Mittwoch, 23. August 2017

Hamburg: Maschinist kommt vor Gericht

26. Juni 2012 von  

Hamburg – Nach einem tödlichen Unfall mit einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) muss sich ein 28-jähriger Berufsfeuerwehrmann aus Hamburg vor Gericht verantworten. Wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, beginnt das Verfahren gegen den Maschinisten wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung Mitte August. Im Juli 2011 war das HLF bei einer Alarmfahrt mit einem Bus kollidiert. Dabei waren zwei Businsassen getötet und 23 Menschen verletzt worden, darunter auch vier Feuerwehrleute.

Artikel: „Tödlicher Busunfall in Tonndorf: Anklage gegen Fahrer des Feuerwehrautos“ (Hamburger Morgenpost, 26. Juni 2012)

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Kommentare

8 Kommentare zu “Hamburg: Maschinist kommt vor Gericht”
  1. daniel sagt:

    Bei solchen sachen ist der gesetzgeber schuld keine klaren vorgaben solche bzw ähnliche gibt es genug auch schon miterlebt

  2. daniel sagt:

    und was ist mit dem busfahrer? bekommt der keine verhandlung? ungerecht wenn es so wäre!!! hoffen wir mal das das gericht ein faires und gerechtes urteil finden wird.

  3. Andree sagt:

    @daniel: Wieso keine klaren vorgaben, was ist dir denn nicht klar? Ich denken uns sollte allen klar sein, dass wir Menschen retten und nicht gefährden wollen und dementsprechend handeln.
    Ich stimmt da „Klaus Voß“ voll zu.

  4. Thomas sagt:

    Habe es in den Nachrichten beim „Hamburger Journal“ gehört. Angeklagt wird der Feuerwehrmann und nicht der Busfahrer. Der Busfahrer hatte angeblich laut Aussage Gericht keine Chance gehabt das Martinhorn zu hören. Ist nur komisch das Passagiere des Busses das Horn gehört und das HLF rechtzeitig gesehen haben. Eine Aussage einer Person aus dem Bus Zitat „der ist einfach weitergefahren“. Klar der Busfahrer sitzt da vorne, der hat sich auf Kosten der Insassen in Sicherheit gebracht und Gas gegeben. Der ist schnurgerade in den gegenüberliegenden Garten gefahren. Für mich gehören beide vor Gericht und dann ein 30% Feuerwehrmann und 70% Busfahrer. Denn wenn, wie oben schon geschrieben, der Busfahrer nicht bei dunkelgelb gefahren und vernünftig nach links(freies Sichtfeld) geschaut hätte, wäre wahrscheinlich nichts passiert. So wird wieder mal eine Existens eines jungen Feuerwehrmannes zerstört, den diese Sache bestimmt auch nicht kalt lässt.

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