Montag, 16. Januar 2017

Gemeinde streitet mit Feuerwehrmann vor Gericht

München  – Ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehren Höhenkirchen und Hohenbrunn (Landkreis München) geht gerichtlich gegen seinen Arbeitgeber vor. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, hatte die Gemeinde Hohenbrunn dem damals 52-jährigen Angestellten untersagt, während der Arbeitszeit zum Einsatz auszurücken. Diese Anordnung begründete die Verwaltung mit „betrieblichen und gesundheitlichen“ Argumenten. Ein Petitionsausschuss des Landtags setzte sich daraufhin für die Rückkehr des Kameraden in den Dienst der beiden Feuerwehren ein. Ein Arzt hatte dem Feuerwehrmann ebenfalls eine volle Dienstfähigkeit bescheinigt. Damit war der Konflikt zunächst beendet. Ruhig blieb es trotzdem nicht: Im weiteren Verlauf sprach die Gemeinde zwei Abmahnungen gegen ihren Angestellten aus, die allerdings nichts mit seiner Feuerwehr-Mitgliedschaft zu tun haben sollten. Am Dienstag standen sich die beiden Parteien deshalb vor dem Arbeitsgericht München gegenüber.

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Hier geht’s zum Originalbeitrag: „Hohenbrunn mahnt Feuerwehrmann ab“ (21. September 2016, Süddeutsche Zeitung)

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