Mittwoch, 24. Mai 2017

Nach Griff in die Sterbekasse: Urteil für ehemaligen Geschäftsführer

Göttingen (NI) – Das Landgericht Göttingen hat den ehemaligen Geschäftsführer des Kreisfeuerwehrverbandes Osterode am Harz wegen Untreue in 34 Fällen für schuldig befunden. Er hatte zwischen den Jahren 2011 und 2014 jährlich rund 20.000 Euro aus der Feuerwehr-Sterbekasse entnommen (wir berichteten). Wie die „Hessische/Niedersächsische Allgemeine“ mitteilt, verurteilte ihn das Gericht deswegen zu einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung. Weiter muss er 200 Sozialstunden leisten und monatlich 50 Euro an die Sterbekasse zurückzahlen. Strafmildernd habe sich ausgewirkt, dass der Mann zu Prozessbeginn die Taten gestanden hatte. Weiter liege auch eine gewisse Mitverantwortung bei den Kassenprüfern der Feuerwehr und den öffentlichen Aufsichtsbehörden. Ihnen waren die Unregelmäßigkeiten in der Kasse über Jahre nicht aufgefallen.

Hier geht’s zum Orginalartikel: „Griff in Sterbekasse: Bewährungsstrafe für früheren Feuerwehr-Manager“ (07. April 2016, Hessische/Niedersächsische Allgemeine)

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