Samstag, 27. Mai 2017

Mit Sichtschutzwand gegen Schaulustige

Nonnweiler (SL) – Gezückte Handys, langsame Autos auf der Gegenfahrbahn, Behinderung von Einsatzkräften – viele Feuerwehrleute kennen die Probleme, die Schaulustige an Unfallstellen mit sich bringen. In Nonnweiler (Kreis St. Wendel) setzt die Feuerwehr deshalb seit kurzem eine mobile Sichtschutzwand ein. Wie SR.de berichtet hatte der Wehrführer die Idee aus Luxemburg übernommen, dort kämen entsprechende Sichtschutzwände schon länger zum Einsatz. Bekämpft werden soll damit vor allem der Umstand, dass über soziale Medien Bilder von Unfallopfern verbreitet werden – und Angehörige noch vor der offiziellen Benachrichtigung erreichen. Pressevertreter hingegen – so weist ein Aufdruck auf der Wand hin – sollen hingegen nicht in ihrer Arbeit behindert werden und können sich bei der Einsatzleitung melden.

Hier geht´s zum Originalbeitrag: „Sichtschutzwand gegen Gaffer“ (sr.de, 9. August 2016)

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Symbolfoto: Unfall T. Weege

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