Mittwoch, 18. Januar 2017

Feuerwehrmann angefahren: Gericht spricht Urteil

27. Mai 2015 von  

Seeshaupt (BY) – Weil er einen Feuerwehrmann, der eine Veranstaltung absicherte, anfuhr und verletzte, stand jetzt ein 73 Jahre alter Autofahrer in Oberbayern vor Gericht. Der Mann hatte die Unfallstelle zunächst verlassen und war erst nach rund einer Viertelstunde zurückgekehrt. Der Vorfall ereignete sich in Seeshaupt (Kreis Weilheim-Schongau). Wie „merkur.de“ berichtet, hatte die Feuerwehr wegen eines Festes eine Spur einer Staatsstraße gesperrt. Der Autofahrer wollte sich an der Absperrung vorbeischlängeln und fuhr dabei einem Feuerwehrmann über den Fuß. Das Amtsgericht Weilheim verurteilte den Mann zu 30 Stunden gemeinnütziger Arbeit.

Artikel: „Feuerwehrmann über den Fuß gefahren“ (merkur.de, 27. Mai 2015)

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Kommentare

8 Kommentare zu “Feuerwehrmann angefahren: Gericht spricht Urteil”
  1. Bobo sagt:

    Lächerlich, der ärgert sich nur und beim nächsten Einsatz wird der Kamerad komplett umgefahren. Das sollte viel empfindlicher gestraft werden min. 1 Jahr Fahrverbot, min € 8000,00 Geldstrafe, und 6 Monate Freiheitsentzug auf 3 Jahre Bewährung. Das ist was was abschreckt, aber nicht 30 Std gemeinnützige Arbeit.

  2. bd112 sagt:

    30 Stunden für eine fahrlässige wenn nicht sogar vorsätzliche Körperverletzung und Fahrerflucht. Das soll doch wohl ein schlechter Scherz sein oder?!

  3. Frank_B sagt:

    Mit populistischen Aussagen und gewürfelten Strafen kommen wir hier nicht weiter. Allerdings stimme ich zu, dass das Urteil hätte empfindlicher ausfallen müssen.

  4. Bobo sagt:

    @ Frank B. was heist hier gewürfelten Strafen? Solche Vorfälle gehören äusserst empfindlich und hart gestraft zu werden. Aggressionen gegen Leute die sich für die Allgemeinheit einsetzen egal ob beruflich oder freiwillig sind ein absolutes nogo und sollten sofort im Schnellverfahren und nicht konform der weichgespülten „Rechtssprechung“ automatisch als Mordversuch,in Tateinheit mit Bedrohung und Nötigung behandelt werden.

  5. Rudi Bochum sagt:

    Dasselbe ist mir ebenfalls passiert. liegt aber schon ca. 7 Jahre zurück.
    Er ist nicht geflüchtet. War ein schweres Motorrad das unbedingt durchbrechen wollte. Mitten im Radrennen.
    Hat mich überfahren (zum Glück nix ernstes passiert).
    Gab 5 Monate Führerschein weg,
    2 Monate auf Bewährung und
    1800 € Schmerzensgeld.

    Gruss Rudi

  6. Hubert sagt:

    Da muss man solange in Berufung gehen bis das Strafmass passt. Und den Richter in der Vorinsstanz gleich verklagen,dann wird es gleich anders werden.

  7. A.Kraus sagt:

    Lächerlich!
    MPU, Führerschein für immer weg, 1.000 € Geldstrafe und 6 Monate Haft OHNE Bewährung! Das ist das mindeste! Außerdem mindestens 2.500 € Schmerzensgeld für den Kameraden!

  8. Huber37 sagt:

    Oh Herr schmeiß Hirn vom Himmel kann man bei manchen Kommentaren nur sagen. Liebe Kommentatoren auch wir Feuerwehrleute sind vor dem Gesetz gleich mit allen Anderen. Auch als „Opfer“ haben wir keinen anderen Status wie eine „ziviles Opfer“. Das erinnert mich an die Mär von der „Beamtenbeleidigung“. NUn mal zu den Tatsachen, die mancher wohl ausblendet. Der gute Mann hat den Feuerwehrkameraden „übersehen“ – vielleicht weil er hinter der Absperrung und einem Schild stand? Die „Verletzung“ war – Gott sei Dank – wohl nicht all zu schlimm, wenn überhaupt nachweisbar. Die wirtschaftliche Situation wurde, wie auch bei anderen, berücksichtigt. Heruas kam ein urteil zu einem ganz speziellen Einzelfall, das man sicher nicht verallgemeinern kann. Ungerecht? Immer daran denken, vom Gericht gibt es keine Gerechtigkeit sondern nur ein Urteil. Und das hier kann ich gut mittragen.

Kommentare

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