Donnerstag, 8. Dezember 2016

Kameraden der FF Sunthausen treten geschlossen aus

3. Januar 2015 von  

Bad Dürrheim (BW) – Im Bad Dürrheimer Ortsteil Sunthausen bestand seit 141 Jahren eine freiwillige Feuerwehr. Doch die ist nun Geschichte. Am Dienstag hat der Abteilungskommandant dem Bürgermeister die Austrittsgesuche aller 38 Feuerwehrmitglieder übergeben, darüber berichtet der „Südkurier“. Die Wehr hatte sich zuvor rund ein Jahr lang mit der Stadt um ein neues Fahrzeug gestritten. Die Kameraden wollten ein Löschfahrzeug mit einer großen Kabine, in der sie sich während der Fahrt mit Atemschutzgeräten ausrüsten können. Die Mehrkosten von 30.000 Euro wollte die Stadt aber nicht ausgeben. In dem Streit hat die Ortswehr offenbar nicht nur die Stadtverwaltung gegen sich aufgebracht, sondern auch die übrigen sechs Wehren in der Stadt. Diese werden nun den Brandschutz in Sunthausen mit übernehmen. Von der Schließung der Wehr ist auch die Jugendfeuerwehr mit zehn Mitgliedern betroffen. Ihre Zukunft ist noch ungewiss.

Artikel: „Fahrzeug-Streit: Alle 38 Sunthauser Feuerwehrmänner treten bei Versammlung aus“ (Südkurier, 30. Dezember 2014)

Feuerwehr. Symbolfoto: Thomas Weege

Feuerwehr. Symbolfoto: Thomas Weege

Kommentare

36 Kommentare zu “Kameraden der FF Sunthausen treten geschlossen aus”
  1. Martin Rothfuß sagt:

    Schade das die jugendfeuwrwehr unter der verbortheit der erwachsenen leiden muss 🙁

  2. Sebastian sagt:

    Ich finde es richtig!

  3. Sascha Licht sagt:

    Ist das deren Ernst? Nur wegen So etwas ein ganze Feuerwehr Plus Jugendabteilung in die Tonne treten, ist Schwachsinn. Wenn so eine Situation bei uns eintreten würde, hätten wir bald gar keine freiwillige Feuerwehr mehr

  4. Achstaller Erhard sagt:

    Was ist das für eine Feuerwehr die sich auf lösen möchte, nur weil die Stadt kein Geld hat. Es gibt noch viele Feuerwehren die heute noch mit dem Traktor zur
    Brandstelle fahren müssen,weil die Gemeinde kein Geld hat für ein Feuerwehrauto.
    Liebe Feuerwehrmänner überlegt euch erst einmal ob sich das rentiert mit der
    Auflösung eures Feuerwehrverein,andere Feuerwehren können auch da mit leben nicht alles zu haben,was eine Feuerwehr bräuchte. Der Leitgedanke ,Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr soll auch immer noch gelten,auch wenn die Stadt kein
    Geld hat für eine größere Anschaffung.

  5. Toni Esser sagt:

    nur so geht es mit der FF weiter, gebt nicht nach!!!

  6. Wolfhard Glasow sagt:

    Es wundert niemandem das die Kameraden diesen Schritt gewählt haben um ihr Anliegen zu bekräftigen. Jede Stadt jede Gemeinde klagt über den Schwund von Feuerwehrkräften .Statt alles in die eigene Tasche zu fördern solltet ihr Sesselpuper anfangen das Hirn einzuschalten. Gut so Kameraden

  7. Andreas sagt:

    Oooooo …mein Gott dat versteh wer will, ich nicht .
    Wo jede Freiwillige Feuerwehr um Mitglieder u ihre Daseinsberechtigung
    kämpft ! Die Zeiten werden doch immer verrückter, es geht doch um Sicherheit
    der Bevölkerung ,da sollte man nicht fragen was das Kostet .Alle Kameraden leisten unendgeldlich ihre Freizeit u Gesundheit !! Ist das der Dank ? Weiter so u es wird keiner mehr bereit sein etwas Ehrenamtlich zu tun für die Sicherheit anderer Menschen !

