Samstag, 10. Dezember 2016

Nachbarn in Sorge: Ärger um neues Feuerwehrhaus

29. August 2014 von  

Marl (NW) – Die Feuerwehr in Marl-Lenkerbeck (Kreis Recklinghausen) freut sich über ein neues Feuerwehrhaus – am Freitagabend soll es offiziell eingeweiht werden. Doch abseits der Feierlichkeiten über den Neubau gibt es Ärger mit den Nachbarn. Konkret geht es um den Parkplatz für die Einsatzkräfte. Dieser wird vorerst nicht weitergebaut und darf nicht genutzt werden. Wie die „Marler Zeitung“ berichtet hatten sich Nachbarn, nachdem sie angeblich bei der Kommunalverwaltung kein Gehör fanden, über die Presse bemerkbar gemacht. Sie fürchten aufgrund des unterschiedlichen Bodenniveaus bei Starkregen auf ihren Grundstücken „abzusaufen“. Ebenso haben die Anwohner Angst vor zuviel Lärm und monieren einen mangelnden Schallschutz. Außerdem fühlen sich die Bürger vom hellen Licht durch drei Scheinwerfer gestört. Die Stadt will nun ein Gutachten einholen und danach über die künftigen Maßnahmen entscheiden.

Artikel: „Feuerwehr-Parkplatz bleibt gesperrt“ (Marler Zeitung, 29. August 2014)

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Kommentare

10 Kommentare zu “Nachbarn in Sorge: Ärger um neues Feuerwehrhaus”
  1. Anke Tertocha sagt:

    Na dann sollen die „lieben Nachbarn“ mal hoffen und beten,dass sie die Kameraden der Feuerwehr nie selber brauchen werden.

  2. Emil sagt:

    @Anke
    solche Kommentare sind bei diesen Themen hier immer schnell geschreiben, oder?
    es geht doch gar nicht gegen die Feuerwehr, einfach mal lesen, kurz drüber nachdenken und dann kommentieren, ja?
    es geht um bauliche Missstände, die die Feuerwehr nicht zu verantworten hat, die aber den Nachbarn Probleme bereiten können
    da hat doch keiner etwas gegen die Feuerwehr gesagt, also sollten die Aktiven dort – anders, als Sie es meinen – schön ihrer Pflicht, daran erinnere ich hier gerne, denn Ein- und Austritt sind freiwillig, der Rest Pflicht, nachkommen
    und das werden sie sicher auch tun

  3. Steffen sagt:

    Klingt so nach nem Fall … hätte man eher das Maul aufgemacht, hätte man über alles reden können.

    Was soll dann neben der Feuerwehr zu wohnen so laut sein? So oft machen wir da auch nichts.

  4. Daniel sagt:

    Na das war ja wieder klar was hier als erster Kommentar zu lesen ist. Die bösen Bürger. So einfach ist das aber nicht, man versetze sich mal eben kurz selbst in die Lage der Anwohner (ja ich weis: Böses Foul sowas als Feuerwehrmann zu sagen). Wer von euch Feuerwehrleuten wollte denn selbst gerne ohne Lärm- und Sichtschutz direkt neben einem Feuerwehrhaus wohnen? Da probt dann Montags Gruppe 1, Dienstags Gruppe 2 Mittwochs repariert der Gerätewart die TS 8 die er draußen dann auch probelaufen lassen muss….unterschätzt das mal nicht Leute. Und da waren noch keine Einsätze dabei wo dann mitten in der Nacht erst die ganzen Privatauto´s ankommen, Hunderte Türen schlagen und kurz darauf ein oder mehr Löschfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn abrücken. Nicht unser Problem, wir sind die Feuerwehr und die Anwohner sollen das gefälligst ertragen und froh sein dass es überhaupt eine Feuerwehr gibt. Leute, so einfach ist das nicht! Und wenn wir uns, oder eher ein paar wenige von uns, in der Öffentlichkeit so äußern darf man sich nicht wundern wenn mit der Zeit unser Ansehen schwindet. Zumal laut dem Artikel keiner der Anwohner etwas gegen die Feuerwehr an sich gesagt hat sondern lediglich meiner Meinung nach berechtigte Mängel an der Planung angeprangert werden. Als Landschaftsgärtner (somit behaupte ich mich in der Materie auszukennen) muß man auch anmerken dass die Situation wie sie sich auf dem Bild darstellt auch wirklich miserabel gelöst ist. Und warum die Gemeinde den Gabionenzaun nicht bezahlen will, der die Nachbarn angeblich zufrieden stellen will kann sich jeder denken der selber mal einen Kostenvoranschlag über sowas erstellen ließ. Ob es allerdings bei einer Gesammtsumme von fast 2 Mio Euro nötig ist wegen sowas einen solchen „Streit“ aufkommen zu lassen??? Da hätte man den Zaun auch einfach bezahlen können und gut wäre gewesen.

