böswillig !!!!

  4. kenny sagt:

    Leider scheint es sich nicht nur um Böswilligkeit zu handeln : laut Info in den Leserkommentaren der Gießener Allgemeinen werden Fehlalarme ausgelöst, um während der Evakuierung in den dann leerstehenden Räumen auf “ Einkaufstour “ gehen zu können – das wäre, wenn diese Information stimmt, eine nachvollziehbare Erklärung für die hohe Zahl der Alarmierungen !

Kommentare

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