  8. Heiko Arndt sagt:

    Betrachten wir den streitbaren Fall mal von einer ganz anderen Seite:
    Ist es nicht ein Armutszeugnis für die Bundesrepublik Deutschland, dass Kommunen schon bei der Feuerwehren jeden einzelnen Cent mehrmals umdrehen muss? Ganz abgesehen vom Pro und Contra eines Einsatzfahrzeuges mit Integral-Kabine, so kann es eigentlich nicht sein, dass in einem so reichen Land wie Deutschland Kommunen in der Not sind, ihre örtliche(n) Feuerwehr(en) mit ordentlicher Technik auszustatten. Sicherlich wird der eine sagen, das sei mitunter „Schnickschnack“, was ich eventuell anders sehe, aber in der neutralen Betrachtung würde ich meinen wollen, dass dieser Fall auch ein klarer Indiz dafür ist, dass die Bereitschaft zur Modernisierung von Feuerwehren in Deutschland nach wie vor gering ist. Das möge manchen verwundern, aber reist man quer durch die Republik, so findet man viele Feuerwehren in einem schlechten Zustand vor.

    Bei der zivilen Gefahrenabwehr wie bei der inneren Sicherheit insgesamt sollte eigentlich nicht gespart werden, was jedenfalls meine Meinung ist. Dann muss mitunter auch mal das Bundesland ein paar Groschen rollen lassen. Wenn 30.000 Euro schon zu viel sind, dann gute Nacht!

  9. AK sagt:

    Wieder ist eine Feuerwehr erloschen, die eine lange Tradition aufwies.. Traurig, traurig aber leider wahr…

  10. Hubert Knaus sagt:

    Ich habe die Presseberichtserstattung in diesem Fall sehr aufmerksam befolgt. Ich sehe diesen Fall aus zwei Gesichtspunkten. Der erste ist, die neue Generation der TSF-W gehören eigentlich in gar keine Feuerwehrnorm. Die Platzverhältnisse im Mannschaftsraum sin so dermaßen beengt, daß hier vier Mann in einer Reihe sich wohl vorkommen wie in einer Sardinenbüchse. Sieht man die Einsatzvorbereitungen in einem normalen LF16 so ist das hier auch schon sehr eng. Doch in diesem Fahrzeug heisst es einfach nur aufsitzen und und ruhig verhalten. Es gibt andere Fahrzeugkonzepte die auch in einem TSF_W genügend Platz lassen sich venüftig auf einen Einsatz vorzubereiten(siehe Konzept Rosenbauer).
    Der zweite Aspekt liegt in der Führung der FF Sunthausen. Der verantwortliche Kommandant ist sich seine Führungsrolle nur einseitig gerecht geworden. Als Führungskraft ist es nicht nur die Aufgabe die Interessen der Mannschaft zu vertreten, sondern auch politische Entscheidungen des Feuerwehrträgers an die Mannschaft zu vermitteln. So etwas ist auch im normalen Wirtschaftsleben völlig normal. Klar ist aber auch eines, die ehrenamtliche Tätigkeit der Feuerwehren müssen honoriert werden. Aber immer in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen, in Abstimmung mit den vorgesetzten Stellen.
    Ich erlaube mir hier immer noch die Anmerkung, die es in sehr vielen Feuerwehrwehren des Landes nicht mehr gibt „des isch mei Feuer“.
    Ich freue mich auf recht viele Kommentare zu meiner Ausführung.

  11. Christian Brenner sagt:

    Beim ersten Lesen stellt man sich schnell die Frage: „Was ist denn da passiert?“ Beschäftigt man sich mit den Berichten der regionalen Presse und dem Internetauftritt der FF Bad Dürrheim und der betreffenden Abteilung wird schnell klar, dass hier eine Feuerwehr versucht hat, den Träger der Feuerwehr zu erpressen und damit gescheitert ist.

