Samstag, 10. Dezember 2016

Feuerwehren streiten um ein neues Fahrzeug

30. Januar 2015 von  

Sachsenheim (BW) – Bei der Feuerwehr Sachsenheim (Kreis Ludwigsburg) stehen Fahrzeugbeschaffungen an. Im Haushalt sind jedoch zunächst nur Mittel für ein Fahrzeug in Höhe von 350.000 Euro eingestellt. Zwei von sechs Abteilungen können sich nun aber nicht einigen, wer als erstes bestellen darf, berichtet die „Bietigheimer Zeitung“. Im Gemeinderat sorgt dies bei einigen Mitgliedern für Unverständnis. Der Druck auf die Abteilungen und den Stadtkommandanten wächst aber nicht nur dadurch, sondern auch wegen einer näher rückenden Frist. Denn wenn die Entscheidung nicht bis zum 15. Februar getroffen wird, verfallen 79.000 Euro Fördergelder des Landes Baden-Württemberg.

Artikel: „Alarm: Feuerwehren zanken um Auto“ (Bietigheimer Zeitung, 24. Januar 2015)

Kommentare

6 Kommentare zu “Feuerwehren streiten um ein neues Fahrzeug”
  1. Clemens sagt:

    Also ich würde immer das zweite nehmen. 1. Steht man dann besser da und 2. kann dann die wehr die fZg. als erstes beschafft Erfahrungen sammeln die man dann beim nächsten besser macht.

  2. Sascha sagt:

    Das ist genau die Art von Presseartikel, die die Feuerwehren brauchen!
    Andere Feuerwehren bekommen nicht mal 10.000€ für andere Dinge und dann gibt es Feuerwehren, die sich über so etwas „streiten“.

    Mal wieder ein hausgemachtes Problem.

  3. Erik Robin sagt:

    Man müßte mal wissen, was da beschafft werden soll
    350 K € sind schon ein schöner Haufen Geld.
    Wenn dafür vollausgedtattete HLF 20/26 beschafft werden,
    finde ich das i.O.
    Da wir hier aber von offenkundig kleineren Wehren sprechen, ist das schon eine enorme Summe.
    Daß Streitigkeiten wie diese dem Ansehen der Feuerwehren insgesamt nicht zuträglich sind, dürfte klar sein.
    Hier wird ein Luxusproblem diskutiert und die Lösung dazu kann eigentlich nur von der vorgesetzten Dienststelle anhand der vorhandenen Brandlasten herbei geführt werden.
    Allerdings sollte man der zweitplatzierten Wehr ein ganz klares und verbindliches Zeitschema für deren Neubeschaffung aufzeigen.

  4. Lars sagt:

    Die Bürger in Sachsenheim können einem leid tun. Sie vertrauen ihr Leben Feuerwehrleuten an, die sich nicht einmal wie erwachsene Menschen verhalten können. Es kann doch nicht so schwer sein, sich auf eine Reihenfolge zu einigen. Zumal 2017 ja schon das nächste Fahrzeug an der Reihe ist. Und wenn die Mitglieder sich nicht einigen, dann ist es Sache der Führung, ein Machtwort zu sprechen und das Auto zu bestellen, welches nach Bedarfsplanung am Dringensten gebraucht wird. Man kann nicht immer auf jeden Einzelnen Rücksicht nehmen. Und in einem Team sollte dies auch jeder verstehen. Nur Egoisten sehen dies immer anders.

  5. Josef sagt:

    Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte!
    In diesem Fall die Gemeinde.haushaltsmittel bleiben im Stadtsäckel!

  6. Rainer Keller sagt:

    Lieber Rainer

    die Drehleiter in Remseck hat weniger mit dem KFV zu tun.

    Die Drehleiter ist eine Interkommunale Anschaffung über Kreisgrenzen
    hinweg.
    Die Stadt Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) würde eine 2. Drehleiter an einem
    anderen Standort benötigen um die Schutzziele in 2 Abteilungen einzuhalten.

    Aufgrund von Kosten ( Anschaffung und Unterhalt ) wurde nach Lösungen gesucht,
    zumal die Drehleiter für die 2 Abteilungen zu 5 – 10 bzw. durch Änderung der AAO 3 Abteilungen zu max. 15 – 20 Einsätzen im Jahr Alarmiert wird.
    Hier ist der Kosten Nutzen Faktor zu betrachten da wir ja mittlerweile
    eher ein Dienstleistungsunternehmen als eine Feuerwehr sind.

    Also wurde nach Lösungen gesucht aufgrund der Räumlichen nähe von Remseck zu den
    beiden Abteilungen wurden Studien aufgestellt durch diese Lösung können die Ziele
    der beiden Waiblinger Abteilungen super eingehalten werden.

    Die Anschaffungskosten werden deshalb durch die FF Waiblingen ( Rems Murr Kreis ) und FF Remseck ( LKR Ludwigsburg ) getragen. Die neuen Drehleitermaschinisten sollen durch Kräfte der FF Waiblingen beim erlernen des Umgangs mit der Drehleiter unterstützt werden.

    Ohne das eindringliche mitwirken der FF Waiblingen wäre wohl NIE eine Drehleiter nach Remseck gekommen.

    Viel eher ist die Beschaffung dieser Drehleiter eine Vorzeige Objekt von der Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg.

    Was sonst so im Landkreis Ludwigsburg abgeht weis ich nicht 😉

Kommentare

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