Ausgerückt wegen Ast auf Straße

Lappalien-Einsätze: Feuerwehr fordert mehr Eigeninitiative

Büttel/Sankt Margarethe (SH) – Immer häufiger setzten Personen einen Notruf wegen Kleinigkeiten ab. Jörg Göttsche, Wehrführer der Feuerwehr Margarethen (Kreis Steinburg), ist von den Lappalien-Einsätzen genervt. Er fordert von der Bevölkerung mehr Eigeninitiative, berichtet das Newsportal “shz.de”. Ein aktuelles Beispiel störe ihn besonders: Autofahrer hätten nach den ersten Windböen vor rund zwei Wochen einen Notruf abgesetzt, weil der Wind einen Ast auf die Kreisstraße 63  geweht hatte. Dabei habe der Ast nur einen halben Meter weit in die Fahrbahn geragt und hätte mit wenigen Handgriffen entfernt werden können. Zudem habe es sich um eine Einbahnstraße gehandelt. Die Autofahrer hätten demnach bequem daran vorbeifahren können, sagte Göttsche gegenüber dem Newsportal. Stattdessen hätten gleich drei Passanten am Einsatzort – zum Teil noch mit Mobilfunkgeräten am Ohr – auf das Eintreffen der Feuerwehr gewartet.

Hier geht’s zum Originalbeitrag: “Feuerwehr von Kleinigkeiten genervt” (shz.de, 13. September 2017)

Ausgerückt wegen Lappalien: Feuerwehr veröffentlicht Alarm-Protokoll

3 Kommentare zu “Lappalien-Einsätze: Feuerwehr fordert mehr Eigeninitiative”
  1. Und bei uns kommst du an und ein Bauer versucht schon den Baum(Eiche 65cnDurschmesser) selbständig mit dem Traktor zu entfernen.
    Das muss wohl von Ort zu Ort unterschiedlich sein.

  2. Bei uns lassen die Leute auch mal stundenlang das Wasser in den Keller laufen, weil man die Feuerwehr ja nicht mitten in der Nacht anrufen kann… ;D

  3. Keller unter Wasser – Vor Ort ein Pfütze von 30×50 cm vor einem Fenster.
    Wir haben einen Putzlappen “eingesetzt” und der Einsatz wurde nach Gebührenordnung mit mehreren Hundert Euro abgerechnet.

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