    Betrachtet man die FF Sunthausen handelt(e) es sich um eine Abteilung, die mit einem TSF für den Brandschutz von rd. 900 Bürgern zuständig ist und ein TSF-W hätte erhalten sollen. Nicht außer Acht zu lassen ist, dass die FF Sunthausen dies nicht hätte alleine leisten müssen, sondern im Verbund mit den anderen Abteilungen der Stadt Bad Dürrheim.
    Die Verwaltung ist also bereist, gleich für drei Abteilungen neue Fahrzeuge mit einem jeweils höheren Einsatzwert zu beschaffen und damit indirekt den Bestand der jeweiligen Abteilungen zu sichern und eine Wehr führt sich auf wie ein bockendes Kind im Sandkasten, dem das eigene Förmchen zu klein ist. Dass die Kameraden der FF Sunthausen, der Bevölkerung auch noch versucht haben zu verkaufen, deren Sicherheit sei nur durch ein Fahrzeug mit Integralkabine gewährleistet, ist zumindest grenzwertig. Auch für mich persönlich sind Fahrzeuge mit Schnellausrüstern in der Mannschaftskabine bei der Beschaffung vorzuziehen, jedoch sollte sich eine Wehr, die laut eigener Internetpräsenz lediglich 10 Übungsabende im Jahr abhält, ernsthaft fragen, ob die Schlagkraft der Einheit durch diese Beschaffung gesteigert werden kann.

    Ausweislich der Presseberichte ist man in Sunthausen überzeugt, man gewinne durch den bei Ankunft am Brandort bereits angelegten Atemschutz zwei bis drei Minuten Zeit. Dieses Argument ist schlichtweg inakzeptabel und spricht dafür, dass die bisherige Ausbildung als nicht ausreichend zu betrachten ist. Die komplette PSA einschließlich Atemanschluss ist ohnehin auf der Anfahrt anzulegen. Das Schultern das PA einschließlich Einsatzkurzprüfung sollte eben jene 60 Sekunden, die für die Hochdruck-Dichtprüfung vorgesehen sind, nicht überschreiten. Einem gut ausgebildeten Atemschutzgeräteträger wird dies auch gelingen. Ob dieser Ausbildungsstand jedoch an 10 Übungsabenden, an denen naturgemäß nicht lediglich der Atemschutzeinsatz thematisiert werden kann und darf, erreicht werden kann, ist zu bezweifeln. Darüber hinaus ist auch in Frage zu stellen, ob in einem 900 Einwohner zählenden Ort, der in der Längsachse nicht einmal 1,5 km misst, die Anfahrtswege entsprechend lang sind, um einen etwaigen Zeitvorteil, der durch das Ausrüsten mit Pressluftatmern in der Kabine entsteht, auszuschöpfen.

    Es spricht somit einiges dafür, dass es den ehemaligen Mitgliedern der FF Sunthausen nicht in erster Linie um den effektiven Schutz der Bevölkerung geht. Diesen hat man dort ja bisher mit einem TSF ohne Löschmitteltank und Pressluftatmern in der Kabine sichergestellt und er hätte auch mit dem angedachten TSF-W mit Doppelkabine bei entsprechendem Einsatz in der Ausbildung noch besser sichergestellt werden können.

    Bürgermeister und Verwaltung sind daher zu beglückwünschen, dass sie sich nicht haben erpressen lassen.

  12. Feuerwehrmann sagt:

    Albern.
    Einfach nur Albern.

  13. Klaus Buschle sagt:

    Als altgedienter Feuerwehrmann halte ich zu euch und unterstütze eure Verhaltensweise.

  14. Patricia Wenzel sagt:

    das ist bescheuert sowas weil wenn man fahrzeug oder so nicht bekommt ist das doch egal ich steig auch nicht gleich aus nur weil meine feuerwehr zu faul ist ein fahrzeug zu kaufen

  15. Huber37 sagt:

    Bei manchen Kommentaren stellen scih mir hier die Nackenhaare. Warum? Man sollte sich schon genauer mit dem Fall befassen, bevor mann „oberschlaue“ Kommentare abgibt. Warum sind Bürgermeister und Verwaltung zu beglückwünschen? Weil sie es geschafft haben, wegen Peanuts gewachsene Strukturen zu zerstören? Ich weiss nicht wieviel Kommentatoren sich schon in eine Doppelkabine gezwängt haben. Vier Mann in einsatzkleidung in etwas mehr als PKW-Breite. Viel spaß. Haltbarkeit dieser Doppelkbaine? 30 Jahre? Wohl eher 10 – 12 wie bei einm PKW. Dann dürfte der Rost für eine Ende des Einsatzes sorgen. 900 Einwohner? Mal anchfragen wer beim letzen Hotelbrand in der Kernstadt zuerst am Einsatzort war – richtig die Abteilung Sunthausen. Und das nicht das erste Mal. Ein schidender KBM, anscheinend technisch nicht mehr auf der Höhe schiesst auch noch gegen die eigenen Kameraden. Es ist gut und richtig, dass die Kameraden hier Flagge gezeigt haben. Viel zu oft lassen wir Feuewehrleute und abspeisen. Feuerwehr ist eine Pflichtaufgabe und gehört zur absoluten Daseinsvorsorge. Wir sollten viel öfters den Mut ahben mal nein zu sagen. Oft wird mehr und klaglos in Sportvereine investiert wie in Feuerwehr. Haben wir, die unsere Gesundheit und oft auch unser Leben für die Allgemeinheit riskieren, viel öfters den Mut auch die notwendige und sinnvolle Ausrüstung einzufordern. Geben wir uns nicht mit waremn Worten, Lob und einem Feibier an der Hauptversammlung zufrieden. Wir leisten serh viel – ehrenamtlich – unentgeltlich – in unserer Freizeit. Das muss der Gesellschaft auch eine ordentliche Ausrüstung wert sein. Wenn nicht, dürfen gerne die „Sparer“ in den Einsatz fahren. Mehr Mut Kameraden!

