Dienstag, 24. Januar 2017

Feuerwehrfest wird zum Flop

29. August 2016 von  

Bad Hersfeld (HE) – Die Feuerwehr Bad Hersfeld steht vor einem Rätsel. Sie hatte am vergangenen Wochenende zu ihrem Feuerwehrfest eingeladen. Doch die Resonanz enttäuschte die Feuerwehrleute sehr. „Das Volk nimmt das Fest nicht mehr an“, so die Wehr gegenüber der „Hersfelder Zeitung“. Die Wehr hatte das 2,5 Tage dauernde Fest in einer zentral gelegenen Veranstaltungshalle samt Außengelände in der Stadt organisiert. Freitag- und Samstagabends spielten Musikbands. Samstag und Sonntag sollte ein buntes Rahmenprogramm tagsüber die Gäste anlocken. Doch das gelang offenbar nur am Sonntag beim 45-jährigen Jubiläum der Jugendfeuerwehr. Die Abendveranstaltungen waren nicht einmal kostendeckend, denn die Eintrittskarten wurden zum Ladenhüter. Dabei war das Fest laut der Zeitung bei der Bevölkerung früher immer sehr beliebt. Die Feuerwehr will die Planung für die Zukunft nun überarbeiten.

Hier geht es zum Originalbeitrag: „Party ohne Besucher: Bilanz des Feuerwehrfestes in der Schildehalle fällt ernüchternd aus“ (28. August 2016, Hersfelder Zeitung)

Symbolfoto: Feuerwehrfest. T. Weege

Symbolfoto: Feuerwehrfest. T. Weege

Kommentare

13 Kommentare zu “Feuerwehrfest wird zum Flop”
  1. Ludger sagt:

    Besser privat als Staat.
    Tja, vielleicht sind private Veranstalter einfach besser.
    Und beliebter.
    Die verwenden für Ihre Veranstaltungen zwar keine Steuergelder
    (und auch keine steuergeldfinanzierten Fahrzeuge, die „ja sowieso
    da sind“, und somit bei der Kalkulation gar nicht berücksichtigt werden,)
    aber sind wohl doch beliebter.

  2. Dirk sagt:

    Wer aus dem Bereich „Freiwillige Feuerwehr“ kommt weiß seit langem, das die Zahlen der ehrenamtlich engagierten und interessierten rückläufig sind. Der Bevölkerung ist es zu 75% gar nicht bekannt das die aktiven Kameraden keinen Cent sehen und es „freiwillig“ tun, egal ob der Einsatz Leben retten, Werte schützen oder einen kulturellen Hintergrund hat. Und warum ist es so? Feuerwehr, war schon immer da und wird auch immer da sein, wohl dem der sich da nicht mal täuscht….. Und dann, wird es gaaanzganzganz eng mit den Hilfsfristen, Personal und Material. Das einzige was eine vielzahl unserer Bürger sehr gut können: laut nach Hilfe rufen, Hilfe vehemennt einfordern, helfende am Einsatz hindern, stören,beschimpfen und attackieren, Handyclips erstellen und wenn möglich noch irgendwie probieren etwas raus zu klagen…….., armes Deutschland.

  3. Markus sagt:

    Besser privat als Staat?
    Ich dachte der abwehrende Brandschutz ist Sache der Kommune?
    Ich dachte die Feuerwehr Bad Hersfeld ist eine Freiwillige Feuerwehr?
    Ich dachte der Veranstalter eines Feuerwehrfests jeglicher Art
    ist ein Feuerwehrverein? Also sollte auch dieses Fest unwissend und
    aus der Ferne betrachtet ein „privates“ Fest eines Vereins gewesen sein.
    Wie der Schützenverein, der Sportverein etc.
    Der Sinn von Vereinsfesten ist neben den sozialen und wirtschaftlichen
    Gründen wohl auch im Sinne der Mitgliedergewinnung anzusiedeln, wobei es
    nahe liegt die Vereinsarbeit auch bildlich darzustellen. Dazu muss bei
    einem Feuerwehrfest auch mal ein von Steuergeldern finanziertes Fahrzeug herhalten. Wie bei anderen gemeinnützigen Vereinan auch „staatl. Förderungen“ z.B. für das Vereinsheim genutzt werden.

