Sonntag, 26. März 2017

Massenansturm von Gaffern am Unfallort

2. September 2016 von  

Reuth bei Erbendorf (BY) – Der Kommandant der Feuerwehr Reuth bei Erbendorf (Kreis Tirschenreuth), Uli Stengl, hat sich mit einem offenen Brief an die Bürger der Gemeinde gewandt und seinen Unmut über Gaffer an Einsatzstellen kundgetan. Anlass war hierzu ein schwerer Verkehrsunfall am Sonntagabend auf der Bundesstraße 299. Wie Uli Stengl dem Newsportal „ONetz“ schilderte, haben unzählige Schaulustige die Unfallstelle regelrecht „überrannt“. Die Gaffer versuchten sogar über Schleichwege näher heranzukommen, nur um einen neugierigen Blick erhaschen zu können und das teilweise sogar mit Kindern dabei. Die Gaffermenge hatte am Sonntag ein Ausmaß erreicht, welches Stengl bislang noch nicht erlebte hatte.

Hier geht es zum Originalbeitrag: „Schaulustige überrennen Unfallstelle“ (ONetz, 01. September 2016)

Symbolfoto: Unfall T. Weege

Symbolfoto: Unfall.

Kommentare

12 Kommentare zu “Massenansturm von Gaffern am Unfallort”
  1. A.Kraus sagt:

    ABARTIG!!!!
    So kann es nicht mehr weitergehen!

    Pfui Teufel!

  2. Sven sagt:

    Wo war denn da die Polizei?
    Solch ein verhalten gehört einfach konsequent bestraft.
    Und wer Kindern solche anblicke zumutet, da sollte sich mal das Jugendamt einschalten wegen Kindeswohl Gefährdung.

  3. Ludger sagt:

    Lügenpresse und Pressezensur helfen nicht.
    Tja, da hilft auch keine Lügenpresse und kein mit Blaulicht herbeigeflitzter Pressesprecher, der anstatt objektiver Berichterstattung nur Schleichwerbung für die Feuerwehr macht.
    Die Feuerwehr wird vom Bürger bezahlt.
    Und manchmal schaut der Bürger halt auch mal was die Feuerwehr mit seinem Geld so macht.
    Nur wehe, der Bürger sagt, was er über die Arbeit der Feuerwehr denkt:
    Dafür verweise ich auf den Artikel:
    „Feuerwehr beleidigt: Geldstrafe für Anwohner“

  4. Ludger sagt:

    Lebensretter?
    Vielleicht sind die Schaulustigen ja auch die eigentlichen Lebensretter?
    Das Landgericht Düsseldorf zumindest hat entschien:
    Der Ausspruch: „(Langsam habe ich das Gefühl,) die Feuerwehr lässt absichtlich Menschen sterben, (damit mehr Beamte eingestellt werden).
    Ist eine legitime freie Meinungsäußerung.
    Also sind die Gaffer doch der Schutz der Opfer.
    Sie schauen zu, ob die Feuerwehr ihre Arbeit gut macht.

  5. Timmy112 sagt:

    @Ludger
    Ihre Aussagen sind nur stimmungsmache, keine der Thesen ist begründet.
    Die Gaffer behindern die Rettungsarbeiten und binden so kaum noch vorhandenes Personal, dass das Recht der Geschädigten auf Privatsphäre und Recht am eigenen Bild durchsetzen muss.
    Statt über die arbeit der feuerwehr her zu ziehen, wäre es sinnvoller sich zu informieren, dann wüsste das die Feuerwehren in Deutschland kaputt gespart sind.

