Donnerstag, 25. Mai 2017

Hacker stellt rund 280.000 Hamburger Einsatzmeldungen ins Internet

26. September 2016 von  

Hamburg – Personenbezogene Daten werden von der Rettungsleitstelle Hamburg in Einsatzmeldungen an die Meldeempfänger der Einsatzkräfte übertragen. Soweit ist dies nichts Besonderes. Allerdings berichtet der „NDR“, dass die dafür verwendete Technik nicht sicher ist. Ein Hacker hat nach Recherchen des Magazins „Markt“ rund 280.000 Einsatzmeldungen über Monate hinweg zum Mitlesen ins Internet gestellt. Die dafür notwendige Hard- und Software sei in Deutschland frei verkäuflich. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen. Allerdings wird auch nach Bekanntwerden des Problems weiterhin unverschlüsselt übertragen. Nach Angaben der Feuerwehr Hamburg würden anstehende technische Erneuerungen genutzt, um die notwendigen Schutzmaßnahmen auf den aktuellen Stand zu bringen. Den Datenmissbrauch zu ahnden, sei Aufgabe der Strafverfolgungsbehörden.  

Am Montag (26.09.2016) berichtet das Magazin „Markt“ im NDR um 20.15 ausführlich über den Sachverhalt.

Hier geht’s zum Orginalbeitrag: „Brisante Patientendaten für jeden zugänglich?“ (26. September 2016, NDR)

Digitaler Funkmeldeempfänger der Feuerwehr. Symbolfoto: Rüffer

Digitaler Funkmeldeempfänger der Feuerwehr. Symbolfoto: Rüffer

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