Mobbing-Vorwurf: Feuerwehr vor Gericht

Puchheim (BY) – Ein ehemaliges Mitglied der Feuerwehr Puchheim-Bahnhof (Kreis Fürstenfeldbruck) hat die Feuerwehr auf Unterlassung verklagt. Der Klagende ist laut dem “Münchener Zeitungs-Verlag” von der Wehrführung beschuldigt worden, Kameraden zu beleidigen und ihnen Inkompetenz vorzuwerfen. Weiterhin sollen weibliche Mitglieder von ihm herabgewürdigt worden sein. Der Kläger fühlt sich durch die Anschuldigungen gemobbt. Da die Wehrführung auch ein Ausschlussverfahren gegen ihn eingeleitet hat, ist er freiwillig aus der Wehr ausgetreten. Wie der Verlag in seinem Onlineportal “merkur-online.de” weiter berichtet, wurde die Unterlassungsklage vom Amtsgericht in Fürstenfeldbruck abgewiesen, da es bisher keinen Schlichtungsversuch gegeben habe.

Artikel: “Mobbing-Vorwurf: Ex-Feuerwehrler scheitert vor Gericht mit Unterlassungsklage” (merkur-online, 02. August 2013)

2 Kommentare zu “Mobbing-Vorwurf: Feuerwehr vor Gericht”
  1. Christian

    Hallo
    Mobbing bei der Feuerwehr kenne ich am eigenen Leib
    weniger mit Worten sondern eher mit taten und Untätigkeit der verantwortlichen
    Wehrführer und Wehrleiter
    Mann will sich anderen und bekommt vorwürfe gemacht man halte sich nicht an den Dienstweg und man habe nichts in der Feuerwehr zu suchen.
    Deshalb sollten sich Führungskräfte genau überlegen wen sie vor sich haben denn wir sind ja die freiwilligen auf die sie zählen müssen. Ein anderer Umgang wäre manchmal wünschenswert .

  2. Anonymus

    Ich kann mich nur anschließen, kenn ich auch aus eigener Erfahrung.
    Gespräche mit der Führung haben nichts gebracht, sondern eher noch das gegenteil bewirkt. Echt traurig wenn man sich in seiner Freizeit blöd anreden lassen muss, obwohl man Jahre lange jeden Scheiß erledigt hat und immer anwesend war. Da wundert es mich nicht das Freiwillige Feuerwehren Nachwuchsprobleme haben, wenn man so behandelt wird.

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