  6. Sven M. sagt:

    Ludger !
    Ihre Kommentare sind so beleidigend und verletzend für jeden Feuerwehr\Rettungsdienstangehörigen, dass es mir schwer fällt, Ihnen sachlich meine Meinung zu sagen !
    Und wir brauchen garantiert keine Gaffer, die an einer Einsatzstelle etwas kommentiert !
    Dafür spreche ich Ihnen und allen Gaffern die Kompetenz ab !
    Kompetente Mitbürger werden nie in die Gefahr kommen als Gaffer bezeichnet zu werden , weil sie wissen, wie man sich verhält!
    Auch das Pressesprecher nur Schleichwerbung für die Feuerwehr machen ist eine unhaltbare Falschaussage von Ihnen.
    Nur der Form halber, wenn ein Gaffer mir vorwerfen würde ich lasse Menschen absichtlich sterben, aus welchen kranken Gründen Ihnen noch einfallen, würden wir uns vor Gericht Wiedersehen.

  7. Damberg sagt:

    Diplom Pausenclown

    Hi LUDGER,

    mit großer Freude kann ich beobachten, dass Du Dich hier immer wieder zum Pausenclown machst – oder bist Du der Meinung Du könntest mit den Kommentaren einen Toaster gewinnen?
    Geh spielen und lass die Männer ihre Arbeit machen!
    Frag doch mal bei der IHK nach, ob es schon Diplome für Pausenclowns gibt?

    Möge jeder Deiner Tage wunderschön sein.

    Gruß Damberg

  8. Ingo sagt:

    Da hat wohl jemand was nicht verstanden…

    Lieber Ludger:
    Der Schutz der Würde des Einzelnen (Artikel 1 Grundgesetz!) hat Vorrang vor dem Interesse von Gaffern, deren Anwesenheit nichts mit ihrer Hilfsbereitschaft zu tun hat, sondern lediglich mit ihrer Sensationslüsternheit – und die ggf. auch noch medizinisch/psychologisch versorgt werden müssen, weil sie das, was sie sich unbedingt ansehen wollten, nicht verkraften.
    Die Aufgabe, die Opfer zu schützen, haben Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst (auf Grund geltender Gesetze und auf Grund ihrer Qualifikation) – und nicht irgendwelche selbsternannten Experten, die weder medizinisch noch feuerwehrtechnisch noch sicherheitstechnisch irgendwie qualifiziert/ausgebildet sind. Und „Schutz der Opfer“ schließt „Schutz vor Gaffern“ mit ein. Außerdem können diese Zuschauer – aus denselben Gründen – auch nicht beurteilen, ob die Feuerwehr ihre Arbeit gut macht.

    Objektive Berichterstattung ist dadurch gewährleistet, dass – insbesondere bei größeren Schadenslagen – zahlreiche Medienvertreter direkt von der Feuerwehr alarmiert werden. Die Begleitung/Betreuung durch den Pressesprecher (der in der Regel nicht mit Blaulicht ankommt) stellt dabei sicher, dass die eingangs erwähnte Würde des Einzelnen von diesen Medienvertretern beachtet/geachtet wird.

    Ach, und zum Thema „Bezahlung“: Sicher ist es so, dass die Städte/Gemeinden die Ausrüstung der Feuerwehr stellen und bezahlen (und damit letztlich die Bürger) – aber die Angehörigen der Feuerwehr (Berufsfeuerwehr ausgenommen, aber die macht deutschlandweit bekanntlich nur etwa 5 % der Einsatzkräfte aus) bekommen kein Geld für ihre Tätigkeit. Auch daran solltest du denken.

    Kommentare wie „Lügenpresse“, „Schleichwerbung“ und „(Langsam habe ich das Gefühl,) die Feuerwehr lässt absichtlich Menschen sterben (damit mehr Beamte eingestellt werden)“ sind – auch wenn es sich um zulässige freie Meinungsäußerungen handelt – unsachlich, falsch und wenig hilfreich. (Und das ist meine Meinung, die auch unter das Recht auf freie Meinungsäußerung fällt, und die ich überdies mit Argumenten und Beispielen belegen kann!)

