Donnerstag, 20. Juli 2017

Feuerwehrmann reagiert bei Facebook wütend auf Zeitungsbericht

2. März 2017 von  

Bad Soden am Taunus (HE) – „Außer Spesen nix gewesen?“ titelte eine Lokalzeitung über einen Brandeinsatz der Feuerwehr Bad Soden am Taunus (Main-Taunus-Kreis). Es brannte im sechsten Obergeschoss einer Seniorenwohnanlage, weshalb die Feuerwehr mit einem Großaufgebot anrückte. Das hielt die Lokalzeitung wohl für übertrieben. Ein Bad Sodener Feuerwehrmann reagierte mit einem wütenden Facebook-Post auf den Artikel, den er als Fußtritt für das Ehrenamt bezeichnet. 

Kommentare

6 Kommentare zu “Feuerwehrmann reagiert bei Facebook wütend auf Zeitungsbericht”
  1. Peter Lamaack sagt:

    Alle, die sich jetzt empören und kommentieren: hier ist die falsche Adresse. Schreibt direkt an die Herausgeber. Dieser Artikel stammt von einem Schreiberling; ein Journalist hätte nämlich recherchiert und sich Hintergrundwissen eingeholt.

  2. Alexander Maier sagt:

    Als Journalist und Feuerwehrmann betrachte ich den Artikel auch als abgrundtief mißlungen. Sollte er von einem offenbar wenig erfahrenen oder unbegabten freien Mitarbeiter verfasst worden sein, so ist dies bedauerlich. Jedoch wird eigentlich jeder Artikel (hoffentlich ist das in Bad Soden auch so) von einem „echten“ Redakteur redigiert. Wenn dieser jedoch versagt (wie offenbar in diesem Fall), dann…..oje.
    Zum Artikel selbst: Es spricht nichts dagegen, als Laie eine solches Verhältnis Brandereignis versus Einsatzkräftezahl zu hinterfragen. Mit ein wenig Verstand und der Ahnung, dass, wenn Rauch (!) aus einem hochhausartigen (!!) Altenpflegeheim (!!) dringt, es durchaus was Größeres werden kann, läßt sich auch für nicht-Feuerwehrler der Aufwand erklären. Im schlimsten Fall kann man noch zum äußérsten Mittel greifen….und mit dem Pressesprecher der Feuerwehr reden.

  3. Alexander Maier sagt:

    Hab mir mal die Mühe gemacht, nachzuschauen. Als Verantwortlicher unter dem Artikel steht H.H., was vermutlich soviel wie Heiko Hegner bedeutet, dem „Chefredakteur“ der Wochenzeitung – was die Sache nicht besser macht. Es handelt sich hiermit also offenbar auch nicht um eine „richtige“ Tageszeitung sondern um ein eher nachlässig gemachtes „Amtsblättchen“, welches durch polemisierende und vereinfachende Fragen einen investigativen und gleichzeitig bürgernahen Anschein erwecken will.
    Wie auf der Homepage der FW Bad Soden nachzulesen war, ist der Grund für die hohe Zahl von Einsatzkräften auch das massive Aufgebot des DRK, welches verständlicherweise einfach bei solch einer Alarmlage „mit raus muss“. Also…drüberstehen und runterkommen….diese Zeitung schreibt halt, was Sie denkt, was ihre Leser lesen wollen…ist halt ein „Amtsblättle“ und nicht die New York Times

  4. W Kr sagt:

    Hallo, ich finde es schon merkwürdig und gleichzeitig eine F r e c h h e i t wenn ein Reporter negativ sich öffentlich über den Einsatz einer oder mehrer Fw äußert und die zuständige Redaktion den Bericht dann auch dann veröffentlicht.
    Bin selber lange genug Fw-Mann gewesen und mußte aus gesundheitlichen Gründen aufhören.
    Ich wünsche es dem Reportert der den Text verfaßt hat und auch der Zeizung nicht, das sie mal mit ansehen müssen, weil die Fw nicht schneller am Einsatzort sein kann, wie ihr Eigentum von den Flammen vernichtet wird. Eheml. Fw Mann

  5. Uli sagt:

    Zwischen einem Journalisten und einem Schreiberling bestehen oft keine Unterschiede! Journalist kann sich jeder schimpfen. Er muss nicht einmallesen oder schreiben können. Die Bezeichnung ist ungeschützt.

  6. Lothar sagt:

    Tja, die Kritikfähigkeit bei der Feuerwehr ist nicht so ausgeprägt.
    Im Nachhinein muß man halt zugeben, dass dieser Aufwand nicht nötig war.
    Das ist fakt.
    Anstatt beleidigt zu reagieren, und gleich mit so Boykotten zu kommen (Wenn die Zeitung die Wahrheit schreibt, dann kauf ich die nicht mehr, weil ich lese nur Lügenpresse) sollte man da einfach nur sachlich darauf reagieren:
    Die Kosten halten sich in engen Grenzen, da die Meisten Hilfskräfte Ehrenamtler waren. Die bekommen dafür 0,95 € Aufwandsentschädigung. Macht zusammen 120,- €.
    Die Feuerwehr alarmiert aber sicherheitshalber immer ein paar mehr Einsatzkräfte, denn wenns eng wird, dann dauert ein Nachalarmieren halt zu lange.

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