  16. Timo sagt:

    Ich hoffe das sich einige hier mal den Text ordentlich durch gelesen haben auch die Sinnvollen Beiträge von bestimmten Kommentaren hier.

    Wie bereits in älteren Zeitungsartikel geschrieben wurde von Feuerwehrseite auch ein Fahrzeug der passenden Größe mit Schnellausrüster-PA geplant. Die Stadt hingegen wollte die einfachere Ausführung.

    Die Abt. Sunthausen schlägt sich mit einem TSF durch ihren Dienst: Das Fahrzeug hat schon die 30 Jahre voll. Genauer gesagt wäre das Fahrzeug bis zur Ersetzung 36 Jahre alt gewesen.
    TSF VW LT/Ziegler 1979

    Weiterhin besaß die Abt. Sunthausen 12 AGT eine sehr gute Zahl für eine Abteilungswehr. Es geht nicht direkt um eine Integral-Kabine sondern um eine Kabine mit Schnellausrüstern (z.B. MAN TGL TSF-W oder eben MLF auf Iveco Daily/Sprinter mit Integral-Kabine)

    Natürlich ist es nicht die richtige Lösung am Ende geschlossen die Abteilung zu Verlassen. Allerdings finde ich es sehr Schade das man bei der Feuerwehr spart und zwar ordentlich. Die Abt. Bad Dürrheim fährt selbst mit einem TLF 16/25 Baujahr 1974/Bachert noch im Dienst als 2. LF rum. Da muss ich mich fragen ob manchmal nicht zu viel gespart wird.

  17. sarl mob sagt:

    Moin….also ;änner wir haben verschiedene anstalten bei uns im 250 einwohner dorf gehabt /und habe.Ein Altenheim ein Suchtstation und eine Unterkunft für psychisch Kranker Menschen.Wisst ihr was wir für ein Auto Hatten/Haben?Richtig ein Ford Transit TSF Baujahr 75ig…….

  18. Andy sagt:

    Alle die hier die Kameraden nicht verstehen und schlaue Sprüche hier klopfen, sind garantiert nicht bei der Feuerwehr.
    Wir schlagen uns seit Jahren mit solchen Problemen rum.
    Und ausserdem bezuschußt das Land RLP nur Fahrzeuge mit der Größe eines Lf 10 oder HLF 10 und genauso ein Fzg wollen die Kameraden vor Ort haben.

  19. Andy sagt:

    Oder so ein ähnliches. Es macht keinen Spass und ist nicht im Rahmen der Anrückzeit von 8 Minuten die das Land vorgibt. Den in diesen 8 Minuten soll man von zu Hause zum GH fahren, sich dort seine persönliche Schutzausrüstung anlegen. Damit ist nicht der Atemschutz (PA) gemeint und dann zum Brandherd fahren und dort dann noch die PA anzulegen??

    Liebe Politiker. Zeigt uns mal, wie das geht. Gibt nicht soviel Geld für teure Dienstwagen oder Dienstreisen aus.

    Morgen könnte es euer Haus mit der Familie drin sein, das brennt und da zählt jede Minute.

