Mittwoch, 23. August 2017

Klagen über Sondersignal-Lärm in Erfurt

31. Juli 2013 von  

Erfurt (TH) – In Erfurt gibt es Beschwerden über den Sondersignal-Einsatz bei Nacht, wie die Zeitung „Thüringer Allgemeine“ berichtet. Ein Leser hatte sich beschwert: Die Straßen seien nachts menschenleer. Zudem gebe es sinnvollere Verbindungen für Einsatzfahrzeuge.

Artikel: „Bürger klagen über nächtlichen Lärm durch Sondersignale“ (Thüringer Allgemeine, 30. Juli 2013)

Kommentare

44 Kommentare zu “Klagen über Sondersignal-Lärm in Erfurt”
  1. FF´ler sagt:

    Es gibt doch echt genung Vollde** ! Sondersingalanlagen sind ja auch nur zum ärgern da!

  2. JoeFrit sagt:

    Es gehört einfach zum Großstadtlärm dazu. Als nächstes darf die Straßenbahn auch nicht mehr fahren, weil die zu viel Krach macht, wenn sie in die Kurve fährt.

    Wobei man auch sagen muss, dass die in Erfurt mit ihrem Ami-Sirenen-Sound (Wail) schon gewöhnungsbedürftig sind.

  3. Marcel Lindhorst sagt:

    Wenn ich sowas höre bekomme ich schlechte Laune. Aber auch diese Menschen brauchen irgendwann Hilfe. Mehr sage ich dazu nicht.

  4. Kubschi112 sagt:

    Laut Gesetz sind wir verpflichtet vom Feuerwehrhaus bis zum Einsatzort mit Signalhorn zu fahren!…Punkt….Bei uns haben sich die Anwohner auch beschwert,daraufhin machen wir nachts das Horn nur an den Kreuzungen an….Am Tag natürlich alles an was geht…

  5. AK sagt:

    Früher hat man solche Leúte in Acht und Bann geschlagen und aus dem Ort gejagt!

  6. V.G. sagt:

    Bei uns gab es meines Wissens nach darüber noch keine Beschwerden.
    Was wohl aber auch daran liegt, dass wir Nachts seltenst mit Martinshorn fahren.

    Allerdings gab es sehr wohl schon Beschwerden über ein zu lautes Stromaggregat während der Einsatzabarbeitung seitens der Nachbarn. Da stellt man sich nun wirklich die Frage, ob diese Leute wenigstens noch Luft im Kopf haben… Oder wirklich rein garnichts….

  7. Tobi sagt:

    Leute, lest euch doch den Artikel mal durch. Ich habe selbst schon erlebt, wie sich sogar Lokalpolitiker über den Martinshorn-Einsatz aufgeregt haben. Wenn die Kritik nicht gerechtfertigt ist, dann habe ich auch kein Verständnis dafür.
    Der namentlich genannte Bürger in Erfurt hat vorgeschlagen, dass die Rettungsfahrzeuge eine schnellere Route nutzen sollen. (Konstruktive Kritik)
    Zitat aus dem Artikel:
    „Unverständlich ist“, schrieb er an die TA, „dass häufig die Haarbergstraße und die Kranichfelder Straße für Einsatzfahrzeuge genutzt werden, obwohl es eine bessere und schnellere Verbindung über die Wilhelm-Wolff-Straße und Rudolstädter Straße mit weniger Ampeln und breiterem Ausbau gibt.“ Heulende Sirenen und Blaulicht würden hier den Bewohnern häufig den Schlaf rauben.

    Wenn man §38 nutzen muss, dann braucht sich dafür auch keiner aufregen.
    Aber genau dieser Paragraf ist nicht immer anzuwenden, auch interessant im Falle eines Unfalles.

    Dort steht nämlich:
    „Blaues Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn darf nur verwendet werden, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwenden, flüchtige Personen zu verfolgen oder bedeutende Sachwerte zu erhalten.

    Kommt alle gut an und lasst auch ein wenig die Vernunft walten.

    Viele Grüße aus Bayern

  8. Huber37 sagt:

    Wie alles aht auch diese Beschwerde zwei Seiten. wohne ich auf dem Dorf und einmal im Quartal geht die Sirene bei Nacht – geschenkt. Wohne ich in einer engen Strasse bei einer Feuer/Rettungswache und jede nacht stösst einer 10 – 20 mal ins Horn sieht die Sache anders aus. Wir Feuerwehrler sollten uns auch mal in den anderen Versetzen. Sciher gibt es viele Blödmänner die uns das Leben schwer machen. Aber nicht jede Beschwerde ist sinnfrei. In unserem Ort (knapp 6.000 Einwohner) fahren wir nachts meist ohne Horn. Zum einen schonen wir die Nerven der Bürger, zum anderen haben wir dann wesentlich weniger Gaffer. Das Horn sollte nachts nicht nur aus Prinzip eingesetzt werden, sondern nur dann wenn es notwendig ist. Und es sollte sich jeder überlegen: Bin ich bei Nacht mit Horn wirklich schneller? Ich brauch es nur zur Inanspruchnahme der Wegerechte. Um – etwas – schneller zu fahren brauch ich es nicht (Sonderrechte). An einer grünen Ampel, einer Vorfahrtsstrasse – brauch ich es nicht. Also erst Hirn einschalten, dann das Horn. Und das Miteinander klappt wieder ein wenig besser.

