Donnerstag, 19. Januar 2017

Feuerwehrmann muss sich mit Sprung vor Pkw retten – Fahrer erhält Geldstrafe

Neusäss (BY) – Bei einem City-Lauf in Neusäss (Kreis Augsburg) im vergangen Jahr musste ein Feuerwehrmann vor einem Pkw zur Seite springen, um nicht von dem Fahrzeug erfasst zu werden, berichtet die „Augsburger Allgemeine“. Der 53-jährige Fahrer des Pkw habe nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft die Geduld verloren und war trotz der Absperrung durch die Feuerwehr in eine gesperrte Straße eingefahren. Für diesen Vorfall musste er sich nun vor Gericht verantworten. Auf versuchte gefährliche Körperverletzung, Nötigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr lautete die Anklage. Allerdings sei das Geschehen nicht mehr eindeutig zu rekonstruieren gewesen. Das Gericht verhängte eine Geldbuße von 3.500 Euro und stellte das Strafverfahren ein. Die Summe sei deswegen so hoch, da eine hohe Gefährdungssituation vorgelegen habe.

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Hier geht’s zum Orginalbeitrag: „Fahrer vor Gericht: Feuerwehrmann musste sich mit Sprung retten“ (20. Juli 2016, Augsburger Allgemeine)

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Feuerwehrmann muss sich mit Sprung vor Pkw retten – Fahrer erhält Geldstrafe. Symbolfoto: Hegemann

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