Donnerstag, 8. Dezember 2016

Personalmangel: Hauptamtliche Kräfte als Abhilfe?

11. November 2016 von  

Mittelmark (BB) – Wie die Märkische Allgemeine berichtet, richten Kommunen in Brandenburg (Kreis Potsdam-Mittelmark) immer häufiger Vollzeitstellen für Feuerwehrleute ein. Diese sollen dem Mitgliederschwund der freiwilligen Wehren entgegenwirken. Bislang bleiben hauptamtliche Kräfte aber noch die Ausnahme. Diese Einzelfälle reichen nicht aus, um Abhilfe zu schaffen. Denn die Feuerwehren würden mittlerweile alle nur noch am Limit arbeiten, sagte der Kreistagsabgeordnete Peter Weis (FDP/BiK-BiT) gegenüber der Zeitung. Gab es 2009 in den rund 150 Wehren im Kreis noch fast 4.700 Feuerwehrleute, waren es 2015 nur noch knapp 3.400 Kameraden, so die Märkische Allgemeine.

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Symbolfoto: neue Feuerwehrleute gesucht. Foto: Hegemann

Personalmangel: Hauptamtliche Kräfte als Abhilfe? Symbolfoto: Hegemann

Hier geht´s zum Originalbeitrag: „Bezahlte Feuerwehr soll Rettung bringen“ (Märkische Allgemeine, 9. November 2016)

Kommentare

1 Kommentar zu “Personalmangel: Hauptamtliche Kräfte als Abhilfe?”
  1. Michael Schiller sagt:

    Man sollte nach den Gründen für einen Mitgliederschwund suchen. Ist es die technische Ausstattung, das Gerätehaus, die Landkreisführung, die vielen Bagatelleinsätze???? Dann müssen diese Probleme konkret angegangen werden.

    Ob nun hauptamtliche Kräfte die finale Lösung sind? Das kann Stresspotential heraufbeschwören. Die Hauptamtlichen bekommen Kohle und die Freiwilligen nicht, sollen aber den gleichen Job machen. Gegen einen hauptamtlichen Gerätewart bei einer dementsprechend großen Wehr, der die doofeste Tagesarbeit abarbeiten kann, ist sicher wenig zu sagen, aber mehrere Hauptamtliche verursachen vermutlich Ungerechtigkeitsgefühlel. Dies kann dann zu noch weniger Freiwilligen führen.

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