Dienstag, 28. März 2017

Geblitzter Feuerwehrmann: Ehemaliger Kommandant nimmt ihn in Schutz

13. Mai 2016 von  

Offenburg (BW) – Der ehemalige Kommandant des geblitzten Feuerwehrmanns (wir berichteten) hat in einem Kommentar Stellung bezogen. Er nimmt den Mann in Schutz. Der Kommentar wurde in der „Badischen Zeitung“ veröffentlicht. Darin führt der Ex-Wehrführer beispielsweise aus, wie wichtig die möglichst frühe Eintreffzeit der Feuerwehr ist, um im Brand vermisste Personen lebend zu retten. Auch die enge Taktung der Hilfsfrist lasse kaum Spielraum. Weiter weist er darauf hin, dass Feuerwehrangehörige, sollten sie sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten, nur noch eine Fahrtstecke von zirka 4 Kilometern Entfernung zum Feuerwehrhaus wohnen könnten. Dennoch sei sich jeder Feuerwehrmann seiner Verantwortung auf der Anfahrt zum Gerätehaus bewusst.

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Hier geht’s zum Orginalbeitrag: „Ex-Feuerwehrchef kritisiert Bußgeld für Feuerwehrmann scharf“ (12. Mai 2016, Badische Zeitung)

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Kommentare

5 Kommentare zu “Geblitzter Feuerwehrmann: Ehemaliger Kommandant nimmt ihn in Schutz”
  1. Matthias Lemke sagt:

    beim lesen dachte ich im ersten Moment, das es sich um einen älteren Artikel handelt. Zur Fahrt zum Gerätehaus mit Privatfahrzeug hat man ja Sonderrechte, man darf schneller fahren und rote Ampeln überfahren, alles mit Vorsicht und man darf keinen behindern, da man kein Wegerecht besitzt! Ist das bei manchen Richtern noch nicht angekommen?

  2. Carsten sagt:

    Hallo Matthias,
    wenn Du zum Feuerwehrhaus mit „Sonderrechten“ fährst, also wie beschrieben schneller und über rote Ampeln fährst, dann wird dich jeder Richter in Deutschland verurteilen – und das (leider) zu Recht!
    Dieses Verhalten wird zwar teilweise praktiziert, ist aber absolut auf eigene Gefahr und Risiko! Wenn etwas passiert, stehst Du alleine dar und trägst die Verantwortung, Kosten und musst ggf. mit einem Unfall mit Personenschaden leben.
    Man muss sich überlegen, ob dieser Zeitvorteil von ca. max. 1 Min. entscheidend ist! In der Regel fährt das Einsatzfahrzeug durch dieses verkehrswidrige und gefährliche Verhalten nicht eher zum Einsatz los!

  3. Olaf G. sagt:

    Moin!
    Das Urteil empfinde ich hingegen als angemessen. Klar steht dem Feuerwehrmann Sonderrechte zu. Nur eine Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um 78% ist definitiv nicht vertretbar und verhältnismäßig.

  4. Markus sagt:

    Das Urteil ist angemessen, ob übersichtlich oder nicht, der Mann ist der inhaber eines Abschleppunternehmens. Er sollte wissen was da raus kommt. Und dass dann der ehemalige Kommandant, der fürs polarisieren bekannt ist auch noch die Justiz angreift, die ja die Strafe schon reduziert hat, wundert keinen. Es ist ein Plädoyer für alle zum Rasen und andere gefährden. Natürlich kann ich die Situation bestens einschätzen, aber die anderen Verkehrsteilnehmer?

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