Samstag, 10. Dezember 2016

Lokführerstreik lässt Feuerwehrübung platzen

17. Oktober 2014 von  

Niederdorfelden (HE) – Der erneute Lokführerstreik am Wochenende hat nicht nur für Reisende erhebliche Folgen. Auch eine groß angelegte Einsatzübung in Niederdorfelden (Main-Kinzig-Kreis) fällt dadurch flach. Insgesamt 90 Einsatzkräfte wollten das Vorgehen bei einer Großschadenslage mit einem Regionalzug trainieren. Durch den Streik steht offenbar kein Lokführer zur Verfügung, der den Zug am Übungsort bereitstellen kann. Wie die „Bad Vilbeler Neue Presse“ berichtet, ist der Frust bei den Einsatzkräften groß, nicht zuletzt wegen der aufwändigen Vorbereitung. Eine Baustelle hatte die Übung am Gleis überhaupt erst möglich gemacht. Ob die Praxiseinheit später nachgeholt werden kann, ist fraglich. Die weiteren Zeitfenster befinden sich in den Wintermonaten – für eine Außenübung dieser Art vermutlich witterungstechnisch ungeeignet.

Artikel: „Bahnstreik ärgert Niederdorfelder Feuerwehr“ (Bad Vilbeler Neue Presse, 17. Oktober 2014)

Ähnlicher Artikel zum Thema:

Kommentare

7 Kommentare zu “Lokführerstreik lässt Feuerwehrübung platzen”
  1. Axel sagt:

    Na ja wir dürfen nicht Streiken

  2. Thomas Wächter sagt:

    Zitat -> Die weiteren Zeitfenster befinden sich in den Wintermonaten – für eine Außenübung dieser Art vermutlich witterungstechnisch ungeeignet. <-

    Passieren Großschadenslagen nur bei gutem Wetter?

  3. Jens sagt:

    Streik ist ja gut und schön und auch mit Sicherheit erforderlich um seine Forderungen durchzusetzen aber ein Streik sollte auch seine Grenzen haben. Für mich ist hier die Grenze eindeutig überschritten worden. Für die Planer der Übung tut es mir sehr leid, dass diese viele Stunden Arbeit in die Planung gesteckt haben und diese durch den Streik mit Füßen getreten worden ist. Liebe Streikende ihr solltet euch überlegen für wenn die Feuerwehr solche Übungen durchführt.
    Richtig diese Übungen dienen auch euch ihr lieben Bahnmitarbeiter.Wie bereits gesagt, für mich wurden hier Grenzen überschritten und damit hört mein Verständnis auf.

  4. Sebastian sagt:

    Naja,

    ich muss sagen im Einsatzfall spielt es ja auch keine Rolle ob Sommer oder Winter, geholfen werden muss da immer. Aber für die Statisten ist es wohl wahrlich unangenehm bei den Temperaturen.

    Bitte korrigiert mich wenn jemand anderer Meinung ist…

  5. Uli sagt:

    Ich bin froh, dass wir Gewerkschaften haben. Einschließlich aller individuellen Nachteile. Und wenn es gerade nur auf diese eine Übung so entscheidend ankommen würde, dann liegt etwas in Sachen Ausbildung insgesamt im Argen.

  6. Anderer sagt:

    Jens warum ist da eine Grenze überschritten?
    Ein Planer und 90 Feuerwehrleute konnten nicht üben? Ich glaube andernorts konnten Firmen nicht arbeiten weil Personal / Material fehlte, weit mehr als 90 Leute.

    Das ein Zug für eine Übung nicht bereitgestellt wird, entscheiden nicht die Lokführer, die um Unglücksfall betroffen sein könnten, sondern irgendwelche Fahrplanersteller. Wenn wir eine Übung ansetzten und wir werden an anderer Stelle dringender gebraucht, fällt die Übung auch aus.

    Und man kann auch im Winter üben, blöd nur für die Statisten.

  7. Daniel Christ sagt:

    Die Übung konnte am 6.12.14 nachgeholt werden, ungeachtet des Wetters und inklusive der vorblildlichen Zusammenarbeit mit der Bahn und seinen Lokführern.

Kommentare

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit...
Falls Sie ein Bild von sich beim Beitrag möchten: Gibts hier: Gravatar!