Donnerstag, 8. Dezember 2016

Im Norden treffen viele große Feuerwehren zu spät ein

17. Februar 2016 von  

Hamburg – In zehn großen Städten in Norddeutschland erreicht die Feuerwehr laut NDR nicht die Schutzziele, die von der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF) definiert wurde. Dies hat eine Umfrage des Politik-Magazins Panorama 3 ergeben. Demnach müssten bei einem kritischen Wohnungsbrand eigentlich 8 Minuten nach Alarmierung zehn Einsatzkräfte für den Erstangriff vor Ort sein. Nach weiteren 5 Minuten sollten weitere sechs Kräfte eingetroffen sein. In Städten wie Hamburg und Bremerhaven werden diese Zeiten nicht in den anvisierten 95 Prozent der Fälle eingehalten. Problematisch in Bremen: Statt der AGBF-Schutzziele sind längere Eintreffzeiten und weniger Personal als Ziel definiert worden. Als Gründe für das Verfehlen der Vorgaben nennen der Vertreter eines Feuerwehr-Berufsverbands und ein Brandschutzexperte überalterte Konzepte und Strukturen sowie fehlende finanzielle Mittel.

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Hier geht’s zum Originalartikel: „Viele Feuerwehren zu spät am Einsatzort“ (16. Februar 2016; NDR.de)

BF-Symbolbild 02

In zehn großen norddeutschen Städten erreicht die Feuerwehr die AGBF-Schutzziele nicht. Symbolfoto: M. Rüffer

Kommentare

1 Kommentar zu “Im Norden treffen viele große Feuerwehren zu spät ein”
  1. M. Ströbert sagt:

    Das ist wieder Typisch. Anstelle das man die Infrastruktur, Dichte der Feuerwehren oder Technik verbessert, schraubt man einfach die Ziele runter. Wo bleibt da der Sinn? Dann braucht man keine Ziele mehr definieren, wenn sie eh nicht eingehalten werden müssen.

Kommentare

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