  5. JoWa sagt:

    Mängel an der Planung und der Umsetzung hin oder her, wenn wir überall nur als Belastung gesehen werden, ist es kein Wunder, daß uns der Nachwuchs fehlt!
    Und wenn wir ehrlich sind: Wer will uns denn schon in der Nachbarschaft?
    Wir tun uns da manchmal schon schwer, und andere dann erst recht!

    darüber hinaus: „Weil das rückwärtige Gelände, auf dem der Neubau steht und 25 Parkplätze angelegt werden, um bis zu einem Meter angehoben wurde, fürchten die Anwohner, dass ihre tiefer liegenden Grundstücke und Gärten künftig bei starkem Regen absaufen. […]
    Aus Sicht der betroffenen Anwohner könnten mit einem dichten und geschlossenen Gabionen-Zaun (1,80 m hoch) entlang ihrer Grundstücksgrenzen alle angemahnten Mängel auf einen Schlag beseitigt werden.“
    Lautstärke und Licht ja, durchaus möglich. Aber zeigt mir mal bitte jemand, einen Gabionenzaun, der ein Wasser-/Hochwasser-Problem löst? Meines Erachtens wären hier nur L-Steine sinnvoll gewesen… Aber damit kennen sich andere sicher eh besser aus.

  6. Erik sagt:

    Ich habe keinen Zweifel, dass sich da in guter Nachbarschaft sinnvolle und aufwandsgerechte bauliche Lösungen finden lassen. Das Licht lässt sich sicher umbauen, das unterschiedliche Bodenniveau lässt sich vielleicht durch eine Absenkung und eine Treppe anpassen und wegen ggf. auftretedem Lärm kann man verschiedene Zeiten, in denen Geräusche geduldet werden, vereinbaren. Also: Interessante Meldung, mehr aber wohl auch nicht.

  7. carsten sagt:

    Wenn ich an die Eigenleistung, die wir beim Bau unserer Wache bringen mussten, denke, kann ich nur an die Kameraden appellieren sich mit den Nachbarn zusammen zutun und schnell in den Baumarkt zu fahren um den Zaun aus der Kameradschaftskasse zu kaufen. Natürlich sollte nach Bau des Zaunes ein Grillfest mit den Nachbarn nicht vergessen werden!
    Daniel hat Recht die Nachbarn müssen wirklich viel Lärm ertragen und selbst als Feuerwehrler möchte ich nicht direkt neben der Wache wohnen.

  8. Fabian sagt:

    Also ich wohne zufällig gegenüber der Wache einer lokalen Standortwehr (also keine 4 Einsätze im Jahr, sondern locker so viele die Woche!).

    Sind die laut? JA
    Schmeißen die mich Langschläfer regelmäßig aus dem Bett? JA
    Wird man von (Blau-)Licht wach? JA

    Aber habe ich mich darüber je beschwert? NEIN

    Es gibt nunmal wichtigeres, meiner Ansicht nach. Da steckt man die Kohle für den blöden Zaun lieber in ordentlich Ausrüstung, da haben die Bürger und auch die Wehr mehr davon…
    Mit der Ansicht bin ich aber scheinbar die Ausnahme, wenn ich mich so umhöre. Die Älteren haben oft noch Verständnis, vor allem nach kurzer Aufklärung warum es immer „so laut“ ist.
    Aber Personen, die ihr eigenes Wohl an oberster Stelle sehen (und davon gehe ich aus, wenn ein millionenteurer Lärm- und Wasserschutz gefordert wird, der nur einem bruchteil der Bürger etwas nützen wird), gibts ja nunmal überall.

  9. Kai Rosenhagen sagt:

    Na ja, ich kann die Nachbarn verstehen. Das mit dem Untergrund ist ein Bautechnischer fehler und ich würde auch so reagieren wenn es um mein Grundstück geht. Und genau das ist nicht gegen die Feuerwehr gerichtet. Genau so wie die Scheinwerfer. Da muß wirklich eine Lösung her. Das ist ein Fall für die Stadt. Denn die kann dafür sorgen das zwischen Feuerwehr und den Einwohner/Anreiner unstimmigkeiten aufkommt. Denn es heiß ja ,,Miteinander“. Was ich aber nicht verstehe was für ein Lärm ????????

  10. Johannes Brendel sagt:

    Aber wenn es selbst Zuhause brennt dann ist die Feuerwehr wieder bei den Nachbarn erfreut!!!

Kommentare

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