Mittwoch, 28. September 2016

Nach dem Zugunglück: Streit zwischen Feuerwehr und Stadtrat

25. Februar 2016 von  

Bad Aibling (BY) – Ein anonym veröffentlichter Kommentar sorgt derzeit in Bad Aibling für Ärger zwischen der Stadt und der Feuerwehr. Darin stehe, es sei enttäuschend, dass die Abgeordneten des Stadtrats nicht am Unglücksort bei den Einsatzkräften waren.  Wie die „Süddeutsche Zeitung“ weiter berichtet, forderte daraufhin der Stadtrat, der Kommandant der Feuerwehr von Bad Aibling möge sich entschuldigen. Dies habe er abgelehnt, da er nicht der Verfasser ist. Gleichzeitig gab er an, er könne den Kommentar nachvollziehen. Ein Schlichtungsgespräch am Dienstag verlief ohne Ergebnis. Hintergrund des Streits sei nach Angaben der Zeitung, dass sich die Feuerwehr seit längerem in ihrer Arbeit nicht gewürdigt fühle. Am heutigen Donnerstag (25.02.2016) tagt der Stadtrat. Sollte sich dieser in der Sitzung nicht klar zur Feuerwehr bekennen, wollen sich die Aktiven ab 20 Uhr bei der Leitstelle abmelden. Eine Nachbarwehr müsste dann den Brandschutz sicherstellen.

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Hier geht’s zum Originalbeitrag: „Nach dem Zugunglück: Feuerwehr droht mit Streik“ (24. Februar 2016, Süddeutsche Zeitung)

PKW Brand in der Tiefgarage des Altenheimes Steingausift in Kirchheim

Streit zwischen Feuerwehr und Stadt. Symbolfoto: M. Brändli

Kommentare

2 Kommentare zu “Nach dem Zugunglück: Streit zwischen Feuerwehr und Stadtrat”
  1. Hallo Ihr Lieben in Bad Aibling,
    Ihr habt Probleme, die man sich selber schafft. Wir sind mit einer großen Zahl in den Parteien tätig und auch in den Ortsräten und im Gemeinderat. Wir kommen daher mit der Verwaltung bestens aus und die mit uns, zumal der Bürgermeister ja Chef der Wehr ist. Er hat zwar den, der die offizielle Aufgabe hat, die Wehr zu leiten, den Wehrführer. Das klappt alles bestens.
    Ich wünsche Eurem Team eine gute Hand um damit fertig zu werden.
    l. G. aus Heiligenwald

  2. Uli sagt:

    Ich finde es einfach nur peinlich, dass die Feuerwehr dieses schwere und bedauerliche Unglück instrumentalisiert. Und als Führungskraft müsste man weiter denken können.

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