  20. Mike Bandit sagt:

    Schon merkwürdig…
    Da fährt man jahrelang mit einem über 30 Jahre alten TSF zu Einsätzen und alles ist in bester Ordnung. Dann soll es endlich ein wasserführendes Fahrzeug geben was bei Brandeinsätzen einen enormen Zeitgewinn ausmachen würde. Aber plötzlich geht es um jede Sekunde und die PA’s müssen auch noch während der Fahrt angelegt werden… Merkwürdige Argumentation.
    Mal abgesehen davon das man eh einen Knall haben muß wenn man sich in so einem kleinen Fahrzeug auch noch PA anlegen möchte, dazu kommt noch das es hier um eine Dorffeuerwehr geht. Die werden nicht pro Woche drei Hochhäuser ausmachen müssen…
    Mein rotes Auto ist schöner wie Dein’s – genau darum geht’s. Wenn man wirklich so um den Brandschutz der Bürger besorgt gewesen wäre, dann hätte man ja wohl kaum die Brocken hingeworfen.

  21. Spritzenführer sagt:

    @ Christian Brenner: sehr guter Kommentar, dem ist nix hinzuzufügen.

    Kindergartenverhalten von ‚Helden‘

  22. Mathias Fischer sagt:

    @Andy: Falsch. RLP bezuschusst keine LF 10. Wohl aber MLF und TSF-W.
    Das HLF 10 ist ja faktisch der Nachfolger vom LF 16/12, das HLF 20 das vom LF 24.

  23. Peter B. sagt:

    Die, die hier gegen die Kameraden wettern sind wahrscheinlich genau die gleichen „Super-Planer“ wie die in Bad Dürrheim… Keine Ahnung, worauf es wirklich ankommt, sondern nur die tolle Planung im Blick – die am Ende vorne und hinten zu Bröckeln beginnt, weil Blödsinn…

    Meiner Meinung nach haben die Kameraden schon richtig gehandelt. Dass die Wehr aufgelöst wurde ist zwar schade, war aber vermutlich auch nicht die Wunschlösung der Kameraden – die hätten lieber ihre Ausrüstung gehabt und damit weiterhin ihre (freiwilligen) Pflichten wahrgenommen!
    Leider haben Politiker nur die Wiederwahl und den Stimmenfang im Blick! Dafür ist nämlich komischerweise immer Geld da! Wo überall Geld verschwendet wird sieht man ja mittlerweile täglich in irgendwelchen Fernseh-Shows, manch ein Politiker ist ja noch stolz drauf der Otto der Woche zu sein… Da kennt sicher jeder ein Beispiel aus der eigenen Gemeinde.
    Vllt. sollte man sich mal überlegen, was eigentlich Priorität haben sollte!
    Aber DIE Hoffnung habe ich ja mittlerweile sowieso schon aufgegeben. Ohne solche Aktionen wie die der Kamerade aus Sunthausen wird sich da nix ändern!!

  24. Dirk Düning sagt:

    Hallo liebe Firefighter,
    mit großem Interesse verfolge ich diese Aktion. Es ist im ganzen Land ein Krampf, wenn es um Anschaffungen, gerade mit oder durch die öffentliche Hand geht. Leider stehen sich reale Argumente und leider, auch persönliche Interessen gegenüber.
    Bedenkliche halte ich aber vor allem, das Ankleiden während einer Einsatzfahrt.
    Eine Einsatzfahrt ist ein besonders Risikogefährderter Bereich. Die Sicherheit der Besatzung muß immer im Vordergrund stehen, denn ein toter oder schwerverletzter Helfer wird nie einen Brand löschen oder Verletzte retten.
    Leichtfertig aus Wut und trotz die Sachen in die Ecke zu werfen und den Nachwuchs zum Spieball persönlicher Eitelkeiten zu machen ict verwerflich und mit nichts zu erklären.
    Ist ein Protest angebracht, müssen und sollen Aktionen nachvollziehbar und auch schmerzhaft sein, aber bitte wie Erwachsenen die es gwohnt sind Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und vor allem die Sache nicht aus den Augen verlieren. Polemik nutzt hier sicherlich keinem. Zeigt das euch die Menschen in euerem Ort wichtig sind, dass ein Ehrenamt welches Leben rettet unbezahlbar ist.

  25. Ralf Ritter sagt:

    Die austretenden Kameraden sollten sich überlegen warum Sie in der Feuerwehr sind. Sind Sie dort um in Not geratenen Menschen zu helfen oder mit einem tollen bequemen Fahrzeug zum Einsatz zu gelangen. Gilt für die Kameraden überhaupt unser Leitsatz „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“ noch ????