  9. Mr.X sagt:

    Kontrolle muss sein. Zweifelsohne. Leider scheinst du aber zu vergessen, dass 95% der Feuerwehrleute in Deutschland keine Beamten, sondern Ehrenbeamte sind. Also bekommen die kein Geld dafür und man muss nicht rechtfertigen, wenn man mehr freiwillige Kameraden möchte. Habe mir die ganze Zeit überlegt, was du eigentlich für ein komischer Vogel bist, Ludger. Das Word -Lügenpresse- hat mir da dann doch sehr auf die Sprünge geholfen. Warum lässt du nicht einfach die, die über die Artikel des Magazins diskutieren wollen in ruhe, und schraubst einfach mal dein Nummernschild falschrum auf, oder überklebst die Werbefläche der EU, Gründest deinen eigenen Staat, oder sonst was.

    Liebe Grüße

  10. stefan_67 sagt:

    @Ludger, kann es sein, dass sie irgendwelche größeren Probleme haben? Zu mindestens lassen ihre beiden Kommentare darauf schließen.

    Der Bürger soll nicht sagen, was er über dir Arbeit der Feuerwehr denkt, sondern seinen Hintern bewegen und sich aktiv in der Feuerwehr engagieren. Damit ist der Feuerwehr und der Allgemeinheit viel mehr geholfen.

    „Schleichwerbung für die Feuerwehr“. Was schreiben sie für ein dummes Zeug. Verkauft die Feuerwehr irgendetwas, so dass sie dafür Werbung machen müsste? Nein. Die Feuerwehr ist dazu da, den Mitmenschen in Notlagen zu helfen, in denen die Betroffenen sich nicht mehr selber helfen können.

    Gaffer können nie (!) der Schutz der Opfer sein. Wie will ein Laie beurteilen können, ob die Feuerwehr ihre Arbeit gut macht? Was qualifiziert den Laien dazu? Er kann eine persönliche Meinung haben, aber es steht ihm überhaupt nicht zu, die Arbeit der Feuerwehr zu beurteilen. Der oder die Einsatzleiter (z. B. von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst) entscheiden über das Vorgehen und danach wird gehandelt. Was der Laie darüber denkt, ist völlig unbedeutend.

    Zum Schluss noch eine ganz direkte Frage. Was wollen die Gaffer? Ihren Kindern schwerverletzte oder sogar Tote Unfallopfer zeigen? Können sie sich überhaupt vorstellen, wie manche Unfallopfer aussehen? Können sie sich überhaupt vorstellen, wie so ein Anblick auf kleine Kinder wirkt? Möchten sie, dass andere Menschen ihre Angehörigen „begaffen“, falls diese bei einem Unfall schwer verletzt werden?

    Denken sie das nächste Mal über ihre Worte nach, bevor sie irgendein „dummes Zeug schreiben“.

  11. Pilzkopf15 sagt:

    @Ludger: Diese Stimmungsmache finde ich echt abartig! Mit Lügenpresse (ich tue mich wirklich schwer mit diesem Wort) hat das auch überhaupt nichts zu tun. Stellen Sie sich mal vor, selbst betroffen zu sein! Dann sind Sie auch auf schnelle Hilfe angewiesen, von der Feuerwehr, die Sie hier auf das Übelste beschimpfen. Das ist unglaublich (im negativen Sinne!). Wenn Sie es mal brauchen würden, würden Sie sich freuen, wenn die Feuerwehr mit dem Geld des Bürgers moderne Technik angeschafft hat, um Ihnen zu helfen. Das muss Ihnen bewusst sein. Aber die Verbreitung solcher üblen unbegründeten Thesen ist widerlich!

  12. Thomas sagt:

    @Ludger:
    was stimmt in deinem kleinen Hirn nicht?
    Feuerwehrleute arbeiten ehrenamtlich und kostenfrei für den Bürger!
    Selbst solchen Hetzern wie dir wird geholfen. Wir machen da keine Unterschiede,wären aber dankbar wenn man uns arbeiten lässt und nicht die Einsatzkräfte behindert.

Kommentare

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