    Tut mir leid, Ludger, ich kann deiner Argumentation einfach nicht folgen.

  4. Sven sagt:

    Ich finde viel schlimmer das sich an diesem Beispiel wieder einmal zeigt,wie egal der Bevölkerung die Feuerwehr ist.
    Großes Lob an die Kameraden für die Organisation.

  5. Rene sagt:

    Schade für die Kameraden.
    Vielleicht wird es Zeit für eine Überarbeitung des Festes? Manchmal muss man auch neue Wege gehen bzw altbewährtes irgendwann auch erneuern.

    @Ludger
    Ihre Kalkulation berücksichtigt aber auch nicht, dass die Kosten für Material und Fahrzeug inkl. Wartung der Ausrüstung stets anfallen, egal ob nun die Fahrzeuge für Vorführungen verwendet werden oder auch nicht. Da es sich hier aber um eine Freiwillige Feuerwehr zu handeln scheint, dürften die Kosten eher der Vereinskasse der Feuerwehr zu Last gehen.

  6. Thomas sagt:

    Erst informieren dann Kommentare schreiben Ludger.
    So ein Fest wird nicht durch Steuergelder finanziert sonder durch die Besucher. Mit so einem Besuch beim Feuerwehrfest zollt man Anerkennung und Respekt den vielen freiwillig erbrachten Stunden der Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern.
    Man könnte diese auch alle festeinstellen und mit Steuergelder bezahlen.

  7. Michael sagt:

    „Besser privat als Staat.
    Tja, vielleicht sind private Veranstalter einfach besser.
    Und beliebter.
    Die verwenden für Ihre Veranstaltungen zwar keine Steuergelder
    (und auch keine steuergeldfinanzierten Fahrzeuge, die „ja sowieso
    da sind“, und somit bei der Kalkulation gar nicht berücksichtigt werden,)
    aber sind wohl doch beliebter.“

    Vielleicht sollten Sie sich mal bei ihrer örtlichen Wehr informieren wie so was wirklich Finanziert wird, anstatt hier wilde Spekulationen in den Raum zu stellen.

  8. Caro sagt:

    Ich schätze die Arbeit der Feuerwehr und spende auch. Seit jeher biedern mich solche Feste an, Veranstaltungen im Allgemeinen und dafür die kann die Feuerwehr nichts. Ich denke jedoch das man beachten muss dass das Wetter sehr gut war und das es zu mehr Interessensverlagerungen kommt. Interessant wäre, wie es in anderen Orten bei Feuerwehr festen aussieht? Gibt es dort einen Trend der sich ableiten lässt? Wie kann man diesem entgegentreten? Ist die Feuerwehr „noch cool“?

  9. Uli sagt:

    Und wenn Eintrittskarten verkauft wwerden, befindet man sich schnell im Bereich gewerblicher Aktivität mit Bestimmungen des Steuerechts.

  10. Ludger sagt:

    Naja,
    früher gehörte die Feuerwehr zur Feuerversicherung.
    Da war der Anreiz, besonders viele Brandschäden zu vermeiden viel höher als heute.
    Vielleicht gäbs in Deutschland viel weniger Brandtote, wenn die Feuerwehr privat organisiert wäre?

  11. Sven M sagt:

    Ludger !
    Wann die Feuerwehr zur Feuerversicherung “ gehörte “ und wie das Brandschäden verringerte, erschließt sich mir nicht !
    Auf Ihre Erklärung bin ich gespannt !
    Meinen Sie mit „privater“ Feuerwehr eine wirtschaftlichen Interessen finanzierte,betriebene Feuerwehr? Wenn ja, zeigt es Ihre absolute Unkenntnis über das Feuerwehrwesen in Deutschland !

  12. Matthias sagt:

    @Ludger: Was für ein Problem haben Sie eigentlich mit der Feuerwehr?

    Ihre Kommentare sind durchweg unfug und unqualifiziert. Wollen Sie nur provozieren?

  13. Michael sagt:

    @Ludger

    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!

    (Zitat von Dieter Nuhr, finde ich immer wieder passend)

Kommentare

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