    Ich bin seit 28 Jahren in der FF, die meiste Zeit als Atemschutzträger, und habe mich bestimmt 20 Jahre lang nicht in der Kabine, sondern an der Fahrzeugseite mit PA ausgerüstet. Hat mich auch nie wirklich interessiert, da die Hilfe immer an erster Stelle stand.

    Schade, das persönliche Animositäten sich so auf die Aktive Wehr auswirken…..

  26. Reiner Graupe sagt:

    Die Reaktion der Feuerwehrangehörigen ist nicht akzeptabel, ist sie doch zu Lasten der eigenen Mitbürger. Der Abteilungskommandant bleibt auch so lange im Amt, bis ein Nachfolger gefunden wurde. Warum die Abteilung selbst auf der hp ohne Mitglieder dasteht, ist nicht korrekt!

    Warum hat der Feuerwehrausschuss bei der Fahrzeugbeschaffung, als vorgeschriebenes und gewähltes Gremium nicht reagiert, hat der evt. diesen Beschluss so gefasst?
    Wo sind die ganzen Mitglieder der Fahrzeugbeschaffungsmaßnahme? Was haben die entschieden und welche Empfehlung haben die abgegeben?
    Wie lautet die Fahrzeugempfehlung des KBM, für welches Fahrzeug wurde ein Zuschuss nach Z-FEU gewährt?

    Alles offene Fragen in diesem Fall. Diese hätten alle im Vorfeld diskutiert und geklärt werden können.

    Die Kommune ist gehalten, sich für das wirtschaftlichste Angebot zu entscheiden. Wenn ein solches einem Genmeinderat vorliegt, wird er sich auch dafür entscheiden müssen.

    Es ist hier kein Verschulden der Kommune, sondern der Fehler liegt bei der Feuerwehr selbst!

  27. marci sagt:

    @ Huber 73

    ich würde an deiner Stelle mal deine Informationsquellen prüfen. Ich kann dir glaubhaft versichern, das beim letzten Brand in einem Hotel in der Kernstadt NICHT die Abteilung Sunthausen zuerst zur Stelle war. Dies kann ich dir so glaubhaft versichern da ich selbst auf dem Fahrzeug saß das am Einsatzort zuerst eintraf.

    Zum Rest verkneife ich mir einen Kommentar.

  28. Hans Wiemer sagt:

    Servus,

    1 einfach schwach alles hinzuschmeissen
    2 wenn mann mal die 30TSD€ auf die Laufzeit der TSF W rechnet was bleibt dann?
    ca 1000-1500€ p.A. bei 25-30 Jahren das sollte sich die Stadt wohl leisten können
    3 wenn den Kammeraden soviel am PA im Mannschaftsraum liegt warum sucht mann keinen Sponnsor macht ein Feuerwehrfest sammelt würde man für eine neue Fahne doch auch machen wenn man hier der Stadt zeigt das mann willens ist ,dann gibts gewiss einen Kompromiss
    4 wir sollten auch von einem LF 16 auf ein MLF gedrückt werden aber unser Chef hat durch Argumente zusammen mir Dem KBR und der Spende eines Unternehmens hier das LF 20 bekommen
    5 Man sieht es geht ,drohen bringt meist nix Argumente zählen , aber wenigstens sind die Kameraden konsequent such wenn ihre Kameraden die jetzt die Arbeit mit machen müssen das wohl anders sehen werden

  29. Joe Fischer sagt:

    Das eigentliche Problem an der ganzen Sache beginnt doch schon bei der Norm. Solche Fahrzeuge mit den „Serienkabinen“ der Fahrzeughersteller die ja mehr einer Sardinenbüchse gleichen, als das sie den Namen „Mannschaftskabine verdienen gehören ausnahmslos nicht genehmigt.
    Wenn die Norm solche Fahrzeuge nicht mehr zulässt, dann erübrigen sich doch die elend langen Diskussionen und Streitereien mit den Gemeinderäten.
    Ich kann mich noch gut erinnern, vor Jahren wollte man in der Norm die Fahrzeugvielfalt reduzieren, aber wenn ich mir das Normenwerk heute anschaue, dann muß ich nur noch mit dem Kopf schütteln. TSF, TSF-W, KLF, MLF und StLF 10/6 allein schon in der unteren Klasse!!!! Ja gehts noch???
    Das MLF und das StLF 10/6 mit anständigen Integralkabinen würden vollkommen ausreichen und den einzelnen Gremien die Arbeit um ein vielfaches erleichtern, erstaunlich ist immer wieder, wie man Normen beschliesst, die den Bedürfnissen der Anwender nicht gerecht werden.
    Die Kameraden kann kann ich gut verstehen und zolle Ihnen Respekt das Sie Zusammenhalt beweisen, denn Einigkeit macht stark. Den verantwortlichen Gemeinderäten sei ins Buch geschrieben, sie sollen sich mal fragen, wie viel ihnen die ehrenamtliche Arbeit der Kameraden eigentlich wert ist und dann sollen sie doch mal in so einer „Affenschaukel“ Probesitzen.

