Mittwoch, 16. August 2017

Mehrfach-Alarmierung als Abrechnungsproblem

20. März 2013 von  

Freiberg (SN) – Vielerorts müssen – insbesondere tagsüber – mehrere freiwillige Feuerwehren alarmiert werden, um im Ernstfall ausreichend Kräfte zusammenzuziehen. Das wiederum ist Versicherungen ein Dorn im Auge. Wie die „Freie Presse“ berichtet, würden Versicherungen bei kostenpflichtigen Einsätzen inzwischen genauer prüfen, ob der Einsatz mehrerer Fahrzeuge überhaupt erforderlich war. Im Kreis Mittelsachsen ist das Problem insbesondere in den ländlichen Bereichen besonders ausgeprägt.

Artikel: „Bei der Feuerwehr brennt es“ (Freie Presse, 19. März 2013)

Kommentare

14 Kommentare zu “Mehrfach-Alarmierung als Abrechnungsproblem”
  1. Rühmann sagt:

    Dann sollen die Versicherungen doch alleine die Einsätze abarbeiten.ich Denke mal das die Feuerwehren am Längeren Hebel sitzen.

  2. Christian sagt:

    würde ich als versicherung auch machen…und aus sicht der versicherungs-beitragszahler auch nachvollziehbar.

  3. Marcel sagt:

    Sachlich bleiben!

    Es ist und war von Anfang an klar, dass man keine 10 Fahrzeuge für’n BMA-Einsatz (als Beispiel) abrechnen kann. Der Träger der Feuerwehr ist verantwortlich für die personelle Stärke seiner Wehr. Wenn er für eine Gruppen- oder Zugstärke, 5 oder 20 Fahrzeuge losschicken muss, sein Problem.

    Die Kostenersatzpflichtigen haben leider Recht!

  4. sven sagt:

    Es kann nicht sein, dass man im Extemfall für 9 Mann auch 9 Fahrzeuge abrechnet!

  5. rebell sagt:

    Tja was soll man dazu sagen am besten schafft man feuerwehr einfach ab dann gibts auch keine kosten mehr.

  6. Eike sagt:

    Es geht gar nicht darum, dass keine zwei Wehren raus sollen. Wenn man z.B. zu einem PKW Brand 4 Feuerwehren alarmieren muss, um genug Kräfte zusammen zu bekommen, ist das sicherlich aus Sicher der FW richtig. Es geht aber nicht, dass dann eventuell 4 LF mit 36 Mann Besatzung aufschlagen und dann auch 4 Fahrzeuge + 36 Mann Personal in Rechnunge gestellt werden. Ist nur ein Beispiel -> dann darf die Gemeinde halt 1-2 Fahrzeuge und 9-18 Mann abrechnen. Also dass, was ich für die Bewältigung des Einsatzes an Einsatzmitteln und Personal benötige. Nachvollziehen kann ich das aus Versicherungssicht schon. Und nein, ich arbeite nicht bei einer Versicherung. 😉

  7. Sascha sagt:

    Tipp: auch ein Feuerwehrmann zahlt für die entsprechende Versicherung. Konsequenz: auch als Feuerwehrmann muss man daran interessiert sein, dass Einsätze passend mit Personal und Material beschickt werden…

  8. Lädar sagt:

    Das die Gemeinde es nicht schaft diese Fahrzeuge mit ausreichend mit Kräften zu besetzen ist nicht das Problem der Versicherungen. Für einen PKW-Brand sind 2 LFs mit Staffel z.b. ausreichend im „Erstschlag“. kenne sogar Wehren die mit mit nur einer Staffel löschen.

    Wenn dann die Versicherung bei bei 4 oder noch mehr Fahrzeugen misstrauisch werden, dürfte das kein Wunder sein und die Gemeinde muss eine Begründung liefern.

  9. Matthias sagt:

    Wir schaffen es schon noch das System der Freiwilligen Feuerwehren kaputt zu diskutieren.

    Ich frage mich nur, was die Versicherungen machen, wenn es erst eine halbe Stunde oder eine Stunde dauert bis die nächste hauptamtliche oder komerzielle Feuerwehr eintrifft? Ist der bis dahin entstandene Schaden nicht um ein vielfaches größer als die Kosten für ein paar Feuerwehrleute, die aus Sicherheitsgründen mehr alarmiert wurden???

  10. achimer sagt:

    Bei uns werden schon lange nur die Fahrzeuge abgerechnet, die notwendig waren. Alarmiert ein Einsatzleiter Kräfte nach, können auch nur die abgerechnet werden, die erforderlich waren. Wie oft wird nur das TLF einer Wehr zur Unterstützung alarmiert und der Rest soll im Stall bleiben. Ist doch alles gut und normal.

Kommentare

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