  9. frank kl sagt:

    Alle Fahrzeuge mit Martinshorn sollten solche Leute mal besuchen nachts um 2 ich stehe auch Nachts aus Spaß auf wenn der Piepser jodelt ;
    zum kotzen sowas

  10. bleiente sagt:

    Es gilt aber auch der §1 der StVO UNEINGESCHRÄNKT. Und in dem steht ja nicht nur, dass ich niemanden verletzen, sondern auch niemanden mehr als über Gebühr BELÄSTIGEN darf.

    Außerdem sagt der §38 der StVO ja auch, dass das Blaulicht allein auf Einsatzfahrten zulässig ist und Blaulicht + Martinshorn nur dazu da ist, damit mir die anderen Verkehrsteilnehmer freie Bahn schaffen müssen. Das heißt aber auch, dass ich auf einer vorfahrtberechtigten Straße nicht mit Horn fahren muss, wenn vor mir keine Autos sind.

    Denn ihr hupt ja auch nicht vor jeder Einmündung, wenn ihr privat mit dem PKW unterwegs seid, oder?

  11. TycoonGermany sagt:

    Mein Mann war bei einer BF in Deutschland (habe ihn kennen- und lieben gelernt, als ich dort Verwaltungschefin war). Habe oft im 24-Std.-Dienst vor seiner Wache im Wohnmobil geschlafen und auf ihn gewartet. War ein Brennpunkt in dieser Stadt mit vielen Einsätzen! Weil ich selber aber auch viel arbeite (und deshalb müde war) und für mich das Martinshorn eine positive Erfahrung ist (da kommt jemand zum Helfen!), habe ich geschlafen wie ein Bär. Habe als Kind um die Ecke einer Feuerwache gewohnt (auch Großstadt) und es hat nie gestört.
    Heute kleine Gemeinde mit weniger Einsätzen (Wache ist wieder um die Ecke) und es stört nicht. Fühle mich sicher, weil ich weiß, da opfern liebe Menschen viel Zeit und setzen sich Gefahren aus. Hoffentlich kommen sie nie zu mir, aber ich weiß, sie sind immer (!) für mich da. Was ich besonders bewundere, ist, dass sie sogar oft zu Einsatzorten fahren müssen, wo eine enge persönliche Beziehung vorliegt.
    Super und vielen Dank allen Ehrenamtlern, Hauptamtlern und Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr, Zoll, BGS und so weiter. Sie schützen unser Leben und unsere Güter! Ohne sie wäre das Leben unsicherer, Danke und mich dürft ihr jederzeit mit Blaulicht und Martinshorn wecken, um anderen zu helfen. Allzeit gute Fahrt!
    PS. Ich habe als Verwaltungschefin der BF genug Idioten erlebt, die die Feuerwehr verklagen wollten, wenn sie nicht schnell genug waren (trotz Einhaltung der Zeiten nach Alarm- und Ausrückeordnung) und die anderen, weil es zu einem Unfall gekommen ist, obwohl unter Sondersignal gefahren wurde und es zu einem Unfall kam. Mein Rat war, fahrt immer zu jeder Zeit bei Einsätzen mit Sondersignal, um euch vor den Folgen zu schützen.

  12. Olaf sagt:

    @Tobi:
    „Der namentlich genannte Bürger in Erfurt hat vorgeschlagen, dass die Rettungsfahrzeuge eine schnellere Route nutzen sollen. (Konstruktive Kritik)
    Zitat aus dem Artikel:
    “Unverständlich ist”, schrieb er an die TA, “dass häufig die Haarbergstraße und die Kranichfelder Straße für Einsatzfahrzeuge genutzt werden, obwohl es eine bessere und schnellere Verbindung über die Wilhelm-Wolff-Straße und Rudolstädter Straße mit weniger Ampeln und breiterem Ausbau gibt.” Heulende Sirenen und Blaulicht würden hier den Bewohnern häufig den Schlaf rauben.“

    Konstruktive Kritik? Nunja. Schauen wir doch mal auf der Karte nach, in welche Gebiete die Routen Haarbergstraße/Kranichfelder Straße bzw. Wilhelm-Wolff-Straße/Rudolstädter Straße führen. Sieht schon etwas unterschiedlich aus.
    Mal sehen, was der Routenplaner dazu sagt. Na sowas, egal wohin in der Stadt, es geht wohl am schnellsten über die Kranichfelder Straße oder – in wenigen Fällen – über Am Herrenberg. Der Weg über die Rudolstädter Straße würde auf jeden Fall einen Umweg von 1,5-2 km bedeuten.
    Und wie sehen die Straßen so aus? Die Kranichfelder Straße ist auch noch mit zwei Spuren pro Richtung – größtenteils auch noch von der Gegenspur baulich getrennt – ausgebaut, die anderen Straßen jeweils nur mit einer. Da ist natürlich kaum verständlich, warum man sich mit den Feuerwehrfahrzeug eine Strecke aussucht, die möglichst wenig Behinderungen mit sich bringt.

    Vielleicht sehe ich das nur zu eng, aber konstruktive und vor allem angebrachte Kritik sieht für mich doch etwas anders aus.

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