  30. Michael S. sagt:

    Der Fall ist schlecht von außen zu beurteilen, aber offensichtlich wollte die Stadt ja ein neues Fahrzeug beschaffen. Das nicht immer die Wünsche aller Kameraden berücksichtigt werden könne ist bei der Kassenlage vieler Gemeinden verständlich. Schade für die Kameraden von Sunthausen das sie mit ihrer Sturheit alles kaputt machen. Die anderen Wehren der Stadt wird es freuen, sie übernehmen mit die Einsatzbereitschaft und da das Geld sowieso eingeplant war bekommen sie halt auch mehr vom Kuchen ab.

  31. Daniel sagt:

    Dem Kommentar von Christian Brenner ist nichts hinzuzufügen.

  32. Mathias Fischer sagt:

    So wie sich der Fall nach Außen hin darstellt ist es gut, das die Wehrleute aufgehört haben: Sie haben das Prinzip Feuerwehr wohl nicht verstanden.
    Nach Google-Maps ist innerhalb des Ortes die weiteste Strecke vom G-haus die Campinganlage( 1 Km/ 2 Min). Da packt es selbst ein Trainierter BF-Mann nicht, sich vollständig auszurüsten. Außerdem sind keine besonderen Gefahren ( Krankenhäuser/ Gewerbegebiet/Autobahnanschluss) bekannt. Ein TSF war ja 30 Jahre vollkommen ausreichend. warum es jetzt son Wunderwuzzi sein soll, ist mir schleierhaft. Außerdem: Je komplexer die Technik, desto mehr muss man Üben um die Perfekt zu beherrschen. Hätte man jetzt zum TSF-(W) noch nen MTF gekauft, ok. Wie bockige kleine Kinder.
    Die Wehr, in der ich früher war hatte bei 25 Tsd EW. nur ein TSF und ein TLF 8 . Hat gelangt. ( zzgl TLF 16 + DLK 23 BF).

  33. Uli sagt:

    Jede Abteilung sieht anscheinend nur ihr eigenes Konzept! Man muss jedoch den gesamten Ortsbereich sehen. Ich bin erstaunt, dass nirgendwo von einem Gesamtkonzept die Rede ist, dass also einsatztaktische Gründe maßgeblich sind. Weder seitens der Verwaltung, noch seitens der Abteilung. Für mich ist es kurzsichtig, die Brocken hinzuwerfen, Ehrenamt und Jugendarbeit zu opfern. Für mich sieht es aus der Ferne so aus, als wenn Gesamtfeuerwehr und ihre Vertreter, damit auch die Abteilungen, nicht an einem Strang mit der Verwaltung ziehen.

  34. Stefan sagt:

    In Cuxhaven – Oxstedt ist auch grade die gesamte Freiwillige Feuerwehr ausgetreten.

  35. Trabi1969 sagt:

    HALLO LIEBE BUNDESREGIERUNG !!!!!
    IHR KÖNNT MILIARDEN AUSSERLANDES GEBEN ABER FÜR UNSERE RETTUNGSKRÄFTE SOWIE ORTNUNGSHÜTER HABT IHR NICHT GENÜGEND GELD ???
    DAS VERSTEHE WER WILL ICH NICHT ABER ICH BIN JA AUCH NUR EIN KLEINER STEUERZAHLER.
    ALSO BEWEGT EUREN ALLERWERTESTEN UND GEBT UNSER STEUERZAHLERGELD FÜR UNS NACHVOLLZIEHBAR SINNVOLLES AUS

  36. Spritzenführer sagt:

    @Trabi1969: wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten

Kommentare

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